Die Mythen des Goldrauschs

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Hängt der Goldpreis wirklich von der Hochzeitsaison ab?

In Indien wird üblicherweise eine Legierung mit einem Feingehalt von 916 Promille verwendet. Quelle: Reuters
In Indien wird üblicherweise eine Legierung mit einem Feingehalt von 916 Promille verwendet. Quelle: Reuters

Im Vergleich zu Deutschland ist Gold in Indien jedoch nach wie vor spottbillig, das gilt vor allem für Schmuck. Der kostet in Indien kaum mehr als den Materialpreis - weil die Kosten für die Verarbeitung kaum ins Gewicht fallen. In den Läden auf dem Zaveri Bazaar wird in Gramm abgerechnet. Bei Mohanlal Otarma zeigt ein digitales Display am Rande der Theke den aktuellen Tagespreis an - wie an der Tankstelle. Ein Gramm Gold kostet in diesem Moment 2.760 Rupien, das sind umgerechnet 40 Euro. Sandhya hat ein Auge auf ein Collier geworfen. Das Gewicht: 40 Gramm. Der Händler wird am Ende gut zehn Prozent an Gebühr draufschlagen, hinzu kommen Steuern. Der Endpreis: ungefähr 120.000 Rupien (1.750 Euro).

Der Goldschmuck wird in Gramm abgerechnet. Quelle: Jörg Hackhausen
Der Goldschmuck wird in Gramm abgerechnet. Quelle: Jörg Hackhausen

Und wie steht es um die Qualität? Die indische Regierung will vorschreiben, dass der Feingoldgehalt künftig zertifiziert werden muss. In der Vergangenheit gab es damit Probleme , besonders bei sehr kleinen Händlern. Bei den meisten indischen Juwelieren kann sich die Qualität aber sehen lassen.

Glaubt man dem Dokument, das eingerahmt an der Wand hängt, geht bei Mohanlal Otarma Jewellers alles mit rechten Dingen zu. „Gold you can trust“ steht darauf, Gold, dem Sie vertrauen können; zertifiziert vom staatlichen „Bureau of Indian Standards“.

In Indien wird üblicherweise eine Legierung mit einem Goldanteil von 91,66 Prozent verwendet. Das entspricht 22 Karat und kommt recht nah an pures Gold heran. Alles, was noch hochkarätiger ist, lässt sich kaum noch zu Schmuck verarbeiten, weil es zu weich ist. Durch den hohen Goldgehalt hat das Material eine sattgelbe Farbe.

Der in Deutschland verkaufte Goldschmuck hat meistens einen Anteil von 58,5 Prozent oder 14 Karat. Und dann gibt es hierzulande auch noch das, was in der Werbung als „echt Gold 333“ angepriesen wird. Dabei liegt der Goldanteil sogar nur bei einem Drittel des Gesamtgewichts. In Indien käme niemand auf die Idee, eine solche Mischung als Gold zu verkaufen. Würde er es doch tun, hielte man ihn für einen Betrüger.

Meilensteine in der Entwicklung des Goldpreises

  • Kupferzeit

    Die Goldgewinnung beginnt.

  • 4.500 vor Christus

    Die ältesten Gegenstände aus Gold stammen aus der Zeit zwischen 4.600 und 4.200 vor Christus und wurden im so genannten Gräberfeld von Warna in Bulgarien entdeckt. Die mehr als 3.000 Goldschmuckobjekte haben einen hohen Reinheitsgrad von 23 bis 23,5 Karat.

  • Um 4.000 vor Christus

    Rund 6.000 Jahre alt sind Funde aus Ägypten, die eine Bearbeitung des Edelmetalls belegen. Im Land der Pharaonen entsteht die erste große Goldkultur. Ein Großteil der Techniken, die zur Verarbeitung des Goldes notwendig sind, wird im antiken Ägypten entwickelt.

    Gold gilt den Ägyptern als „Sonnenmetall“. Sowohl die Sonne als auch das Gold werden mit derselben Hieroglyphe bezeichnet. Ursprünglich kommt das Gold der alten Ägypter aus dem Nil, an dessen Ufern es in Form von Waschgold gewonnen wird. Später betreibt man in Nubien, Ägyptens Goldland, Bergbau, um an das kostbare Metall zu kommen.

