Fazit
Käufer müssen sich schützen. Grundsätzlich sinnvoll ist der Blick ins Impressum, auch wenn das keine Garantie für den Schutz vor Plagiaten ist. Gibt es kein Impressum, sollte man in diesem Shop nicht einkaufen.
Auch wer sich in Foren informiert, ist nicht automatisch auf der sicheren Seite. Denn dort werden - manchmal aus Unwissen, manchmal auch sehr bewusst - von Forenteilnehmern die Internetseiten der Fälscher veröffentlicht. Wer ein bestimmtes Produkt kaufen möchte, benötigt gesunden Menschenverstand: Haben die Originale einen hohen Preis, bekommt man sie höchst selten im Netz nur für die Hälfte.
Nützliche Adressen
Auf der Internetseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gibt es ein PDF zum Thema Produkt- und Markenpiraterie: http://www.baua.de/cae/servlet/contentblob/670928/publicationFile/47186/A58.pdf. Auch auf der Internetseite des Zoll findet man weiterführende Informationen als PDF: http://www.zoll.de/e0_downloads/d0_veroeffentlichungen/produktpiraterie_im_visier_2010.pdf
Das sind doch zum Teil kleine Fische.
Aber es gibt Oldtimer Ersatzteilhändler aus Prag,die kommen hier mit paar interessanten Ersatzteilen wovon immer nur ein Stück auf dem Taptentisch liegt und Sie fleißig aus dem Kofferraum Ihres Vans so auf ein Wochenende 50000 Euro Negergeld einsacken.Wir die alles versteuern müssen und noch Garantie geben müssen zuschauen bei den hohen gewerblichen Standmieten.
Ich habe noch nie bei Oldtimer und Teilemärkten den Zoll gesehen,auch wenn es dort haufenweise Boschfälschungen gibt.
Mich wundert, dass die Zahl der Fälle von einem Jahr aufs andere so hoch geschnellt ist.
Kann es sein, dass es vielleicht auch vom Originalhersteller gewollt ist, dass die Leute in die Falle tappen? Immerhin können sie ja dann Schadensersatz fordern. Und das bringt sicher auch eine Menge ein.
Die Erbsenzähler der örtlichen Zollämter und am Flughafen Frankfurt durchwühlen offenbar fast ausnahmslos jedes US-Paket mit auch noch so unscheinbarer Ebay-Ware, die unbescholtene Konsumenten für ein paar Euro, ohne jegliche böse Absichten aus Sammlerinteresse oder auch reiner Schnäppchensucht, anschaffen. Was innerhalb Europa eine BEHINDERUNG DES FREIEN WARENVERKEHRS darstellt, ist für Überseeeinfuhren ein Zollfall. Ein gigantisches staatliches Arbeitsbeschaffungsprogramm für Jobverlierer des Schengenabkommens und permanenten Restrukturierungen. Statt sich auf organisierte Zollkriminalität an der EU-Ostgrenze oder Wirtschaftsvergehen in großem Stil zu stürzen, filzen diese beamteten Pensionsberechtigten die Sendungen von Kleinverbrauchern auf der Suche nach Bagatellfällen ohne Pay-Out oder ordnungsrechtliche Relevanz. Teils werden dabei Pakete zerfleddert und Ware beschädigt oder geht auf unerfindlichen Irrwegen im Dienstfilz zwischen Flughafenzoll, Deutscher Post und örtlichen Zollklitschen wie Wetzlar oder Waldshut verloren. Eine 2-wöchige Zustellungsverschleppung ist dabei die Regel.
Sollte man eine zum Zoll „behandelte“ und mit grünem Zoll-Klebestreifen wieder zugeklebte Sendung erhalten, ist nach Prüfung des Sachverhaltes eine formlose DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE wegen Unterdrückung oder Verschleppung der Sendung an das Bundesfinanzministerium das beste Feed-Back-Instrument!





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