
HB PEKING. China hat seine Devisenreserven Ende 2010 nicht so stark aufgestockt wie zunächst berichtet. Wie die Devisen-Aufsichtsbehörde am Montag mitteilte, legten die Bestände im vierten Quartal 2010 lediglich um 185 Milliarden Dollar zu.
In einer ersten Schätzung hatte die Zentralbank des Landes einen Anstieg um 199 Milliarden Dollar veranschlagt. Der Überschuss in der Leistungsbilanz legte im Schlussquartal zum Vorjahr um 13 Prozent auf 102,2 Milliarden Dollar zu.
China ist der größte Gläubiger der USA. Die Regierung in Peking liegt mit der weltgrößten Volkswirtschaft im Clinch, die dem Schwellenland wegen seiner Wechselkurspolitik Wettbewerbsverzerrung vorwirft.
Die USA und weitere westliche Länder argumentieren, dass die Volksrepublik den eigenen Exporteuren durch eine künstlich niedrig gehaltene Landeswährung Yuan auf den Weltmärkten unfaire Vorteile verschaffe.




