
LondonDie weltweite Nachfrage nach Gold ist nach Einschätzung des Branchenverbands World Gold Council (WGC) im dritten Quartal deutlich gesunken. Der Verband gehe von einem Rückgang im Jahresvergleich von 11 Prozent auf 1084,6 Tonnen aus, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht.
Schmuck: 2.662
Barren und Münzen: 352
Technologie: 358
Öffentlicher Sektor: -547
Gesamt: 2.827
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Gesamt: 2.592
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Gesamt: 3.036
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Öffentlicher Sektor: 458
Gesamt: 4.574
Trotz des deutlichen Rückgangs liege die weltweite Nachfrage aber weiterhin über dem Fünf-Jahresdurchschnitt von 984,7 Tonnen pro Quartal. Im Vergleich zum Vorquartal ist die Nachfrage nach dem Edelmetall laut dem Branchenverband in den Monaten Juli bis September um 10 Prozent geringer ausgefallen. Allerdings waren im dritten Quartal 2011 historische Rekordwerte verzeichnet worden.
Der für den globalen Goldhandel besonders wichtige Markt in Indien habe im dritten Quartal „Anzeichen einer Erholung gezeigt“, hieß es weiter in der Mitteilung. Nach einem Einbruch von rund 30 Prozent im zweiten Quartal meldete der World Gold Council für die Monaten Juli bis September einen Anstieg um neun Prozent auf 223,1 Tonnen. Als Ursache nannte der Verband unter anderem einen Anstieg der Nachfrage in der Schmuckindustrie. In keinem Land der Welt kaufen Menschen so viel Gold wie in Indien.
Gold ist ein seltenes Metall mit einem Schmelzpunkt von 1064 Grad Celsius. Der Siedepunkt liegt bei 2856 Grad. Die chemische Abkürzung für Gold ist „Au“ und stammt vom lateinischen Wort „Aurum“ ab. Es hat mehrere Eigenschaften, die es für die Menschheit über die Jahre nützlich gemacht hat. Gold leitet extrem gut. Außerdem reagiert es nicht mit Wasser oder Sauerstoff.
Nach Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 166.600 Tonnen Gold aus Minen geholt. Ein Großteil davon – etwa zwei Drittel – seit 1950.
Die letzten Zahlen der US Geological Society gingen im Januar 2011 von weltweit 51.000 Tonnen aus.
In den vergangenen Jahren waren es etwa 2.500 Tonnen pro Jahr.
Überall auf der Welt wird Gold gewonnen. Aber beinahe ein Drittel des Goldes wird in nur drei Ländern abgebaut. An der Spitze liegt China mit 13,1 Prozent, darauf folgen die USA und Australien mit jeweils 9,1 Prozent.
29 Prozent des abgebauten Goldes kommt im Investmentbereich zum Einsatz, also in Form von Münzen und Barren. Aus 59 Prozent wird Schmuck gemacht. 12 Prozent wird von der Industrie verarbeitet.
Mit 1059 Tonnen ist Indien der mit Abstand größte Absatzmarkt für physisches Gold (Münzen, Barren, Schmuck). Dahinter liegt China mit 770 Tonnen. Im Vergleich dazu abgeschlagen sind die USA mit 213 Tonnen und Deutschland mit 154 Tonnen.
Quelle: World Gold Council
Größte Goldbesitzer sind die Notenbanken. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Das Interesse kommt vor allem aus den Schwellenländern.
Trotz des Rückgangs im dritten Quartal rechnet der Branchenverband weiterhin mit einem Wachstum der Goldnachfrage. „Gold beginnt ein Teil der Finanzindustrie zu werden“, sagte WGC-Geschäftsführer Marcus Grubb. Mittelfristig werde unter anderem die extrem expansive Geldpolitik führender Notenbanken für ein weiteres Wachstum am Geldmarkt sorgen. Außerdem erwartet Grubb ein anhaltendes Wachstum der Nachfrage in Asien, insbesondere in China und Indien.

Freunde, Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich immer freue, wenn der Gold-und Silberpreis fällt. Je tiefer, je besser!!!
Dann habe auch ich als kleine Mann doch mal wieder die Möglichkeit mit meinem Papiergeld Edelmetalle zu kaufen. Hey ist das eine Freude! Verstanden? Also ich weiß, das Gold keine Zinsen bringt und man es nicht essen kann: bin ich nun blöd,oder was?
Wolfgang Eikmeier

Es gibt ein schönes altes Volkslied:
"Gold und Silber lieb' ich sehr,
kann's auch gut gebrauchen"
Ein gleichartiges Lied über negativ verzinste Staatsanleihen, Riesterrente oder sonstigen Papierplunder ist mir nicht bekannt.

Ganz ruhig. Klar ist, Nutzniesser des Papierfetischismus haben naturgemäss etwas gegen Gold und Silber. Politker, Banker und ebenso Inhaber und Bestimmer medialer Berichterstattungen. Motto: Einmal pro Gold, zweimal dagegen.
Dabei sieht die praxierfahrene Quote für das Papier wahrlich grottenschlecht aus. Dies seit über 1.000 Jahren Papiergeldgeschichte, fein säuberlich und unverrückbar dokumentiert in der Wirtschaftshistorie. 100 % Crash und Entwertung auf der Agenda des Papiers. Das hat was. Im Gegensatz zu Gold und Silber, ja klar mit Schwankungen. Na und?! Im Gegensatz 5.000 Jahre Erhalt der Kaufkraft ebenso Praxis, keine Theorie. Kann nicht oft genug wiederholt werden. Hiermit geschehen.
Fazit: Jeden Monat einen Betrag welcher nicht zum leben benötigt wird konvertieren in Gold und Silber. Das war´s und der Rest erledigt sich von selbst. Wie seit 5.000 ... alles klar !? Es wird schon verdammt viel Papiergold verwendet um die Preis im Zaum zu halten UND das Gedächtnis der Bürger hinsichtlich der Krise ist kurz! Auch ein Fakt in der Geschichte. Dies wird sich radikal wandeln wenn es dann sehbar knallt. Dann kommen alle und wollen durchs Schlüsselloch der Metalle und die Comex wird zwangsläufig im Papier-Short-Gold implodieren. Was sonst. Mich freuen die guten Kurse zum nachkaufen. Jeden Monat.






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