  • 600 bis 500 v. Christus

    Nachdem es in Ägypten bereits Vorformen von Münzgeld gegeben hat, prägt man in Lydien, einem Königreich in Kleinasien (heutige Türkei), im 7. Jahrhundert vor Christus erste Münzen aus Elektrum, einer natürlich vorkommenden Legierung aus Gold und Silber.

    Der legendäre König Krösus, der letzte lydische Herrscher, lässt um 560 vor Christus erstmals Goldmünzen von einheitlicher Größe und einheitlichem Wert mit Prägestempeln versehen. Diese werden zur Grundlage eines überregional erfolgreichen Währungssystems.

    Die frisch geprägte Münze besitzt ein fest definiertes Gewicht. Betrüger feilen am Rand eine kleine Menge Goldstaub ab und bereichern sich so. Die Münze wird bei jeder Abfeilung immer leichter und weniger wert. Deshalb wird die Randriffelung eingeführt, so dass Abfeilungen gleich kenntlich sind.

    Die Hellenen übernehmen die Münzprägung kurz nach den Kleinasiaten. Jeder Stadtstaat hat seine eigenen Münzen mit eigenem Münzfuß. Die wichtigsten Prägestätten gibt es in Athen, Milet und auf Rhodos.

  • 225 vor Christus

    Das Römische Reich lässt erste Goldmünzen schlagen. Das Prägen wird von den Griechen übernommen. Unter Julius Cäsar werden vermehrt Goldmünzen geprägt, unter anderem der Aureus. Diese ursprünglich etwa neun Gramm schwere Münze weist einen hohen Feingehalt auf, der sich im Lauf der Jahrzehnte allmählich verringert. Zur Zeit des Augustus ist ein Aureus der Monatslohn eines Legionärs. Seit dieser Zeit wird auf die goldenen Münzen auch das Bildnis des Kaisers geschlagen. Zuvor waren im Römischen Reich ab dem vierten Jahrhundert vor Christus Silber- und Kupfermünzen verbreitet.

  • 310 nach Christus

    Kaiser Konstantin der Große lässt die Silberwährung durch eine stabile Goldwährung ersetzen. Als Zahlungsmittel dient der so genannte Solidus. Konstantin reagiert damit auf den völligen Zusammenbruch der römischen Silberwährung. Durch den immer geringer werdenden Silberanteil in immer neueren Münzformen haben die römischen Bürger das Vertrauen in das Geld so stark verloren, dass beispielsweise den Soldaten der Sold in Getreide ausgezahlt werden muss.

  • 600 bis 1200

    Nach dem Ende der Spätantike um 600 bleibt der Solidus im Oströmischen Reich die wichtigste Währung. Sie ist bis zum beginnenden 12. Jahrhundert die Leitwährung in Europa, Nordafrika und Vorderasien. Gründe dafür sind der hohe Goldgehalt und die daraus folgende Stabilität der Goldwährung. Mit dem Niedergang von Byzanz verfällt auch dessen Währung.

    Die Goldzirkulation im Rahmen der staatlichen Institutionen nimmt im frühen Mittelalter ab. Andererseits entwickelt sich das Geld in zunehmendem Maße zu einem Tauschmittel, welches dem Handels- und Marktgeschehen dient. Die ursprüngliche Goldwährung verliert als Zahlungsmittel an Bedeutung und wird nur noch als eine Art Wertspeicher gehortet. Die meisten Wohlhabenden wechseln zur Silberwährung, da Gold seltener und teurer ist als Silber. Silber weist lediglich den reinen Rechenbezug zum Gold auf.

  • 15. und 16. Jhr.

    Portugals Entdeckungsfahrten und die nachfolgende Kolonialisierung bringen afrikanisches Gold nach Europa. Jedoch gelingt es Portugal nicht, Goldvorkommen unter seine Kontrolle zu bringen. Die eingeführten Goldvorräte von von etwa 700 Kilogramm im Jahr kommen durch Tauschhandel zustande.

