Rohstoffe

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Edelmetall-Prognosen: „Gold steigt auf 2.050 Dollar“

Der Gold-Boom ist noch nicht vorbei. Ein Investment lohnt sich, glauben Analysten. Noch mehr können Anleger jedoch mit anderen Metallen verdienen. Womit Investoren rechnen müssen.

Bleiben auch 2013 begehrt: Goldbarren. Quelle: dapd
Bleiben auch 2013 begehrt: Goldbarren. Quelle: dapd

Das vergangene Jahr war - wieder einmal – vor allem von Krisen geprägt. Mehrere europäische Staaten standen am finanziellen Abgrund, die Weltwirtschaft schwächelte und die Krisen im Nahen Osten eskalierten. Gold gilt vielen Anlegern als sicherer Hafen. Trotzdem legte der Preis des Edelmetalls nur moderat zu.

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Im vergangenen Jahr stieg der Preis um rund sechs Prozent auf 1657 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Aktuell liegt der Preis ein wenig darunter. Neben der Krisenstimmung halfen auch die Liquiditätsspritzen der Zentralbanken dem Goldpreis im Verlauf der vergangenen Monate.

Was Sie über Gold wissen sollten

  • Was ist Gold?

    Gold ist ein seltenes Metall mit einem Schmelzpunkt von 1064 Grad Celsius. Der Siedepunkt liegt bei 2856 Grad. Die chemische Abkürzung für Gold ist „Au“ und stammt vom lateinischen Wort „Aurum“ ab. Es hat mehrere Eigenschaften, die es für die Menschheit über die Jahre nützlich gemacht hat. Gold leitet extrem gut. Außerdem reagiert es nicht mit Wasser oder Sauerstoff.

  • Wie viel Gold wurde in der Geschichte gefördert?

    Nach Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 166.600 Tonnen Gold aus Minen geholt. Ein Großteil davon – etwa zwei Drittel – seit 1950.

  • Wie viel Gold gibt es noch auf der Erde?

    Die letzten Zahlen der US Geological Society gingen im Januar 2011 von weltweit 51.000 Tonnen aus.

  • Wie viel Gold wird pro Jahr abgebaut?

    In den vergangenen Jahren waren es etwa 2.500 Tonnen pro Jahr.

  • Wo wird weltweit am meisten Gold abgebaut?

    Überall auf der Welt wird Gold gewonnen. Aber beinahe ein Drittel des Goldes wird in nur drei Ländern abgebaut. An der Spitze liegt China mit 13,1 Prozent, darauf folgen die USA und Australien mit jeweils 9,1 Prozent.

  • Was passiert mit dem Gold?

    29 Prozent des abgebauten Goldes kommt im Investmentbereich zum Einsatz, also in Form von Münzen und Barren. Aus 59 Prozent wird Schmuck gemacht. 12 Prozent wird von der Industrie verarbeitet.

  • Wo sind die größten Absatzmärkte für Gold?

    Mit 1059 Tonnen ist Indien der mit Abstand größte Absatzmarkt für physisches Gold (Münzen, Barren, Schmuck). Dahinter liegt China mit 770 Tonnen. Im Vergleich dazu abgeschlagen sind die USA mit 213 Tonnen und Deutschland mit 154 Tonnen.

    Quelle: World Gold Council

  • Wer sind die größten Goldbesitzer?

    Größte Goldbesitzer sind die Notenbanken. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Das Interesse kommt vor allem aus den Schwellenländern.

Anleger griffen aus Angst vor einer höheren Inflation bei Gold gerne zu. Die Rally bei Gold ist beachtlich. In den vergangenen drei Jahren verdoppelte das Edelmetall seinen Wert. Anleger fragen sich allerdings: Ist der Zeitpunkt zum Verkaufen bald gekommen? Oder lohnt auch in diesem Jahr der Einstieg?

Die Experten sind sich einig: Gold bleibt auch in 2013 für Anleger attraktiv. „Gold bleibt 2013 noch im Aufwärtsmodus“, schreibt etwa die DZ-Bank. Das Institut verweist auf Investoren, die das Edelmetall als Alternative zu Währungen und Inflationsschutz sehen. „Gold wird unseres Erachtens in zwölf Monaten bei 2.050 US-Dollar je Unze stehen."

Rally geht weiter Goldpreis wird weiter steigen

Seit zwölf Jahren geht es nur bergauf - das lockt viele Investoren.

Je schlechter die Geldpolitik, desto höher sei der Goldpreis und solange die Zentralbanken die Märkte weiter mit Frischgeld überschwemmen und die Inflation dadurch ankurbeln, werde der Goldpreis steigen, findet Martin Siegel, Geschäftsführer von Stabilitas: „Auch im neuen Jahr bleibt das gelbe Metall der sichere Hafen und könnte die 2.000 Dollar-Marke sogar überschreiten.

