
Frankfurt
Nach den Verlusten vom Vortag hat sich der Goldpreis am Dienstag leicht erholt. Die Feinunze kostete mit 1740,96 Dollar 0,3 Prozent mehr als Vortag, als gute US-Konjunkturdaten den Preis auf ein Ein-Monats-Tief von 1728,75 Dollar je Feinunze gedrückt hatten. Seit Wochen hat der Goldpreis vor allem von Spekulationen auf weitere Lockerungsmaßnahmen der US-Notenbank Fed profitiert. Erst Anfang Oktober hatte er noch die psychologisch und technisch wichtige 1800-Dollar-Marke ins Visier genommen. Nachdem dies gescheitert war, hätten viele Anleger Kasse gemacht, sagten Händler.
„Sollte sich die US-Konjunktur weiter erholen, werden die Zweifel an den bisherigen Prognosen über weitere Stützungsmaßnahmen außerdem noch lauter werden“, sagte ein Händler. Vielen reiche der Preisabschlag bislang noch nicht zum Wiedereinstieg. „Wir empfehlen daher, zunächst Gewinne mitzunehmen und auf bessere Einstiegschancen zu lauern“, stimmten die Analysten der Metzler Bank zu.