    Funde belegen, dass in Westafrika seit mindestens 2.000 Jahren Gold gewonnen wird. Neben dem Königreich Mail (Gebiet im nordöstlichen Guinea) verfügt das Ashanti-Reich auf dem Territorium des heutigen Ghana, das vom Ende des 17. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert besteht, über reiche Goldvorkommen. Die 1897 gegründete Ashanti Goldfields Corporation ist unter dem Namen AngloGoldAshanti noch heute einer der größten Goldproduzenten der Welt.

  • 17. und 18. Jahrhundert

    Ende des 17. Jahrhunderts bricht in Brasilien der erste Goldrausch der Geschichte aus. Nachdem man auf dem Gebiet des heutigen Bundesstaates Minas Gerais westlich von Rio de Janeiro Gold findet, strömen Abenteurer aus allen Landesteilen herbei. Hunderttausende Goldsucher wandern in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus dem Mutterland Portugal ein. Doch nun soll der Goldboom die ganze Welt einnehmen.

  • Goldrausch im 19. Jahrhundert

    Das 19. Jahrhundert steht im Zeichen des Goldes. Der Goldrausch beginnt in den 1820er Jahren in Russland, wo im Uralgebirge und später auch in Sibirien Goldvorkommen entdeckt werden. Im Januar 1848 findet man im kalifornischen Sacramento Valley Gold. Viele Menschen aus aller Herren Länder kommen in die Region, um ihr Glück zu versuchen. Weiter geht es 1851 mit der Entdeckung von Goldlagerstätten in Australien, wo in verschiedenen Gebieten in den folgenden Jahrzehnten weitere Lager erschlossen werden. Im März 1886 stößt man im südafrikanischen Transvaal, am so genannten Witwatersrand, auf die ergiebigste Goldlagerstätte der Welt. Der letzte Goldrausch des Jahrhunderts spielt sich in Alaska ab, wo im August 1896 am Mündungsgebiet des Klondike River in den Yukon River Gold gefunden wurde. Die reichen Vorkommen, die den Goldrausch ausgelöst haben, gewinnen erhebliche Bedeutung für die Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes.

  • 1944-1971

    In den Jahren 1944 bis 1971 ist der US-Dollar an Gold gebunden. Jedes Land, das dem so genannten Bretton Woods System beitritt, hat das Recht, Dollar-Reserven zu einem fixen Preis von 35 USD je Unze in Gold umzutauschen. Vorrangige Ziele der Konferenz in Bretton Woods, New Hampshire, sind die Wiederherstellung der Wirtschaftsmacht Europa und die Belebung und Vereinfachung des Welthandels. Zu diesem Zweck sollen die Wechselkurse zwischen den Währungen stabilisiert werden. Trotz wirtschaftlicher Erfolge treten in der Folge die Mängel der Währungsordnung immer deutlicher zutage. Das Fehlen von Mechanismen der Zahlungsbilanzanpassung und die Vormachtstellung des US-Dollars lassen das System bröckeln...

  • 1971

    Im August 1971 beendet US-Präsident Richard Nixon eine Ära: Er hebt die Bindung des US-Dollars an Gold auf und beendet das in Bretton Woods festgezurrte Weltwährungssystem.

  • März 1973

    Im März 1973 werden die Devisenbörsen in vielen Ländern Europas geschlossen, da das Bretton Woods System zusammenzubrechen droht. In der Folge wird das System offiziell außer Kraft gesetzt. Die Mehrzahl der großen Industrienationen geht zu einem System flexibler Wechselkurse über. Den Anfang machen die Schweiz und Großbritannien.

  • Januar 1980

    Zu Beginn des Jahres 1980 steigt der Goldpreis erstmalig auf 850 US-Dollar (inflationsbereinigt 2.100 US-Dollar). Steigende Ölpreise und die damit verbundene hohe Inflation, der sowjetische Einmarsch in Afghanistan und die Revolution in Iran treiben Anleger weltweit in den "sicheren" Hafen Gold.

