
FrankfurtWegen der Hängepartie um einen Schuldenschnitt für Griechenland ist die Nachfrage nach dem Euro am Mittwoch verhalten geblieben. Die Gemeinschaftswährung notierte um 1,3065 Dollar und damit etwas niedriger als im späten Vortagesgeschäft.
Im Fokus der Devisenmarktinvestoren blieb der japanische Yen, der mittlerweile den fünften Tag in Folge Gewinne verzeichnet. Der Dollar fiel bis auf 76,08 Yen und hat damit seit Mitte vergangener Woche gut zwei Prozent an Wert verloren. Inzwischen ist der Greenback so günstig wie seit drei Monaten nicht mehr. Händlern zufolge wurden Investoren zunehmend nervös, dass eine neue Intervention der japanischen Zentralbank bevorstehen könnte. Auslöser der heftigen Dollar-Verkäufe war die Ankündigung von Fed-Chef Ben Bernanke, die Zinsen langfristig niedrig zu halten.
Am Rentenmarkt wurde eine Auktion portugiesischer Anleihen mit nervöser Spannung erwartet. Da es sich um kurzlaufende Papiere handelt, sollte die Emission recht gut aufgenommen werden, sagten Analysten. Die Skepsis über die Zahlungsfähigkeit Portugals sei aber seit Tagen gestiegen, deshalb sei auch eine böse Überraschung nicht ausgeschlossen.
Portugiesische Zehnjährige rentierten unverändert mit 16,5 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog leicht an auf 1,82 (Vortagesschluss: 1,788) Prozent.