Auch die Konjunkturbelebung in China dürfte zu einer stärkeren Nachfrage nach dem Edelmetall führen, schreiben die Analysten der Commerzbank. „Die Gold-ETFs sollten daher Zuflüsse verzeichnen, die Verkäufe von Münzen und Barren dürften wieder an Dynamik gewinnen“.

Tops und Flops: Was Aktien, Anleihen und Rohstoffe brachten

Laut Analysten sollten die Zentralbanken das vierte Jahr in Folge als Netto-Käufer auftreten. Die Commerzbank rechnet damit, dass die Marke von 2000 US-Dollar „möglicherweise schon im ersten Quartal“ fällt. Zumindest, wenn die Schuldenkrise in den USA eskalieren sollte.

Konjunkturabhängige Alternative zu Gold: Platinbarren. Quelle: obs
Konjunkturabhängige Alternative zu Gold: Platinbarren. Quelle: obs

Es gibt aber auch verhaltene Skepsis. Die Analysten der LBBW rechnen nur mit einem Anstieg der Goldnotierungen auf 1850 US-Dollar bis Ende dieses Jahres: „Der Preiszuwachs wird allerdings durch die verhaltene Nachfrage in wichtigen Schmuckmärkten gebremst“.

Die Goldreserven der Staaten

  • USA

    Goldschatz: 8.133,5 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 75,7 Prozent

    Stand: Januar 2014

  • Deutschland

    Goldschatz: 3.387,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,8 Prozent

  • Internationaler Währungsfonds (IWF)

    Goldschatz: 2.814 Tonnen

  • Italien

    Goldschatz: 2.451,8 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,1 Prozent

  • Frankreich

    Goldschatz: 2.435,4 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 70,5 Prozent

  • China

    Goldschatz: 1.054,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 1,7 Prozent

  • Schweiz

    Goldschatz: 1.040,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 10,6 Prozent

  • Russland

    Goldschatz: 1.015,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,5 Prozent

  • Japan

    Goldschatz: 765,2 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 3,2 Prozent

  • Niederlande

    Goldschatz: 612,5 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 59,7 Prozent

  • Indien

    Goldschatz: 557,7 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,9 Prozent

  • Türkei

    Goldschatz: 506,3 Tonnen

  • Europäische Zentralbank (EZB)

    Goldschatz: 502,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 32,9 Prozent

Nicht nur Gold ist einen Blick wert. Das vergangene Jahr war auch für Käufer anderer Edelmetalle lukrativ, das gilt besonders für Weißmetalle. Silber fuhr im Jahresverlauf ein Plus von 8,9 Prozent ein und schloss bei 30,4 Dollar pro Unze. „Wir sind überzeugt, dass Silber 2013 wieder die Marke von 40 US-Dollar je Feinunze durchbricht“, schreiben die Analysten der Commerzbank. Hauptgrund für den Preisanstieg soll die steigende Nachfrage in China sein.

Platin und Palladium konnten einen Jahresgewinn von 10,4 Prozent und 7,4 Prozent erzielen. Da Platin auch ein Industriemetall ist, hängt der Preis an der Konjunktur. Die Commerzbank rechnet mit steigender Nachfrage aus der Autoindustrie und steigenden Preisen.

Nachfrage Welche Länder gierig nach Gold sind

  • Nachfrage: Welche Länder gierig nach Gold sind
  • Nachfrage: Welche Länder gierig nach Gold sind
  • Nachfrage: Welche Länder gierig nach Gold sind
  • Nachfrage: Welche Länder gierig nach Gold sind

Die Industrienachfrage, von Sonnenkollektoren über Batterien bis zu Filmen, macht etwa 53 Prozent der Silbernachfrage aus, schätzt das Silver Institute aus Washington. Platin und Palladium werden in erster Linie in Katalysatoren für Autos und anderen Industrieanwendungen eingesetzt.

„Einzig ein mögliches höheres Angebot durch Recycling, welches preissensitiv ist, könnte die Situation im nächsten Jahr etwas entspannen“, erklären die Analysten der Commerzbank. „Wir erwarten, dass Platin zum Jahresende die Marke von 1900 US-Dollar je Feinunze übersteigt."

So legen die Deutschen ihr Geld an

  • Top 7

    Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

  • Top 6

    Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

  • Top 5

    Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

  • Top 4

    Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

  • Top 3

    Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

  • Top 2

    Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

  • Top 1

    Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Sollten sich Anleger lieber Platin statt Goldmünzen in den Safe legen? „Gold bleibt für Anleger das vernünftigste Edelmetall-Investment, da der Goldmarkt am größten und transparentesten ist“, sagt Stablilitas-Chef Siegel.