  • August 1999

    In der Folge schaffen es die USA, die Inflation stark zu verringern. In einer langjährigen Phase des Aufschwungs sinkt der Goldpreis. Spekulationen über eine Reduzierung der Gold-Reserven der Notenbanken drücken ihn im August 1999 auf 251,70 US-Dollar.

  • Oktober 1999

    Nur zwei Monate später einigen sich 15 europäische Zentralbanken auf eine Begrenzung der Gold-Verkäufe. Die Folge: Der Goldpreis steigt auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 338 US-Dollar.

  • Februar 2003

    Seit Beginn der 2000er-Jahre steigt der Goldpreis stetig. Experten sind der Meinung, der Anstieg hängt mit der wachsenden Schuldenlast der USA und der Schwächung des US-Dollars gegenüber anderen Währungen zusammen. Der Einmarsch der US-Truppen in den Irak und die damit verbundene Angst vor einem Flächenbrand in der Region treibt Gold auf den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren: 388,50 Dollar.

  • 2003 bis 2005

    In den folgenden beiden Jahren nimmt der Goldpreis die Marken von 400 und 500 US-Dollar.

  • April bis Juni 2006

    Der schwächelnde Dollar, steigende Ölpreise und der Atom-Konflikt mit Iran treiben Gold auf 730 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit 26 Jahren. Im Juni drücken Gewinnmitnahmen den Preis wieder auf 543 Dollar.

  • September 2008

    Der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers verändert die globale Finanzwelt - und beschert dem Goldpreis den größten Tagesgewinn der Geschichte: Am 17. September 2008 steigt Gold binnen 24 Stunden um 90 Dollar.

  • Februar 2009

    Im Zuge der weltweiten Finanzkrise erreicht der Goldpreis ungeahnte Höhen. Im Februar 2009 schießt Gold über 1.000 US-Dollar. Drastische Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten und die Gefahr einer weltweiten Rezession lassen Anleger in den sicheren Hafen flüchten.

    Von Januar bis März 2009 verbuchen börsennotierte Gold-Fonds (ETFs) Rekord-Mittelzuflüsse. Die Goldbestände des weltgrößten Gold-Fonds, SDPR Gold, steigen um 45 Prozent auf 1127,44 Tonnen.

  • Dezember 2009

    Ende 2009 verliert der Dollar weiter an Boden. Zudem sorgen Spekulationen um eine Ausweitung der Gold-Reserven durch Notenbanken dafür, dass der Goldpreis auf über 1.200 US-Dollar steigt.

  • 2010

    Der Goldpreis steigt von Rekord zu Rekord. Vor allem die Angst vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise treibt das Edelmetall. Die Nachfrage der Anleger beschert Gold im Gesamtjahr ein sattes Plus von fast 30 Prozent. Ende des Jahres lässt das milliardenschwere Fed-Anleihenkaufprogramm den Goldpreis auf über 1.400 Dollar steigen.

  • 2011

    Anfang 2011 tendiert Gold leicht nach unten bzw. seitwärts. Doch der langfristige Aufwärtstrend ist nach wie vor ungebrochen. Nachdem die Ratingagentur S&P den Ausblick für die Kreditwürdigkeit der USA auf
    „Negativ“ gesetzt hat, setzt eine neue Nachfragerally ein. Erstmals wird für eine Feinunze mehr als 1.500 Dollar gezahlt.

    Im Juli entflammt in den USA zwischen Demokraten und Republikanern eine heftige Debatte um die Anhebung der Schuldenobergrenze. Eine Staatspleite der weltgrößten Volkswirtschaft scheint auf einmal nicht mehr ausgeschlossen. Daneben spitzt sich die europäische Schuldenkrise wieder zu. Verstärkt geraten Italien und Spanien in den Fokus der Anleger. Es wird spekuliert, ob diese beiden großen Volkswirtschaften wohl auch unter den Rettungsschirm EFSF schlüpfen müssen. Der Goldpreis steigt von Rekord zu Rekord. In der Spitze werden mehr als 1.785 Dollar gezahlt.

