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Rette sich, wer kann!: Griechen und Italiener bunkern ihre Euros

In Griechenland und Italien geht die Angst um. Sparer bringen daher ihr Geld fluchtartig in Sicherheit - doch nicht etwa bei der Bank. Stattdessen stehen Schließfächer, Tresore oder auch deutsche Immobilien hoch im Kurs.

Ein Safe auf einem Transportgerät: Griechen und Italiener bringen ihre Euros in Sicherheit. Quelle: AP
Ein Safe auf einem Transportgerät: Griechen und Italiener bringen ihre Euros in Sicherheit. Quelle: AP

Athen/MailandRette sich, wer kann. Das ist die Devise für immer mehr Sparer in Griechenland und Italien. Die täglichen Meldungen zur Schuldenkrise und vermeintlich wankenden Geldhäusern machen ihnen inzwischen so viel Angst, dass sie ihre Euro nehmen und in Sicherheit bringen. Sparkonten bei der Hausbank, selbst wenn es ein ausländisches Institut ist, gehören nicht mehr dazu. Gefragt sind stattdessen mietbare Schließfächer oder Tresore für zu Hause - dort wird das Geld geparkt, bis es ins Ausland wandert. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. „Ein Kunde hat mir sogar erzählt, dass er sich seinen eigenen Safe unter dem Pool baut“, berichtet ein Banker in Athen.

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Am größten ist die Angst in Griechenland, das mit dem Rücken zur Wand steht. Das Land hofft auf internationale Finanzhilfen von 130 Milliarden Euro, um eine Pleite abzuwenden. Ohne die neuen Spritzen drohe das Aus für die Euro-Mitgliedschaft, räumte die Regierung in dieser Woche ein.

Fällt das Land, dann fallen auch die heimischen Banken. Diese Erkenntnis ist nicht nur bei den Millionären gereift, sondern inzwischen auch beim Mittelstand und den Kleinsparern mit ihren Not-Groschen. Die Kundeneinlagen sind auf ein Fünf-Jahres-Tief gefallen, was die Refinanzierungsnot gerade der lokalen Banken noch verschärfen könnte. Manche Institute buhlen deshalb schon mit sieben Prozent Zinsen um die Gunst der Kunden - vergeblich.

Gefragt sind ausländische Währungen, etwa der Schweizer Franken, australische Dollar oder norwegische Kronen, und natürlich Gold. Dies alles wandert zusammen mit den verbliebenen Euros vielerorts in die Safes. „Die Zahl der vermieteten Schließfächer ist heute fünf Mal so hoch wie vor einem Jahr“, erzählt ein Banker hinter vorgehaltener Hand.

Auch bei den Italienern sinkt die Hoffnung, dass das hochverschuldete Land bald wieder auf die Beine kommt. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone muss in diesem Jahr 450 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufnehmen, um sich zu refinanzieren. Eine Herkulesaufgabe, darin sind sich Finanzexperten und Politiker einig. Investoren hatten dem Land zuletzt immer höhere Zinsen abverlangt, weil sie den Reformversprechen der Regierung noch keinen Glauben schenken.

  • 05.01.2012, 11:14 UhrAnonymer Benutzer: fluppy

    Warum? Ehrliche frage, kein getrolle.

  • 05.01.2012, 07:58 UhrPoldi 0824

    Das wären dann mindestens 150.000€

    Bitte um vertrauliche Angaben: Wann und Wo

    Schönen Tag noch.

  • 05.01.2012, 00:03 UhrAnonymer Benutzer: DanielKonstanz

    Da stimme ich nicht ganz zu - wenn die Millionaere in die deutschen Bruchbuden investieren kann Fr.Merkel und Co. gleich nochmal richtig mit Steuern abzocken.
    Also nur her mit den Griechen und ihrer Kohle !

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