FRANKFURT. Zum Euro zog das Pfund auf 92,21 Pence je Euro an, gegenüber dem Dollar legte es zeitweise bis auf 1,4779 Dollar je Pfund zu. Für dieses Jahr liegt das Pound Sterling zum Euro 3,4 Prozent im Plus.
Leichte Kursgewinne zum Euro konnte der Dollar bei 1,3527 Dollar je Euro vorweisen. „Die Dollar-Schwäche ist schnell und dramatisch ausgefallen“, erklärte Mitul Kotecha, Leiter globale Devisenstrategie bei der Investmentbank Calyon in Hongkong. Die Abwärtsbewegung beim Dollar in der letzten Zeit erscheine ihm „übertrieben“, da der Dollar immer noch die Reservewährung der Welt sei, führte er aus. Für Druck auf den Euro sorgte außerdem EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, der in einer Rede in Mexiko-Stadt weitere mögliche Zinssenkungen für den Euroraum andeutete.
Vor der heute anstehenden Zinsentscheidung in Norwegen gab die dortige Währung zum Euro auf 8,6161 Kronen nach. Ökonomen erwarten, dass die Norges Bank die Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt senkt.





