
Frankfurt, TokioDer Euro ist am Mittwoch kurzzeitig auf seinen tiefsten Stand seit knapp einem Jahr gefallen. Am späten Nachmittag fiel der Euro auf 1,2941 Dollar. Es war der tiefste Wechselkurs seit dem 11. Januar. Später stieg der Euro wieder leicht auf 1,2962 Dollar an.
„Das ist ein sehr dünner Markt, da kann es schnell mal zu einem Ausrutscher kommen“, sagte ein Händler. „Angeblich ist eine größere Kauforder ausgelaufen und danach kam der Euro ins Rutschen“, fügte ein anderer Händler hinzu. Zeitgleich mit dem Kursrückgang gab der IWF bekannt, dass es noch keine Entscheidung über formale Verhandlungen mit Ungarn über Finanzhilfen gibt. „Einige vermuten, dass Euro-Anleger da wieder kalte Füße bekommen haben“, sagte ein Händler.
+ 1,8 Prozent
+ 1,5 Prozent
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+ 1,1 Prozent (8.466 Punkte)
+ 0,6 Prozent (1,2738 Dollar)
+ 0,9 Prozent (1.659 Dollar)
+ 0,2 Prozent (110,54 Dollar)
Auch an den Aktienbörsen gaben die Kurse nach. Der Dax rutschte nach drei Gewinntagen deutlich ins Minus. Damit folgte der deutsche Leitindex dem Euro und schloss 2,01 Prozent tiefer bei 5771,27 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte sank um 0,96 Prozent auf 8752,86 Punkte und der TecDax gab 0,57 Prozent auf 674,45 Punkte ab.
Am Rentenmarkt kletterte die Rendite der zehnjährigen italienischen Staatsanleihen wieder auf sieben Prozent. Händler vermuteten, dass die Sorge um die Auktion längerlaufender italienischer Papiere die Anleger zu Verkäufen animierte. Am Donnerstag will das Land drei- und zehnjährige Titel im Volumen von 8,5 Milliarden Euro verkaufen.
Die Versteigerung kurzlaufender italienischer Papiere war am Mittwochvormittag positiv aufgenommen worden. Italien musste für seine neuen Papiere nur noch eine Rendite von 3,251 Prozent bieten, halb so viel wie bei der vorangegangenen Auktion Ende November. Ein Börsianer bezeichnete die Emission als zufriedenstellend. „Entscheidend wird aber die Emission länger laufender Papiere am Donnerstag“, betonte er. „Die hohe Nachfrage kommt nicht völlig überraschend, denn dank des billigen Zentralbankgeldes können Investoren mit dem Kauf dieser Papiere eine erkleckliche Marge erwirtschaften.“
@mary
Na denn, ausnahmesweise: viel Glück im neuen Jahr und Ihnen auch viel Spaß, wohin immer es Sie auch verschlägt ;-)
@Hardy
Heute war mein letzter Tag für das Handelsblatt. Ihre "Frozzelei" hatte ich verstanden.
Grüße und weiterhin viel Spaß.
@mary
Ich merke schon, ich darf nicht "frozzeln", das führt immer zu Mißverständnissen.
Blomberg, Dow Jones? Igitt! Ich glaube, das macht am Ende auch nur betriebsblind und da ich ja nicht mit Aktien zocke, bin ich nicht im Hamsterrad, das deren Lektüre notwendig macht, um den rechten Tunnelblick zu bekommen.
Meine Frozzelei bezog sich aug das Interview mit Prof Hickel gestern im DLF
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/12/28/dlf_20111228_1315_528b4780.mp3
Statt Dow & Blomberg ziehe ic es vor, den Herrschaften zuzuhören und mir aus den widersprechenden Meinungen meine eigene zu bilden, sprich: ich nehme mir einen Teil Bofinger, einen Teil Hicken, ein Quäntchen ... usw usf. Das erfordert zwar eine Portion selber denken können, verhindert aber das Mitlaufen im Rudel.
Zuhören hat - im gegensatz zum Lesen - den Vorteil, daß man im Timbre einer Stimme eher erkennt, ob jemand lügt oder sich seiner Sache nicht sicher ist, aber das nur am Rande.
Meinen Unkenntnisstand können Sie gerne hier
http://www.tv3.de/medienverlag/news-aus-radio-und-presse.html
täglich nachkontrollieren ;-)
Mit Neujahrsgrüßen halte ich mich noch zwei Tage zurück, wir wissen ja nicht, ob uns morgen nicht der Himmel auf den Kopf fällt ...
Grüße





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