Nach der Hochzeit kommen die Flitterwochen – und dann der Papierkram. Aber es lohnt sich: Bei Versicherungen können Ehepaare viel Geld sparen. Und auch beim Bankkonto und der Altersvorsorge gibt es einiges zu klären. Mehr…
Deutsche Paare planen in diesem Jahr laut einer Umfrage eher Hochzeiten im kleinen Rahmen – auch in finanzieller Hinsicht. Wer sich das Ja-Wort gegeben hat, sollte frühzeitig schauen, was sich durch die Ehe, etwa bei Versicherungen, ändert und wie Partner sich für den Ernstfall gegenseitig absichern können. Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie einen Überblick, was Sie als frisch verheiratetes Paar beachten sollten.
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Lebensversicherung
Bei ihren Lebensversicherungen sollten sich Paare spätestens mit der Hochzeit gegenseitig absichern und den Partner als Bezugsberechtigten einsetzen, empfiehlt der Bund der Versicherten.
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Privathaftpflicht-Versicherung
Geld lässt sich sparen, wenn Braut und Bräutigam eine Privathaftpflicht-Versicherung haben. Dann kann das Brautpaar den jüngeren Vertrag wegen Eheschließung kündigen – es sei denn, es handelt sich explizit um eine Single-Versicherung.
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Rechtschutz-Versicherung
Bei Rechtschutz-Versicherungen gilt ein Kündigungsrecht für Ehepaare, die diejenige mit geringerem Umfang kündigen und eine gemeinsame nutzen wollen.
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Kontoführung
Bei der Kontoführung sollten die Partner mögliche Krisen bedenken – etwa an den Tod eines Partners oder eine Scheidung. Bei zwei berufstätigen Ehepartnern empfiehlt sich, dass jeder sein eigenes Gehaltskonto weiterführt und es für Miete, Einkäufe und Urlaub ein gemeinsames Haushaltskonto gibt. Das Finanzamt unterstellt nämlich bei Gemeinschaftskonten immer, dass jedem Partner die Hälfte gehört – und es ist schwierig nachzuweisen, wem nun tatsächlich welcher Anteil gehört.
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Auslandsreise-Krankenversicherung
Schon für die Flitterwochen interessant ist die Frage, ob das frischvermählte Paar über eine Auslandsreise-Krankenversicherung verfügt. Bei einer Namensänderung mit der Hochzeit müssen die Versicherungspolicen entsprechend korrigiert werden.
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Steuer-Check
Ein Steuer-Check empfiehlt sich ebenfalls, weil Ehepaare gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagt werden können. Verheiratete Paare können damit gegenüber unverheirateten je nach Höhe ihres Einkommens erheblich Steuern sparen – vor allem, wenn die Partner unterschiedlich viel verdienen. In der Politik wird immer wieder diskutiert, dieses sogenannte Ehegatten-Splitting abzuschaffen.
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Altersvorsorge
Auch die Altersvorsorge sollten Frischverheiratete nicht aus dem Blick verlieren. Mit einem Kassensturz lassen sich die derzeitigen Fixkosten ermitteln. So kann ein Paar etwa den Bedarf fürs Rentenalter abschätzen. Wichtig ist vor allem die jährliche Renteninformation, denn von der Rente hängen auch die Hinterbliebenenrenten ab. Ehepaare sollten zudem klären, ob es Ansprüche auf Betriebsrenten gibt. Bei der Planung nicht vergessen werden dürfen Abzüge durch Steuern und Sozialabgaben, die das Einkommen im Alter verringern. „Finanztest“ empfiehlt, hierfür ungefähr 15 bis 30 Prozent Abzug einzurechnen.
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Hausrat-Versicherung
Auch bei der Hausrat-Versicherung sind zwei Policen überflüssig und sollten durch eine gemeinsame ersetzt werden.
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