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Einer schert allerdings aus der Riege der Goldoptimisten aus. Der zwölfjährige Bullenmarkt sei vorbei, sagt der treffsicherste Prognostiker aus einer Umfrage der London Bullion Market Association für 2012. Er verweist auf das US-Wirtschaftswachstum, das dazu führe, dass Investoren sich auf Edelmetalle konzentrieren, die von der anziehenden Konjunktur profitieren.

Der Goldpreis werde 2013 im Durchschnitt bei 1600 Dollar je Unze liegen, verglichen mit einem Rekord-Jahresdurchschnitt von 1668,75 Dollar im vergangenen Jahr, sagt Rene Hochreiter, Vorstandsvorsitzender von Allan Hochreiter (Pty) Ltd. in Johannesburg. Das Jahreshoch sieht er bei 1700, unter dem Rekordhoch von 1921,15 Dollar je Unze im Jahr 2011.
“Es dürfte wohl noch etwa ein weiteres Jahr dauern, bis Platin Gold schlägt", erwartet Hochreiter. Danach rechnet er für Platin mit einem Aufwärtstrend, der fünf oder sechs Jahre anhalten könnte. Eine Erholung der Juweliernachfrage nach Gold würde nicht ausreichen, um den Aufwärtstrend bei Gold am Laufen zu halten.

Gold für die Altersvorsorge

Sichere Anlage? Gold für die Altersvorsorge

Ohnehin ging auch im vergangenen Jahr nicht jede Wette auf. Ein schlechtes Geschäft machten dagegen Investoren, die auf Minenwerte setzten. Die meisten Aktien mussten Verluste hinnehmen. „Das enorme Desinteresse an Minenaktien ist nicht vernünftig zu erklären“, sagt Siegel.

Der Gold- und Silberpreis stehe hoch genug, die Minen verdienten weiterhin gutes Geld und die Stimmung an den Aktienmärkten habe sich in den letzten Monaten deutlich verbessert. Entweder würden Investitionen in diesen Sektor als zu risikoreich angesehen, oder der Markt werde derzeit schlicht übersehen, so Siegel.

Was die Inflation aus 1000 Euro macht

  • Inflation schmälert Kaufkraft

    1000 Euro bleiben 1000 Euro. Die Frage ist nur: Was kann man sich davon in Zukunft kaufen? Inflation schmälert die Kaufkraft. Da viele Dinge teurer werden, muss man für die gleiche Kaufkraft mehr Geld einplanen. Statt 1000 Euro braucht man also...

  • In fünf Jahren

    1.051 Euro bei einer Inflation von einem Prozent
    1.104 Euro bei einer Inflation von zwei Prozent
    1.159 Euro bei einer Preissteigerung von drei Prozent
    1.217 Euro bei vier Prozent
    1.276 Euro bei einer Inflation von fünf Prozent

  • In zehn Jahren

    1.105 Euro bei einem Prozent Inflation
    1.219 Euro bei zwei Prozent Inflation
    1.344 Euro bei drei Prozent Inflation
    1.480 Euro bei vier Prozent Inflation
    1.629 Euro bei fünf Prozent Inflation

  • In 15 Jahren

    1.161 Euro bei einer Inflation von einem Prozent
    1.346 Euro bei einer Inflation von zwei Prozent
    1.558 Euro bei einer Inflation von drei Prozent
    1.801 Euro bei einer Inflation von vier Prozent
    2.079 Euro bei einer Inflation von fünf Prozent

  • In 20 Jahren

    1.220 Euro bei einer Inflation von einem Prozent
    1.486 Euro bei einer Inflation von zwei Prozent
    1.806 Euro bei einer Inflation von drei Prozent
    2.191 Euro bei einer Inflation von vier Prozent
    2.653 Euro bei einer Inflation von fünf Prozent

  • In 25 Jahren

    1.282 Euro bei einer Inflation von einem Prozent
    1.641 Euro bei einer Inflation von zwei Prozent
    2.094 Euro bei einer Inflation von drei Prozent
    2.666 Euro bei einer Inflation von vier Prozent
    3.386 Euro bei einer Inflation von fünf Prozent

  • In 30 Jahren

    1.348 Euro bei einer Inflation von einem Prozent
    1.811 Euro bei einer Inflation von zwei Prozent
    2.427 Euro bei einer Inflation von drei Prozent
    3.243 Euro bei einer Inflation von vier Prozent
    4.322 Euro bei einer Inflation von fünf Prozent

Auch die Entwicklung von Basismetallen verlief im vergangenen Jahr positiv. Zu den Jahresbesten gehörten Zinn und Blei mit Zugewinnen von jeweils 22,3 Prozent und 15,7 Prozent. Auch Kupfer verbesserte sich 2012 um 4,8 Prozent.

