
BERLIN/FRANKFURT. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner macht den Banken Druck. Der Grund: zu hohe Gebühren an den Geldautomaten. "Die Verbraucher haben Anspruch auf eine rasche Lösung", sagte die CSU-Ministerin dem Handelsblatt. "Preisexzesse müssen beendet werden. Die Bankgebühren müssen runter, und zwar deutlich. Ich erwarte hier eine zeitnahe Einigung."
Doch geschehen ist nichts. Immer noch müssen Verbraucher bis zu zehn Euro berappen, wenn sie sich Bares an fremden Geldautomaten holen. Der Fall beschäftigt inzwischen das Kartellamt. Die Behörde prüft, weil die Gebühren für das Geldabheben an fremden Geldautomaten für Kunden und deren Banken zuletzt stark angestiegen waren.
Ende März hatten sich die Bankenverbände im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) auf eine vorläufige, freiwillige Gebührenobergrenze von fünf Euro verständigt, die für eineinhalb Jahre gelten soll. Die privaten Banken hatten ein Limit von zwei Euro gefordert. Dagegen hatten sich vor allem die Sparkassen und Genossenschaftsbanken gewehrt, die mit rund 25 700 beziehungsweise 18 600 Automaten den Großteil des Marktes bestücken. Sie wollen ihr fast lückenloses Netz nicht für Banken öffnen, die selbst nur wenige Automaten bereitstellen. So kommen etwa die in der Cash Group zusammengeschlossenen Großbanken bundesweit nur auf etwa 7 250 Geräte, die größte Direktbank ING-Diba auf ungefähr 1 300.
Umgesetzt ist die Fünf-Euro-Obergrenze aber noch lange nicht. Denn bislang gibt es keine Verträge, die die Institute binden, heißt es in Finanzkreisen. Es werde mindestens bis zum kommenden Frühjahr dauern, bis die Verbraucher weniger zahlen müssten. So lange dauere es, bis die Automaten umgerüstet seien.
Der ZKA wollte sich dazu nicht äußern. "Wir haben einen ehrgeizigen Zeitplan, und der wird mit Hochdruck verfolgt", sagte eine Sprecherin. Man führe intensive Gespräch mit dem Kartellamt.
Doch die Behörde ist mit den Vorschlägen der Banken nicht zufrieden und dringt auf niedrigere Gebühren. Diese müssen sich an international üblichen Gebühren orientieren, hatte die zuständige Wettbewerbswächterin Silke Hossenfelder nach ersten Gesprächen mit den Banken gefordert. Bei Visa und Mastercard liegt diese zum Beispiel bei etwa 1,70 Euro.
Protest kommt auch von Verbraucherschützern im Parlament: "Eine Deckelung bei fünf Euro ist im Sinne der Kreditinstitute sehr großzügig bemessen. Die Transaktionskosten der Banken liegen im Allgemeinen unter einem Euro", moniert Hans-Michael Goldmann (FDP), Vorsitzender des Verbraucherschutzausschusses.
Nicht alle Banken beteiligen sich an der Preisspirale: So bietet die genossenschaftliche Sparda Bank Berlin eine zusätzliche Bankkarte an, mit der Abhebungen am Fremdautomaten zwei Euro kosten zuzüglich vier Euro Jahresgebühr. Bei der Sparda Bank Regensburg sind es fünf Euro pro Jahr, bei der Sparda Bank Südwest ist die Karte kostenlos.
Auch 5 Euro halte ich für zu teuer. Den banken entstehen wesentlich geringere Kosten.
Es gibt ja Geldautomatenverbünde wo das Abheben kostenlos ist. Nur Volksbank und Sparkasse machen ihr eigenes Dinge der Abzocke weiter.
Noch billiger als die Sparda-banken ist die DKb-bank (www.dkb.de) Dort bekommt man eine Visakarte ohne Jahresgebühr, mit der man an jedem Geldautomat, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, kostenlos an bargeld kommt. Dazuhin lohnt sich das Visa-Konto auch noch zum Geld parken: die zahlen 1,65% Zinsen für Guthaben ab 1 Euro, mit monatlicher Zinsgutschrift.
ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit dieser bank gemacht.
die banken sind vom staat geförderte bETRUGSFiRMEN !





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