dpa FRANKFURT/DÜSSELDORF. Bei der Commerzbank sind nach Angaben einer Sprecherin noch "komplexe Sonderfälle" nicht bearbeitet, der "weitaus größte Teil" sei aber geschafft. Die Deutsche Bank teilte auf Anfrage mit, sie habe mehr als sechs Millionen Steuerbescheinigungen für ihre Kunden erstellt: "Bis auf wenige Einzelfälle haben alle Kunden ihre Unterlagen bereits erhalten." Zahlen oder Prozentangaben, wie viele Fälle noch offen sind, wollten die Institute nicht nennen.
Anfang Mai hatten die Commerzbank-Sprecherin noch erklärt, das Institut gehe davon aus, "dass wir den Rest bis Ende Mai schaffen". Auch ein Deutsche-Bank-Sprecher hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass bis Ende dieses Monats alle Kunden versorgt sein werden. Die Jahressteuerbescheinigung brauchen viele Kunden für ihre Steuererklärung, die in der Regel spätestens am 31. Mai beim Finanzamt sein muss.
Bei der inzwischen in Targobank umbenannten Citibank in Düsseldorf indes gingen nach Angaben eines Sprechers die noch fehlenden Bescheinigungen am 5. Mai raus.
Seit 1. Januar 2009 erhebt der Staat 25 Prozent Steuer auf Zinsen, Dividenden und Gewinne aus der Veräußerung von Kapitalanlagen. Für einige Finanzprodukte bekamen die Banken allerdings erst Ende 2009 die notwendigen Anforderungen vom Bundesfinanzministerium.

@ Vorkommentaoren
Jetzt regt Euch mal nicht so auf. ihr hättet ja gegen die rechtsunstaatlich viel zu schnelle Einführung dieses Gesetzes demonstrieren können. Jetzt die banken zu beleidigen hilft niemandem.
Komplex heißt ja nicht steuerlich komplex sondern programmiertechnisch komplex.

ich kann mich dem Kommentar " Coba-Kunde " vom 31.5.2010 nur anschließen.Es ist eine Unverschämtheit am 27.5.10 das Rundschreiben bzgl.erneuter Verzögerung zu versenden und drei Tage später ohne Scheu öffentlich zu verkünden , nur " komplexe Sonderfälle " sind noch offen. Anscheinend sind " alle " Fälle, besonders auch die leichten , bei der Commerzbank Sonderfälle . Spricht nicht für dise bank. Wer zahlt eigentlich die dem Steuerzahler entgangen Zinsen? Es soll ja auch Steuerrückzahlungen geben . Vielleicht die Vorstandsmitglieder. Es ist ja wichtiger sich um deren Einkommenserhöhungen zu kümmern als um Kunden.

ich muss mich über die von ihnen zitierten Aussagen der Commerzbank sehr wundern. Wir haben bis heute keine Steuerunterlagen erhalten, dafür vorgestern ein Schreiben (datiert vom 27. Mai), das uns vertröstete: "... führen wir aktuell noch weitere sehr zeitintensive Qualitätssicherungen durch" und "Leider kann sich die Anfertigung ihrer Jahressteuerbescheinigung noch bis Ende Juni verzögern". - Dabei handelt es sich bei uns sicher nicht um einen "komplexen Sonderfall", und auch ausländische Produkte besitzen wir nicht. ich gehe vielmehr davon aus, dass die Commerzbank noch keinerlei Steuerunterlagen verschickt hat und dass von nur noch "einigen hundert" wartenden Kunden nicht die Rede sein kann - vermutlich sind es eher "einige hunderttausend" oder gar mehr.






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