  • Rekord im September 2011

    Im August beschleunigt sich die Rekordjagd des Goldpreises. Einbrechende Aktienkurse weltweit verstärken die Flucht in Sicherheit. Binnen weniger Wochen legt der Goldpreis um mehr als 15 Prozent zu und nimmt erstmals die Marke von 1.900 Dollar. Nach einem vorübergehenden Rücksetzer geht es Anfang September erneut auf Rekordjagd. Ein Anstieg über 2.000 Dollar gilt für die meisten Experten als ausgemacht.

  • Ende September 2011

    Nachdem sich der Goldpreis lange den allgemeinen Marktwirren entziehen konnte, schalten große Investoren Ende September auch hier auf Verkaufen um. Binnen drei Tagen stürzt der Preis um 20 Prozent ab und rutscht auf 1.536 Dollar je Feinunze. Die meisten Analysten werten den Rückschlag aber als Einstiegsgelegenheit.

Bleibt die Frage, welchen Einfluss die Inder auf den weltweiten Goldpreis haben. Und hängt der Goldpreis wirklich davon ab, wie die Hochzeitsaison in Indien läuft? Martin Siegel hält das für Unsinn. Er ist Chef der Goldhandelsfirma Westgold im westfälischen Lindhorst. „Der Preis auf dem Terminmarkt hat nichts damit zu tun, ob in Indien an einem Tag viel oder wenig Gold verkauft wird“, sagt Siegel. Zumal die indischen Juweliere das Gold schon Monate im Voraus orderten. Einen kurzfristigen Effekt schließt Siegel aus. Auf lange Sicht sei die enorme Nachfrage aber wichtig. „Indien stabilisiert den weltweiten Goldmarkt. Weil die Inder antizyklisch kaufen, gleicht das Schwankungen an anderer Stelle aus“, sagt Siegel.

Fest steht: Die meisten Goldkäufer sitzen nicht mehr in Nordamerika oder Europa, sondern in Asien. Seit den 1970er-Jahren habe eine „dramatische“ Verschiebung von West nach Ost stattgefunden, heißt es im Bericht des World Gold Council. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Dennoch ist keineswegs sicher, dass der Goldpreis deshalb schnurstracks in Richtung 5.000 Dollar marschieren wird - allein schon deshalb, weil die indischen Goldkäufer sehr empfindlich auf steigende Preise reagieren. Sie sind die Letzten, die kaufen, wenn der Goldpreis in kurzer Zeit in die Höhe schießt. Anders als die Deutschen.

  • 28.01.2012, 16:37 UhrAnonymer Benutzer: Oheiohweiohwei

    Bin ich richtig in der Annahme, dass das Handelsblatt auf diesen Artikel mächtigen Ärger von verschiedenen Banken bekommen hat? Banken verfluchen ja Gold da sie ja dann nicht ihre eigenen manipulierten Produkte verkaufen können und so gut wie nichts am Goldverkauf verdienen! Aber selbst kaufen die (Zentral)Banken ja derzeit tonnenweise Gold.

  • 28.01.2012, 16:22 UhrAnonymer Benutzer: Ohweiohweiohwei

    Whow!!! So ein qualifizierter und ausgezeichnet recherchierter Artikel vom Handelsblatt. Kompliment meine Damen und Herren! Ab heute habe ich den Glauben wieder an das Handelsblatt erworben, das es neutral und objektiv ist und nicht vom Staat oder Banken manipuliert oder zensiert wird. Herzlichen Dank.

  • 28.01.2012, 10:22 UhrAnonymer Benutzer: bobi

    Nehmen wir an, dass Sie Recht haben. Nehmen wir an, dass Gold das "echte Geld" ist. Nehmen wir doch an, dass Sie am Monatsende Ihre Euros gegen Gold tauschen.

    Sie sollten das still und leise machen, denn der Goldpreis ja steigt, wenn alle auf einmal Gold haben wollen.
    Sie sollten das keinem anderen sagen und noch weniger in Foren posten. Oder machen etwa SIE Stimmung FÜR Gold???

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