Anleger- und Verbraucherrecht

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Magnetstreifen adé: EC-Zahlungen bald nur noch mit sicherem Verfahren

Der Magnetstreifen auf EC-Karten hat ausgedient. Fast alle Zugriffe beim bargeldlosen Bezahlen werden künftig über den Chip auf der EC-Karte abgewickelt, der Vorgang wird sicherer. Eine Ausnahme gibt es aber doch.

Der Magnetstreifen auf EC-Karten wird ab Ende Februar fast gar nicht mehr benötigt. Quelle: dpa
Der Magnetstreifen auf EC-Karten wird ab Ende Februar fast gar nicht mehr benötigt. Quelle: dpa

BerlinKartenzahlungen und das Geldabheben am Automaten erfolgen in wenigen Wochen nach Angaben von Banken und Sparkassen nur noch über ein besonders sicheres Verfahren. Ab Ende Februar werden Kartenzahlungen mit PIN und das Geldabheben nicht mehr über den Magnetstreifen auf den Rückseiten der Karten abgewickelt, wie der Branchenverband „Die Deutsche Kreditwirtschaft“ am Donnerstag in Berlin mitteilte. Stattdessen erfolge dieser Geldverkehr künftig nur noch über die Mikrochips auf den Kartenvorderseiten. Lastschriften mit Unterschrift würden aber weiter über die Magnetstreifen abgewickelt.

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Die Magnetstreifen verlieren damit in vielen Fällen ihre bisherige Funktion. Die Umstellung erfolge im Zuge der Schaffung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA), teilte die Kreditwirtschaft mit. In den vergangenen Jahren wurden alle 93 Millionen EC-Karten in Deutschland durch Exemplare mit den sogenannten EMV-Chips ersetzt.

Zahlungsverkehr „Deutschland ist ein Bargeldland“

Eigentlich sind Geldscheine nur bedrucktes Papier, darauf verweist sogar der Bundesbank-Präsident. Doch das Vertrauen der Deutschen in die Banknoten ist ungebrochen. Die Kartenfirmen sehen das gar nicht gerne.

Künftig verringere sich dadurch bei Kartenzahlungen mit Geheimzahl das Betrugsrisiko, teilte die Kreditwirtschaft mit. Betrüger könnten die auf den Chips gespeicherte Daten nicht wie bei den Magnetstreifen abgreifen und Kartenkopien anfertigen. Die Chips seien „fälschungssicher und nicht duplizierbar“, die Daten könnten darauf verschlüsselt hinterlegt werden.

Alle 60.000 Geldautomaten in Deutschland seien bis zum Herbst vergangenen Jahres mit neuer Kartenlesetechnik ausgerüstet worden, teilte die Kreditwirtschaft mit. Auch die Terminals für Kartenzahlungen an den Kassen im Handel seien entsprechend ausgestattet. Für Verbraucher dürfte die Umstellung weitgehend unbemerkt bleiben, sagte einen Verbandssprecherin.

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Beim Electronic-Cash-Verfahren mit Karte und Geheimzahl wird in wenigen Augenblicken über den Chip die Echtheit der Karte geprüft sowie mit der PIN die Berechtigung zur Kartennutzung. Zudem wird über das Internet der Kontostand des Einkäufers abgeglichen. Dies sorgt für ein Mehr an Sicherheit für den Händler, der eine Zahlungsgarantie erhält. Dafür fallen aber auch Gebühren an.

Bessere Technik Weniger Datenklau am Geldautomaten

Der Kampf gegen den Datenklau am Geldautomaten zeigt Erfolg. Dank besserer Technik der Banken und Sparkassen gelingt Kriminellen das Ausspähen von Kartendaten und PIN immer seltener.

Auf den Magnetstreifen sind Daten wie Kontonummer und Bankleitzahl hinterlegt. Beim Zahlen per Lastschrift werden diese Daten ausgelesen, ausgedruckt und vom Kunden unterschrieben. Damit erteilen Verbraucher eine Einzugsermächtigung.

  • 07.02.2013, 17:08 UhrScherzkeks

    @Redaktion bzw. Autor: Und was ist nun die (Zitat) einzige Ausnahme?

    PS: Ich ärgere mich schon wieder doch mal HB-Online gelesen zu haben, aufgrund der unsäglichen Zensur im Kommentarbereich wollte ich das ja generell bleiben lassen.
    Vorstehender Artikel ist mal wieder fulminant mit Expertenwissen bespickt.
    Mann o mann.
    Ich konnte doch schon 1997 mit meiner EC-card über die Cirrus Verbindung auch in USA problemlos cash ziehen. Das wird nun nichts mehr, richtig?
    Dann schreiben Sie das doch auch so hin.

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