Rohstoffe

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Die wichtigsten Fragen und Antworten: Was man über Erdöl wissen sollte

Ein hoher Ölpreis kann Börsen zum Absturz und Volkswirtschaften ins Wanken bringen. Nicht umsonst gilt Öl als "Schmierstoff" der Weltwirtschaft. Im Handel und in der Berichterstattung stehen die Ölsorten WTI und Brent im Vordergrund. Doch fließen die überhaupt in unsere Tanks? Zehn Fakten über Erdöl, die jeder kennen sollte.

von Frank G. HeideBild 2 von 17

1: Warum wird in Fässern gemessen? Ein Barrel (englisch für Fass) gilt als traditionelles Maß aus der Frühzeit der Ölindustrie, als Öl - auch Rohöl - ausschließlich in Fässern transportiert wurde. Das Barrel ist ein Hohlmaß und entspricht genau 42 US-Gallonen bzw. 35 britischen Gallonen. Ursprünglich wurden Fässer dieser Größe genutzt, um darin Hering einzusalzen. Das Fass wiegt 0,136 Tonnen und hat heute für das gesamte internationale Ölgeschäft große Bedeutung. So werden Förderstatistiken in Barrel-Einheiten veröffentlicht, und die Preisfestlegung für fast alle gängigen Rohölsorten erfolgt in Dollar je Barrel. Auch wenn Fassgröße vielleicht ungenau klingt, so ist sie doch sehr präzise: Die Abkürzung "bbl" steht für blue barrel, ein blau gekennzeichnetes Fass mit genormtem Inhalt von 158,98 Litern. Foto: Petron Corp, Manila (Reuters)