Immobilien-Ratgeber: Mit welchen Kosten Hausbauer rechnen müssen

Immobilien-Ratgeber
Mit welchen Kosten Hausbauer rechnen müssen

Wer ein Haus bauen will, muss vor allem eines im Blick behalten: die Kosten. Neben den Aufwendungen für den Bau fallen nicht unerhebliche Gebühren und Steuern an. Und auch im Anschluss können Kosten anfallen.
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Wie kalkuliere ich das Budget für einen Haus-/Wohnungskauf?

Mit dem Kaufpreis für ein Haus oder eine Wohnung ist es nicht getan. Es fallen noch weitere Kosten an, Steuern und Gebühren allein machen dabei schon fünf Prozent aus. Die größten Brocken sind:

Grunderwerbssteuer (3,5 bis fünf Prozent des Immobilienpreises. Mehrere Bundesländer haben zum 1. Januar 2011 die Grunderwerbssteuer angehoben. Spitzenreiter ist Brandenburg mit fünf Prozent.)

  • Notar- und Grundbuch-Kosten (1,5 Prozent des Immobilienpreises)
  • Eventuell: Maklercourtage (bis zu sieben Prozent plus Mehrwertsteuer)
  • Eventuell: Kosten für Instandsetzung und Modernisierung
  • Eventuell: Verkehrswert-Gutachten

Welche Kosten kommen auf Bauherren zu?

Die größten Positionen sind neben den Baukosten die Grundstückskosten. Daneben sind aber auch die Erschließungskosten (Straßenzugang, Anschlüsse für Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telefon und Kabel), die Kosten für Außenanlagen (Garten, Wege, Stellplätze, Entwässerung) sowie Honorare für Architekten und Ingenieure zu berücksichtigen.

Diesen und andere Artikel zum Thema Immobilien finden Sie in unserem Ratgeber, erhältlich als PDF im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Kommentare zu " Immobilien-Ratgeber: Mit welchen Kosten Hausbauer rechnen müssen"

Alle Kommentare
  • Das eine Immobilie eine Wertanlage sei - dachte ich früher einmal! Das ist eine Wertanlage für alle Handwerker! Höchstens in Toplagen in Ballungszentren kann man von Netto-Wertsteigerungen noch ausgehen.

    Alles andere ist Quatsch - auf dem flachen Land und in Kleinstädten kaufen/bauen Leute Häuser für TEUR 250 und mehr...zahlen diese dann 25 - 30 Jahre ab (mit Zinsen also mind. doppelt abgezahlt).
    Selbst bei dem niedrigen Zinsniveau ist mieten hier viel günstiger. Und um die Instandhaltung brauche ich mir keine Sorgen machen.

    Das ist das Fatale, dass fast niemand sich über die Unterhaltungskosten Gedanken macht und die Handwerkerkosten steige und steigen....

    Ein sich immer wiederholendes Beispiel aus meiner Tätigkeit: Altes Haus (70er Jahre) in Kleinstadt: Kaufpreis T€ 200. Aber: alte Heizung, alte Fenster, keine Außendämmung, alte Bäder..... da kommen schnell weitere T€ 100 dazu! Lasst die Finger weg - mietet und macht Urlaub.

    Wer spart fastet für die Erben (und den Staat)!

  • habe noch nie eine Maklerprovision grösser 3,57% inkl. MwSt. gesehen, wo soll das denn sein?

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