Immobilien

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Immobilienkauf: Wie man eine gute Lage findet

Bei der Wahl einer Immobilie ist die Lage mitentscheidend, Wohnqualität und Wertentwicklung hängen davon ab. Doch wie finden Immobilienkäufer die richtige Umgebung? Es gibt mehrere Kriterien.

Ratgeber Immobilien

  1. Kaufen und Bauen
  2. Finanzierung
  3. Mietrecht
  4. Fallstricke für Mieter
  5. Steuertipps für Vermieter
  6. Rechner

Gute Lagen garantieren eine gute Wohnqualität und eine gute Wertentwicklung. Beim Kauf einer Immobilie kommt ihr eine zentrale Rolle zu. Auf folgende Aspekte gilt es zu achten:

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  • Infrastruktur: Gibt es eine gute Anbindung an den Nahverkehr, Parkplätze, grüne Ecken, Geschäfte, Schulen, Kindergärten? Sind Ärzte, Supermärkte, Schulen, Busse und Bahn zu Fuß erreichbar?
  • Lärm: Sind Industrie, große Straßen, Bahngleise in der Nähe? Mitunter stören sich Menschen auch an Kirchenglocken und Kinderlärm.
  • Umgebung: Liegt das Grundstück oder Gebäude in einem Wohn- oder Geschäftsgebiet? Wie weit entfernt sind Grünflächen oder Naherholungsgebiete?
  • Nachbarschaft: Welchen Eindruck machen die umliegenden Häuser?
  • Ausrichtung und Ausblick: Wie ist die Nord-Süd-Ausrichtung des Gebäudes? Wann scheint die Sonne in welche Zimmer? Wohin gehen die Fenster?

 

Haus am See: Ruhige, abgeschiedene Lage. Quelle: ZB
Haus am See: Ruhige, abgeschiedene Lage. Quelle: ZB

Im Hinblick auf Werterhalt und Wertsteigerung einer Immobilie sind städtische Lagen besser als ländliche Gegenden. Auch die sogenannten Speckgürtel um Zentren herum versprechen eine stabile Wertentwicklung.

Eine entscheidende Rolle für den Wert einer Immobilie spielt die gesamte Entwicklung einer Stadt. Falls sich ein Strukturwandel abzeichnet, Firmen schließen, wertet das die Immobilien vor Ort ab. Wer in Ballungsgebieten bei sowieso hohen Immobilienpreisen einsteigt, muss sich mit der Rendite bescheiden. Ideal für eine Geldanlage sind Städte mit Entwicklungspotenzial.

Als Geldanlage eignet sich grundsätzliche eine Wohnung zum Kauf besser als ein Einfamilienhaus: Wohnungen sind standardisierter und lassen sich deswegen leichter wieder verkaufen. Häuser sind dagegen oft individuell gestaltet. Sie verfügen mitunter über teure Ausstattungselemente, die aber nicht dem Geschmack und den Bedürfnissen der meisten entsprechen.

  • 14.06.2012, 13:33 UhrPatrizia

    Wenn man bedenkt: Die Menschen werden immer älter, die Geburten gehen zurück. Immobilien als Kapitalanlage im Alter ist ein wichtiges Kriterium. Entweder, um später mietfrei zu wohnen oder mit den Mieteinnahmen das Rentenauskommen zu erhöhen.+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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