Risikokalkulation: Warum es nicht die beste Police für alle gibt

Risikokalkulation
Warum es nicht die beste Police für alle gibt

Tausende Versicherte, eine Police? So einfach ist das in der Versicherungsbranche leider nicht. Schließlich ist das Risiko, gegen das sich Kunden versichern, stets individuell unterschiedlich.
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Die Bedingungen, nach denen Versicherer Tarife kalkulieren, richten sich vor allem nach der Schadensstatistik, also nach der Häufigkeit, mit denen Schäden in der Vergangenheit eingetreten sind. Das Risiko, gegen das sich Kunden versichern, ist daher individuell unterschiedlich: So ist die Zahl der Unfälle bei Fahranfängern überdurchschnittlich hoch. Somit zahlen sie höhere Prämien bei der Kfz-Haftpflicht als jemand mit langjähriger Fahrpraxis.

Der Versicherungsschutz funktioniert nach dem Prinzip der kollektiven Risikoübernahme: Viele Mitglieder zahlen einen Betrag in einen gemeinsamen Topf ein. Beim Eintreten des Versicherungsfalles wird daraus der Schadenausgleich bezahlt. Der Umfang möglicher Schäden wird zuvor statistisch abgeschätzt. Mit versicherungsmathematischen Methoden wird der Beitrag von jedem Mitglied des Kollektivs bestimmt. Entscheidend ist dabei die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Schadensfall eintritt. Versicherungsvergleiche machen daher stets nur für den individuellen Fall Sinn, der in der Regel nie eins zu eins übertragbar ist.

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