Devisen

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Ranking für erstes Quartal: Die besten Devisen-Strategen

Der Euro hat in den vergangenen Monaten eine ziemliche Berg-und-Talfahrt hingelegt. Wer die besten Prognose zur Entwicklung des Devisenmarktes abgab und was Anleger in den kommenden Monaten zu erwarten haben.

Schriftzug „Krise" auf einer Euro-Münze: Nach Ansicht der RBS verliert der Euro weitere 7 Prozent. Quelle: dpa
Schriftzug „Krise" auf einer Euro-Münze: Nach Ansicht der RBS verliert der Euro weitere 7 Prozent. Quelle: dpa

Die Devisen-Strategen der Royal Bank of Scotland (RBS) waren im ersten Quartal dieses Jahres mit ihren Prognosen zur Entwicklung an den Devisen- Märkten insgesamt am besten. Das geht aus dem aktuellen Ranking von Bloomberg News hervor.

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Die Briten hatten richtig vorhergesagt, dass der Plan zum Aufkauf von Staatsanleihen in Europa dem Euro angesichts der schwachen Konjunkturlage keinen Auftrieb geben wird. RBS erwartet nun für den Rest des Jahres, dass der Euro um rund 7,4 Prozent an Wert verlieren wird.

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  • Quelle

    IMD-„World Competitiveness Ranking“ 2012.

    Die Schweizer Business-School IMD veröffentlich seit 1989 jährlich ihr Wettbewerbsranking. Dazu befragen die Wissenschaftler mehr als 4200 internationale Geschäftsleute. Die Länder werden nach über 300 Kriterien bewertet.

Das Team von RBS erreichte einen Punktestand von 62,8 von 100 möglichen - basierend auf der Genauigkeit, dem Timing und der korrekten Richtung seiner Prognosen für 13 wichtige Devisen- Paare in jedem der vier jüngsten Quartale, wie aus den Daten von Bloomberg hervorgeht.

Gekoppelte Währungen Staaten kennen keine Bindungsangst

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BMO Capital Markets, eine Tochter der kanadischen Bank of Montreal, folgt auf dem zweiten Rang mit einem Punktestand von 60,10. Auf dem dritten Platz findet sich die US-Bank Wells Fargo & Co. mit einem Stand von 59,96. Auch in die Top-5 haben es Commonwealth Bank of Australia mit 59,25 und die Rabobank mit 58,89 geschafft.

„Auch wenn sich der Euro zu Jahresbeginn noch relativ gut gehalten hatte, waren wir uns sicher, dass die Probleme der Euro-Zone viel tiefergehend und struktureller waren, als dass sie durch das OMT-Programm hätten aufgefangen werden können”, sagte Melinda Burgess, eine Devisen-Strategin bei RBS in London, im Interview mit Bloomberg. Mit OMT wird das Bondkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) bezeichnet. “Wir haben das gerade erst wieder in Zypern gesehen. Wir sind der Meinung, dass sich Euro/Dollar nach unten bewegen wird.”

Nachdem sich der Euro im vergangenen Quartal um rund 2,83 Prozent auf 1,2819 Dollar verschlechtert hatte, prognostiziert die RBS nun, dass die Gemeinschaftswährung zum Ende des Jahres bei 1,19 Dollar liegen wird.

  • 08.04.2013, 14:33 UhrNostradamus

    Wer die besten Prognose zur Entwicklung des Devisenmarktes abgab und was Anleger in den kommenden Monaten zu erwarten haben.
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    Am Ende der "kommenden Monate" wird es keinen Euro mehr geben - jedenfalls nicht in seiner heutigen Konsitenz!

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