Devisen

Diskussion: Kommentare zu: Spekulanten wetten massiv gegen den Euro

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 23.05.2012, 12:09 UhrTabu

    was soll man von den Zockern auch anderes erwarten.
    Wer auf Mißernten und Hunger in der Welt wettet,setzt auch
    auf andere Zusammenbrüche,nimmt sein Geld und lebt unter Palmen.Gewissenlose Geier...Wollte man die Hedgefonds nicht außen vorlassen,nachdem Schröder sie hier gesellschaftsfähig gemacht hat?

    • 23.05.2012, 14:07 UhrAdolf

      @
      ale der Euro eingeführt wurde waren alle Wirtschaftswissenschaftler der Meinung dass der richtige und realistische Wechselkurs zum US-$ bei 1,10 läge.
      Also ist der Euro immer noch überbewertet.
      Dazu kommt dass ein starker Euro nur für Deutschland von Vorteil ist.
      Wenn der Euro unter 1,10,- steht dann werden wir uns Sorgen machen dürfen.

    • 23.05.2012, 16:25 UhrEurotiker

      Wachen Sie auf! Der Dollar ist im freien Fall und der Euro soll noch schneller fallen???

  • 23.05.2012, 12:42 Uhrmiklasross

    @tabu
    Viel schöner wäre es aus meiner Sicht, die EZB täte endlich das, was sie zu tun im Stande wäre: Ein dreifaches G.v. Berlichingen (leckt uns im Arsche!), wenn die Zockerbuden gerade wieder schick gegen Europa daddeln. Und aus die Maus, dann haben einige Jungs und Mädels leere Taschen und Tränen in den Augen und Rotz in den verkoksten Nasen.

    • 23.05.2012, 13:13 UhrTomate

      Schön bildlich beschrieben, doch die Schneehasen wenn´s nicht mehr schneit. Da die Grundversorgung am Tag X auch zusammen brechen wird würde ich mir als Bankster schonmal das Ticket nach Südamerika reservieren ^^

  • 23.05.2012, 12:46 Uhrrurei

    Spekulanten wetten massiv gegen den Euro ?!
    1) Und wer wettet dafür?
    Die muss es ja auch geben, zum Wetten gehören immer zwei.
    2) Warum schreiben sie dann nicht:
    Spekulanten wetten massiv für den Euro.
    3) Und, da wo man sich trifft: so ist nun mal die Preisfindung ... oder sollen die Schuldenpolitiker diese festlegen?
    Das können sie doch nicht im Ernst wollen.

    • 23.05.2012, 16:33 UhrBietchekoopen

      Ich weiß auch nicht, warum man hier diese Headline aus dem Hut zaubert.
      Mit unnötigen Artikeln befeuert man nur die Krise und wird Merkels Verhandlungsposition in Brüssel weiter schwächen.

    • 23.05.2012, 18:20 UhrRedaktion

      An der CME handeln "commercials" (Unternehmen) und "non-commercials" (Hedge-Fonds, institutionelle Investoren) mit Future-Kontrakten auf den Euro/Dollar-Kurs. Während erstere dies in erster Linie zur Währungsabsicherung tun, spekuliert die zweite Gruppe eher auf die Kursentwicklung. Daher wird ihr Verhalten als ein Indikator für die Stimmung am Markt angesehen. Insgesamt (commercials + non-commercials) sind die Kontrakte natürlich ausgeglichen. Das Pendant zur Euro-Short-Wette hat also ein commercial gekauft, der sich absichern will, dass der Euro steigt - zum Beispiel weil er selbst ein US-Unternehmen ist und etwas aus der Eurozone importiert. Unternehmen reagieren bei ihren Absicherungsgeschäften in der Regel weniger stark auf Trends an den Devisenmärkten, sondern sichern sich einfach immer ab.

  • 23.05.2012, 13:01 UhrHamburger

    sehr gut. zerstört diese unsäglich Währung, die jeder Lump in Europa in der Tasche hat. Gebt uns unsere D-Mark zurück. Wir brauchen Europa nicht.

    • 24.05.2012, 03:09 Uhrhardy

      Humbuger,

      >> Wir brauchen Europa nicht.

      Wen ich bis gestern dachte, daß ein Großteil dummer Menschen schon den Inhalt eines Buches nicht verstehen kann, komme ich gerade zu dem Ergebnis, daß offensichtlich der eine oder andere schon am Titel scheitert ...

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