Lediglich Nickel hatte unter der nachlassenden Produktion in China zu kämpfen und landete mit minus 9 Prozent tief in der Verlustzone. „Aufgrund der guten Wirtschaftsdaten der großen Industrienationen rechne ich auch in diesem Jahr mit steigenden Kursen bei den Basismetallen“, sagt Siegel.

Triebfedern für die Inflation

  • Die Inflation kommt

    „Das Inflationsgespenst kehrt zurück“, schreibt Gottfried Heller in seinem Buch „Der einfache Weg zum Wohlstand“ und nennt sechs Triebfedern, die die Inflation verstärken.

  • 1. Geldflut der Notenbanken

    Seit mehr als einem halben Jahrzehnt sorgen die Notenbanken der USA, der Euro-Zone, Großbritannien und Japan im Kampf gegen die Banken- und Schuldenkrise für sehr hohe Liquidität.

  • 2. Nebenwirkung der Überdosis Geld

    Sobald die Konjunktur anzieht, zeigt sich eine Nebenwirkung der Geldflut: Rohstoffe wie Kupfer, Öl, Weizen und Mais werden teurer. Das lässt auch die Lebenshaltungskosten steigen.

  • 3. Staatsverschuldung der Industrieländer

    Inflation hilft den Regierungen beim Tilgen ihrer Schulden. Bei der Entschuldung profitiert der Staat also von der Inflation.

  • 4. Preissteigerungen in den Schwellenländern

    Längerfristig ist es unausweichlich, dass die Preise in den Schwellenländern, insbesondere China und Indien, steigen. Durch Importe aus diesen Ländern steigt auch die Teuerungsrate in den Industriestaaten.

  • 5. Der Euro

    Die Wachstums- und Kostentrends in den Süd- und Nordländern des Währungsraums sind sehr unterschiedlich. Das steigert die Inflation.

  • 6. Höhere Löhne

    Steigt die Inflationsrate, verlangen auch die Gewerkschaften höhere Löhne. Das führt zu zusätzlicher Verteuerung.

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  • 09.01.2013, 10:43 UhrFlashGordon

    @Schuischel: Sie haben keine Ahnung, davon aber sehr viel und übertünchen diese mit billiger Polemik.

    Aber zum Thema: Silber ist viel zu spekulativ und außerdem zu " klein " in dieser Größenordnung (wie viel Kilos braucht man wohl bei 2 Mio.), zudem noch mehrwertsteuerpflichtig.

    Warum eine Papierwährung gegen eine andere austauschen ?

    Und beim Rest (Aktien, Staatsanleihen, Liquidität) verstehen Sie entweder den Begriff " Counterpart " nicht, oder wissen gar nicht was dieser bedeutet. Sie dürfen sich aussuchen, was für Sie peinlicher ist.

    Im Übrigen, setze ich eine Immo als Basis voraus, um überhaupt mit der Vermögensbildung anzufangen.

    Einzig Ihr Absatz " ... Gewichtung je nach Einkommen, pers. Neigung, Familienstand und dem Alter anpassen ", ist plausibel !

  • 09.01.2013, 09:53 UhrFlashGordon

    (..)

    Aber zum Thema: Silber ist zu " klein " in dieser Größenordnung (wie viel Kilos brauchen man wohl bei 2 Mio.), zudem mit Mehrwertsteuer.

    Warum eine Papierwährung gegen eine andere austauschen ?

    Und beim Rest (Aktien, Staatsanleihen, Festgeldliquidität) verstehen Sie entweder den Begriff " Counterpart " nicht, oder wissen gar nicht was dieser bedeutet. Sie dürfen sich aussuchen, was für Sie peinlicher ist.

    Im Übrigen, setze ich eine Immo setze ich als Basis voraus, um überhaupt mit der Vermögensbildung anzufangen !
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • 08.01.2013, 15:07 UhrMilvus

    Wenn das Geld verbrennt, das Haus abbrennt, die Welt ins Chaoss stürzt. Was bleibt übrig am Ende?

    Gold brennt nicht und ist unvergänglich. Auch wenn alle Menschen von der Erde verschwunden sind, das Gold wird mit Sicherheit noch da sein.

    Ich halte folgenden Vergleich für am aussagekräftigsten:

    vor 100 Jahren musste man für einen hervorragenden Anzug eine Unze Gold bezahlen. Das ist heute auch noch so!

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