
London/DüsseldorfDie Deutsche Bank wandelt auf den Spuren von Dagobert Duck. In London will das Geldhaus einen eigenen Goldspeicher bauen und damit das lukrative Geschäft mit physischen Edelmetallen ausbauen.
Dass die großen Banken so scharf auf Gold sind, war nicht immer so. In den 1980er- und 90er-Jahren ließen die Banker das Edelmetall links liegen, als Geldanlage kam es nicht infrage. Gold wirft keine Zinsen ab, hieß es. Als schick galten strukturierte Papiere, Derivate, virtuelle Vermögenswerte. Das Geschäft mit den Goldtresoren schien ein Auslaufmodell zu sein.
Doch in den vergangenen Jahren hat der Goldpreis eine rasante Rally hingelegt. Und seitdem denken die Banker um. Vor der Finanzkrise kostete eine Feinunze rund 600 Dollar, auf dem Höhepunkt der Krise fast 2.000 Dollar. Derzeit ist Gold etwa 1.660 Dollar wert.
Gold ist ein seltenes Metall mit einem Schmelzpunkt von 1064 Grad Celsius. Der Siedepunkt liegt bei 2856 Grad. Die chemische Abkürzung für Gold ist „Au“ und stammt vom lateinischen Wort „Aurum“ ab. Es hat mehrere Eigenschaften, die es für die Menschheit über die Jahre nützlich gemacht hat. Gold leitet extrem gut. Außerdem reagiert es nicht mit Wasser oder Sauerstoff.
Nach Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 166.600 Tonnen Gold aus Minen geholt. Ein Großteil davon – etwa zwei Drittel – seit 1950.
Die letzten Zahlen der US Geological Society gingen im Januar 2011 von weltweit 51.000 Tonnen aus.
In den vergangenen Jahren waren es etwa 2.500 Tonnen pro Jahr.
Überall auf der Welt wird Gold gewonnen. Aber beinahe ein Drittel des Goldes wird in nur drei Ländern abgebaut. An der Spitze liegt China mit 13,1 Prozent, darauf folgen die USA und Australien mit jeweils 9,1 Prozent.
29 Prozent des abgebauten Goldes kommt im Investmentbereich zum Einsatz, also in Form von Münzen und Barren. Aus 59 Prozent wird Schmuck gemacht. 12 Prozent wird von der Industrie verarbeitet.
Mit 1059 Tonnen ist Indien der mit Abstand größte Absatzmarkt für physisches Gold (Münzen, Barren, Schmuck). Dahinter liegt China mit 770 Tonnen. Im Vergleich dazu abgeschlagen sind die USA mit 213 Tonnen und Deutschland mit 154 Tonnen.
Quelle: World Gold Council
Größte Goldbesitzer sind die Notenbanken. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Das Interesse kommt vor allem aus den Schwellenländern.
Inzwischen läuft das Geschäft mit physischen Metallen zwar wieder glänzend – dafür aber ist aber der Lagerraum knapp. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Lagerstätten dicht gemacht. Nun drängen die Banken wieder in diesen Markt, um von den attraktiven Mieten zu profitieren, die für die sichere Lagerung des gelben Metalls fällig werden. „Wir wissen, dass viele Klienten nach Wegen suchen, wie sie ihre Gold-Lagerung diversivizieren können“, sagt Raymond Key, weltweiter Chef des Metallhandels bei der Deutschen Bank. Der neue Goldspeicher werde dafür sorgen, dass die Bank schnell zu einer der führenden Clearing- und Verwahrbanken im Metallgeschäft aufsteige, hofft Key. Bis 2013 soll der Groß-Tresor fertig sein, den das Geldhaus gemeinsam mit der Sicherheitsfirma G4S baut.
Diejenigen, die schon seit Jahren auf dem Goldmarkt aktiv sind, wundern sich über das plötzliche Interesse der Banken. „Nachdem sich der Goldpreis vervielfacht hat, fangen die Banken an, Goldspeicher zu bauen. Das kommt reichlich spät“, sagt Martin Siegel, Chef der Stabilitas Fonds GmbH und Geschäftsführer der Goldhandelsfirma Westgold.

Das der Speicher in London gebaut wird hat damit zu tun das in London der Fixingpreis für Gold, Silber, etc festgelegt wird. London Bullion Market Association (LBMA) http://www.lbma.org.uk/pages/index.cfm
http://de.wikipedia.org/wiki/London_Bullion_Market

Achtung Tip: wenn man Gold zuhause lagern will, sollte man daran denken, dass man die Signatur des Metalls auch aus 20 Meter Entfernung noch orten kann, selbst durch Wände hindurch. Da ist es nötig den Tresor möglichst weit weg von den Aussenwänden im Inneren zu platzieren und an den Außenwänden zusätzlich Stahlplatten anzubringen, die den Ortungsimpuls blockieren und abschwächen. Je näher das Gold am Eisen (Tresor) ist, um so leichter ist es noch zu orten, wenn man nicht entsprechend zusätzlich vorsorgt. Einen Tresor findet man allerdings mit jedem handelsüblichen Metallsuchgerät. Es soll aber auch ein elektronisches Gerät geben, das die Rückstrahlung der Gold-Signatur modifiziert, um es als anderes Metall zu tarnen.

Ich habe selten so einen realitätsfernen Propaganda Mist gelesen. Ich weiß nicht in welcher dunklen Kammer du dir das zu Hause ausdenkst, dass Dinge die vor über 60 Jahren gesagt wurden noch genau so heute gelten, aber ein wenig mehr Verstand würde dir da sicher nicht schaden.
Sowas wie du es hervorbringst als bare Münze verkaufen zu wollen ist ein unding.






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