Versicherung

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Wohngebäude-Versicherung: Sicherheit für die eigenen vier Wände

Egal, ob Wasser-, Brand- oder Sturmschäden – eine Wohngebäudepolice schützt das Eigenheim gegen alle möglichen Gefahren, zumindest finanziell. Doch gilt es das ein und andere zu beachten.

Welche Leistungen bieten gute Tarife?

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Eine Wohngebäudepolice schützt das Eigenheim gegen Gefahren – zumindest finanziell. Im Falle des Falles ist die Immobilie gegen Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichert. Der Versicherte kann dabei Nebengebäude und Garagen in den Vertrag einschließen. Die gleitende Neuwertversicherung ist dabei die Regel, wenn es darum geht, den Versicherungswert zu ermitteln. Wird beispielsweise ein Haus vollkommen zerstört, sollte die Wohngebäudeversicherung so viel Geld zahlen, dass wieder ein gleichwertiges Haus errichtet werden kann. Egal, wie alt das Gebäude also ist – Vertrag und Beitrag werden jährlich den aktuellen Baukosten angepasst.

Ein Basisschutz ist relativ günstig zu haben. Doch der billigste Anbieter ist nicht unbedingt der beste. Hausbesitzer sollten daher genau definieren, welche Leistungen sie brauchen, bevor sie Konditionen vergleichen. Sie können mehr als 100 Risiken einschließen. 

Wo drohen gefährliche Deckungslücken?

Versicherungsnehmer achten beim Abschluss des Vertrages vor allem auf folgende Punkte:

  • Trotz regelmäßiger Berichte über Naturkatastrophen sind nur ein Viertel aller Wohngebäude in Deutschland gegen Elementarschäden versichert, warnt die Allianz. Darunter fassen Fachleute Überschwemmungen, Starkregen, Erdrutsche und andere Unwägbarkeiten. 612 Katastrophen zählte die Münchner Rück von 1980 bis 2008 in Deutschland. Manche sind noch gut in Erinnerung, wie die heftigen Schneefälle, die 2006 eine Eissporthalle in Bad Reichenhall einstürzen ließen. Ein Erdbeben in Italien forderte 295 Tote forderte und kostete 2,5 Milliarden Euro; nur 260 Millionen Euro leisteten dort die Versicherer
  • Auch der „Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit“ sollte bei leistungsstarken Policen unbedingt Vertragsbestandteil sein. Nur so sind Schäden abgedeckt, die entstehen, wenn der Versicherte leichtfertig handelt. Andernfalls schränken Assekuranzen gerne Zahlungen ein. So platzte in einem wenig benutzten Dachgeschoss ein Rohr und verursachte einen Wasserschaden. Der Besitzer hatte dort bei Kälte einen elektrischen Heizkörper eingeschaltet, damit die Rohre nicht einfrieren. Dennoch geschah das Unglück. Der Versicherte hätte die Räume isolieren müssen, beharrte die Assekuranz und wollte nur 70 Prozent des Schadens übernehmen. Debatten wie diese ersparen sich Hausbesitzer mit leistungsstarken Policen.
  • Problematisch sind zudem Überspannungsschäden, die etwa bei Blitzeinschlag entstehen können. Das Problem: Der eigene Versicherer zahlt oft nur bei einem Einschlag auf dem eigenen Grundstück. Doch auch wenn die Katastrophe beim Nachbarn passiert, kann es zu Überspannungsschäden kommen und es müssen womöglich verputzte Leitungen neu verlegt werden. Und das kann teuer kommen.
  • Hilfreich kann zudem eine Übernahme von Dekontaminationskosten sein: Sollte es zu einem Brand kommen und das Haus wird wieder aufgebaut, muss unter Umständen verseuchtes Erdreich abgetragen werden. Das kann sehr teuer werden.

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