
Das vergangene Jahr war - wieder einmal – vor allem von Krisen geprägt. Mehrere europäische Staaten standen am finanziellen Abgrund, die Weltwirtschaft schwächelte und die Krisen im Nahen Osten eskalierten. Gold gilt vielen Anlegern als sicherer Hafen. Trotzdem legte der Preis des Edelmetalls nur moderat zu.
Im vergangenen Jahr stieg der Preis um rund sechs Prozent auf 1657 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Aktuell liegt der Preis ein wenig darunter. Neben der Krisenstimmung halfen auch die Liquiditätsspritzen der Zentralbanken dem Goldpreis im Verlauf der vergangenen Monate.
Gold ist ein seltenes Metall mit einem Schmelzpunkt von 1064 Grad Celsius. Der Siedepunkt liegt bei 2856 Grad. Die chemische Abkürzung für Gold ist „Au“ und stammt vom lateinischen Wort „Aurum“ ab. Es hat mehrere Eigenschaften, die es für die Menschheit über die Jahre nützlich gemacht hat. Gold leitet extrem gut. Außerdem reagiert es nicht mit Wasser oder Sauerstoff.
Nach Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 166.600 Tonnen Gold aus Minen geholt. Ein Großteil davon – etwa zwei Drittel – seit 1950.
Die letzten Zahlen der US Geological Society gingen im Januar 2011 von weltweit 51.000 Tonnen aus.
In den vergangenen Jahren waren es etwa 2.500 Tonnen pro Jahr.
Überall auf der Welt wird Gold gewonnen. Aber beinahe ein Drittel des Goldes wird in nur drei Ländern abgebaut. An der Spitze liegt China mit 13,1 Prozent, darauf folgen die USA und Australien mit jeweils 9,1 Prozent.
29 Prozent des abgebauten Goldes kommt im Investmentbereich zum Einsatz, also in Form von Münzen und Barren. Aus 59 Prozent wird Schmuck gemacht. 12 Prozent wird von der Industrie verarbeitet.
Mit 1059 Tonnen ist Indien der mit Abstand größte Absatzmarkt für physisches Gold (Münzen, Barren, Schmuck). Dahinter liegt China mit 770 Tonnen. Im Vergleich dazu abgeschlagen sind die USA mit 213 Tonnen und Deutschland mit 154 Tonnen.
Quelle: World Gold Council
Größte Goldbesitzer sind die Notenbanken. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Das Interesse kommt vor allem aus den Schwellenländern.
Anleger griffen aus Angst vor einer höheren Inflation bei Gold gerne zu. Die Rally bei Gold ist beachtlich. In den vergangenen drei Jahren verdoppelte das Edelmetall seinen Wert. Anleger fragen sich allerdings: Ist der Zeitpunkt zum Verkaufen bald gekommen? Oder lohnt auch in diesem Jahr der Einstieg?
Die Experten sind sich einig: Gold bleibt auch in 2013 für Anleger attraktiv. „Gold bleibt 2013 noch im Aufwärtsmodus“, schreibt etwa die DZ-Bank. Das Institut verweist auf Investoren, die das Edelmetall als Alternative zu Währungen und Inflationsschutz sehen. „Gold wird unseres Erachtens in zwölf Monaten bei 2.050 US-Dollar je Unze stehen."
Je schlechter die Geldpolitik, desto höher sei der Goldpreis und solange die Zentralbanken die Märkte weiter mit Frischgeld überschwemmen und die Inflation dadurch ankurbeln, werde der Goldpreis steigen, findet Martin Siegel, Geschäftsführer von Stabilitas: „Auch im neuen Jahr bleibt das gelbe Metall der sichere Hafen und könnte die 2.000 Dollar-Marke sogar überschreiten.
Auch die Konjunkturbelebung in China dürfte zu einer stärkeren Nachfrage nach dem Edelmetall führen, schreiben die Analysten der Commerzbank. „Die Gold-ETFs sollten daher Zuflüsse verzeichnen, die Verkäufe von Münzen und Barren dürften wieder an Dynamik gewinnen“.
MSCI Asia ex Japan: 25,3 Prozent
MSCI Emerging Equities: 21,2 Prozent
ML Global High Yield Bonds: 20,0 Prozent
MSCI Developed Equities: 19,3 Prozent
JPM EMBI Emerging Debt: 19,0 Prozent
JPM Emerging Local Currency Debt: 16,3 Prozent
Yen je Dollar: 14,4 Prozent
Japan - Nikkei-225-Index: 10,5 Prozent
Kupfer: 6,1 Prozent
Zehnjährige Bundesanleihen: 5,9 Prozent
Gold: 5,9 Prozent
Rohöl (Brent): 3,7 Prozent
Zehnjährige US-Staatsanleihen: 2,7 Prozent
CRB Commodities Index: - 3,6 Prozent
Japan – zehnjährige Staatsanleihen: - 9,8 Prozent
GSCI Soft Commodities: - 19,6 Prozent
Laut Analysten sollten die Zentralbanken das vierte Jahr in Folge als Netto-Käufer auftreten. Die Commerzbank rechnet damit, dass die Marke von 2000 US-Dollar „möglicherweise schon im ersten Quartal“ fällt. Zumindest, wenn die Schuldenkrise in den USA eskalieren sollte.

@Schuischel: Sie haben keine Ahnung, davon aber sehr viel und übertünchen diese mit billiger Polemik.
Aber zum Thema: Silber ist viel zu spekulativ und außerdem zu " klein " in dieser Größenordnung (wie viel Kilos braucht man wohl bei 2 Mio.), zudem noch mehrwertsteuerpflichtig.
Warum eine Papierwährung gegen eine andere austauschen ?
Und beim Rest (Aktien, Staatsanleihen, Liquidität) verstehen Sie entweder den Begriff " Counterpart " nicht, oder wissen gar nicht was dieser bedeutet. Sie dürfen sich aussuchen, was für Sie peinlicher ist.
Im Übrigen, setze ich eine Immo als Basis voraus, um überhaupt mit der Vermögensbildung anzufangen.
Einzig Ihr Absatz " ... Gewichtung je nach Einkommen, pers. Neigung, Familienstand und dem Alter anpassen ", ist plausibel !

(..)
Aber zum Thema: Silber ist zu " klein " in dieser Größenordnung (wie viel Kilos brauchen man wohl bei 2 Mio.), zudem mit Mehrwertsteuer.
Warum eine Papierwährung gegen eine andere austauschen ?
Und beim Rest (Aktien, Staatsanleihen, Festgeldliquidität) verstehen Sie entweder den Begriff " Counterpart " nicht, oder wissen gar nicht was dieser bedeutet. Sie dürfen sich aussuchen, was für Sie peinlicher ist.
Im Übrigen, setze ich eine Immo setze ich als Basis voraus, um überhaupt mit der Vermögensbildung anzufangen !
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Wenn das Geld verbrennt, das Haus abbrennt, die Welt ins Chaoss stürzt. Was bleibt übrig am Ende?
Gold brennt nicht und ist unvergänglich. Auch wenn alle Menschen von der Erde verschwunden sind, das Gold wird mit Sicherheit noch da sein.
Ich halte folgenden Vergleich für am aussagekräftigsten:
vor 100 Jahren musste man für einen hervorragenden Anzug eine Unze Gold bezahlen. Das ist heute auch noch so!






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