
Im Job geht es manchmal hitzig zu. Wer seinem Chef allerdings Prügel androht und das noch vor Zeugen, der riskiert seinen Job. In einem konkreten Fall erklärte etwa ein Angestellter beim Straßenbau der Stadt Mönchengladbach seinem Vorgesetzten: "Ich hau dir vor die Fresse, ich nehme es in Kauf, nach einer Schlägerei gekündigt zu werden, der kriegt von mir eine Schönheitsoperation, wenn ich dann die Kündigung kriege, ist mir das egal."
Die dunkle Ahnung des Arbeiters bestätigte sich jetzt in zweiter Instanz. Nachdem bereits das Arbeitsgericht Mönchengladbach (Az. 6 Ca 1749/12) die fristlose Kündigung des seit 25 Jahren beschäftigte Mannes für rechtens erklärte, einigten sich beide Parteien in der zweiten Instanz vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf auf einem Vergleich. Der Arbeiter gab klein bei und stimmte seiner fristgemäßen Kündigung samt 3.000 Euro Abfindung zu.
Eine Verwaltungsangestellte beim Finanzamt, die Ausländer als Schmarotzer bezeichnet, darf gekündigt werden (BAG, Az. 2 AZR 274/95).
Spricht ein Arbeitnehmer über einen in der ehemaligen DDR geborenen und dort lebenden Vorgesetzten von einer "Scheiß Stasimentalität", sind diese Worte an sich geeignet, eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen (LAG Düsseldorf, Az. 10 Sa 1321/06).
Ein betrunkener Mitarbeiter, der während eines Firmenjubiläums die Rede des Chefs mehrfach mit Buhrufen, darf nicht wegen einer „Störung des Betriebsfriedens" fristlos entlassen werden. Das gilt zumindest, wenn der Mitarbeiter, wie im konkreten Fall, bereits seit 30 Jahren im Betrieb angestellt war (LAG Frankfurt/Main, Az.: 5 Sa 37/01).
Alkoholkonsum rechtfertigt nicht alles. Wer auf einer Betriebsfeier seinen Vorgesetzten als „Arschloch" beschimpft, muss selbst dann mit der fristlose Kündigung rechnen, wenn er zu diesem Zeitpunkt alles andere als nüchtern war: Grund: Der Mitarbeiter untergräbt damit Autorität des Arbeitgebers und verstößt gegen seine arbeitsvertragliche Loyalitätspflicht (LAG Hessen, Az.: 9 Sa 718/97).
Ebenfalls mit sofortiger Wirkung entlassen werden kann, wer seinen Chef auf einer Firmenfeier als „Betrüger“ und „Halsabschneider“ bezeichnet (BAG, Az. 2 AZR 38/96).
In erster Instanz hatte das Arbeitsgericht in Mönchengladbach sogar den fristlosen Rauswurf als gerechtfertigt angesehen. Erschwerend war in dem Fall hinzugekommen, dass der Arbeiter bereits ein Jahr zuvor nach einer ähnlichen Drohung abgemahnt worden war. Der Gekündigte hatte vergeblich argumentiert, der Umgangston sei allgemein rau gewesen. Zudem sei er von seinem Vorgesetzten massiv provoziert worden.
Die Einigung bedeutet aber nicht, dass nun jeder fluchende Mitarbeiter gleich um seinen Job fürchten muss. „Nicht jede Aussage, die formal als Beleidigung zu qualifizieren ist, rechtfertigt automatisch eine Kündigung“, sagt Barbara Reinhard, Arbeitsrechtlerin bei Kliemt & Vollstädt in Frankfurt.

Wenn es mir zu bunt wir bekommen die Arschlöcher von mir in regelmäßigen abständen einen Gelben.
Bei uns gibt es Leute die jedes Jahr regelmäßig 2 Monate Krank machen.
So erziehen wir uns das Vorgensetzen Gesocks.

Und Gewerkschaft und Betriebsräte sagen kein Wort ...
Deine vorgesetzte führst du zum Personalreferent öfters vor wie diese auch schlecht verhaltende Mitarbeiter vorführen...aber nach stundenlange Aufenthalt des vorgesetzten beim Personalreferent kommt dieser Vorgesetzter genau auf dich zu an deinem Arbeitsplatz und macht genau dort weiter wo es vorher begann.
dann rufst wieder beim Personalreferent an und fragst wozu man dort war...aber irgendwann weißt nicht mehr ob es doch die Firma ist dass am Vorgesetzter den Auftrag zur Provokation gibt.
Das ist dir dann nicht mehr wert und gehst...und denkst dir dabei...ich gehe aber ich gehe noch Ehrenhaft während andere sich provozieren ließen.

„Ich hau Dir vor die Fresse“
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ABER GENAU AUF DIESES NIVEAU werden Mitarbeiter solange gemobbt bis diese sich entweder auf solche aussagen einlassen oder die Handlung sogar machen.
Dann stehen die Vorgesetzte in beste Profilierung...zeigen mit dem Zeigefinger auf dem Mitarbeiter...erklären den Mitarbeiter als unverbesserlich um den eigenen verschulden zu verstecken...und wenn sich die Mitarbeiter auf solchen Niveau einlassen dann war die jahrelange Disziplin für die Katze...die schuldige bleiben und der Mitarbeiter hat durch seine aussage oder Handlung verloren.
Habe in 20 Jahren bei der Autoindustrie genau solche Beispiele an andere beobachtet...zu oft mich gefragt was ein Mensch noch wert ist...und habe mich nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit und nachdem ich ein Jahr Lang gemobbt wurde...mich doch entschieden das Werk zu verlassen bevor mir wie auch andere zuvor genau solche Fehler passierte.
NICHT JEDER HAT ABER SOVIEL SELBSTDISZIPLIN UND INTELIGENZ...und nicht jeder kann sich es erlauben die Firma zu verlassen da viele entweder Kleinkinder oder Wohnungen abzubezahlen haben...es sind dann die die entweder krankheitsfälle vortäuschen oder dann sich genau auf solche Spielchen der Provokationen zu dem eigenen Untergang verleiten lassen.
Und hinterher kommt vielleicht einen Untergang wegen mangelhafte einnahmen...aber es ist immer noch Ehrenhafter ohne Geld unter zu gehen als dass man sich als krimineller abstempeln lässt.






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