
FrankfurtSorgen um die politische Führung in Spanien und Italien haben dem Euro am Dienstag weiter zugesetzt. Die Gemeinschaftswährung fiel auf 1,3460 Dollar zurück und war damit so billig wie seit einer Woche nicht mehr. Am Freitag hatte der Euro noch die Marke von 1,37 Dollar übersprungen. Der Markt nehme die Negativ-Schlagzeilen rund um die Problemstaaten Spanien und Italien zum Anlass, Gewinne mitzunehmen, schrieb Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen in einem Kommentar.
In Madrid wurden zuletzt Stimmen laut, die aufgrund von Korruptionsvorwürfen den Rücktritt von Ministerpräsident Mariano Rajoy forderten. In Italien wiederum fürchten Anleger bei den Ende des Monats anstehenden Wahlen ein Comeback des ehemaligen Regierungschefs Silvio Berlusconi. „Ein Regierungswechsel in beiden Ländern würde schließlich vor allem die derzeitigen Sparanstrengungen auf die Kippe stellen“, urteilte die Commerzbank-Expertin.
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Einige Marktbeobachter zeigten sich jedoch optimistisch, dass der Rücksetzer beim Euro nur von kurzer Dauer ist. „Die Gemeinschaftswährung hat zuletzt so stark zugelegt, weil die Anleger glaubten, dass der schlimmste Teil der Krise hinter uns liegt“, sagte ein Händler. „Dieses Denken wird jetzt nicht auf einmal wieder verschwunden sein.“ Vermutlich handle es sich nur um ein kurzes Durchatmen nach einer starken Euro-Einkaufstour.
Durchatmen war auch am Rentenmarkt angesagt: Nachdem der gern als sichere Hafen gefragte Bund-Future zu Wochenbeginn stark zugelegt hatte, notierte er am Dienstag nahezu unverändert bei 142,63 Punkten.

Bei dem Schmuddelwetter an der neuen Nuttenbank
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gilt auch für die berittenen PolizistINNEN
"Ein Königreich für ein Auto"!
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