
Herr Meier, die Notenbanken bekämpfen die Schuldenkrise, indem sie immer mehr Geld drucken. Finden Sie das richtig?
Wenn die Notenbanken die Welt nicht mit Geld überflutet hätten, dann hätten wir es jetzt weltweit mit einer Arbeitslosenquote von 20 Prozent zu tun. Wir hätten wahrscheinlich in einigen Ländern Bürgerkrieg. So haben wir wenigstens eine Chance, einigermaßen glimpflich aus der Krise zu kommen.
Und wie?
Durch Inflation. Man wird versuchen, auf lange Sicht etwas mehr Inflation zuzulassen und gleichzeitig die Zinsen künstlich niedrig zu halten. Das Ergebnis sind negative Realzinsen. Dadurch fällt es den Staaten leichter, sich zu entschulden, umgekehrt verlieren Ersparnisse an Wert. Anders ausgedrückt: Schuldenabbau durch die Enteignung der Sparer. Das ist so gewollt.
Werden das die Anleger mitmachen? Wenn die Inflation anzieht, werden sie mehr Zinsen verlangen.
Dagegen kann sich der Staat etwas einfallen lassen, etwa Zinsobergrenzen. Die USA haben dies nach dem Zweiten Weltkrieg schon einmal praktiziert und die Zinsen auf ein bestimmtes Niveau festgelegt. Eine andere Variante wäre, Vermögende per Gesetz zum Kauf von Zwangsanleihen zu bringen. Wobei ich solche Überlegungen schockierend finde. Als freier Bürger hoffe ich, dass es nicht so weit kommt.
Gold ist ein seltenes Metall mit einem Schmelzpunkt von 1064 Grad Celsius. Der Siedepunkt liegt bei 2856 Grad. Die chemische Abkürzung für Gold ist „Au“ und stammt vom lateinischen Wort „Aurum“ ab. Es hat mehrere Eigenschaften, die es für die Menschheit über die Jahre nützlich gemacht hat. Gold leitet extrem gut. Außerdem reagiert es nicht mit Wasser oder Sauerstoff.
Nach Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 166.600 Tonnen Gold aus Minen geholt. Ein Großteil davon – etwa zwei Drittel – seit 1950.
Die letzten Zahlen der US Geological Society gingen im Januar 2011 von weltweit 51.000 Tonnen aus.
In den vergangenen Jahren waren es etwa 2.500 Tonnen pro Jahr.
Überall auf der Welt wird Gold gewonnen. Aber beinahe ein Drittel des Goldes wird in nur drei Ländern abgebaut. An der Spitze liegt China mit 13,1 Prozent, darauf folgen die USA und Australien mit jeweils 9,1 Prozent.
29 Prozent des abgebauten Goldes kommt im Investmentbereich zum Einsatz, also in Form von Münzen und Barren. Aus 59 Prozent wird Schmuck gemacht. 12 Prozent wird von der Industrie verarbeitet.
Mit 1059 Tonnen ist Indien der mit Abstand größte Absatzmarkt für physisches Gold (Münzen, Barren, Schmuck). Dahinter liegt China mit 770 Tonnen. Im Vergleich dazu abgeschlagen sind die USA mit 213 Tonnen und Deutschland mit 154 Tonnen.
Quelle: World Gold Council
Größte Goldbesitzer sind die Notenbanken. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Das Interesse kommt vor allem aus den Schwellenländern.
Als Schweizer wird Sie das nicht betreffen.
Da bin ich mir gar nicht mehr so sicher. Die Schweiz liegt mitten in Europa. Zudem haben sich unsere Politiker in den letzten Jahren dem internationalen Druck ohne großen Widerstand gebeugt.
In Deutschland fürchten viele Menschen, dass sich Inflation nicht kontrollieren lässt. Wenn eine Spirale der Inflation in Gang kommt, kann das schwerwiegende Folgen haben.
Das ist verständlich. Die Deutschen haben noch die Erfahrungen der Weimarer Republik im Kopf.
Damals führte die massive Ausweitung der Geldmenge zu Hyperinflation. Kann sich die Geschichte wiederholen?
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sich ein solches Szenario wiederholen kann, wahrscheinlich ist es aber in den nächsten Jahren nicht. Die Voraussetzungen sind heute ganz andere. Der wichtigste Unterschied: Wir leben heute in einer Gesellschaft mit einer alternden Bevölkerung. Das wirkt generell deflationär.
Warum das?
Wenn Sie älter werden, konsumieren sie weniger. Sie geben weniger Geld aus. Sie ziehen vom Haus in eine Wohnung, von der Wohnung ins Altersheim und vom Altersheim in den Sarg. Das wirkt nicht gerade preistreibend. Das Risiko einer Hyperinflation schätze ich für die nächsten fünf bis zehn Jahre als gering ein.

Im römischen Reich konnte man für ein Unze Gold einen auf Maß geschneiderten Anzug kaufen.
Heute bekommt man auch einen auf Maß geschneiderten Anzug für eine Unze Gold.
Wieviele Währung sind seit dem gedruckt und wieder verfallen?
Es ist unglaublich, was sich der deutsche Steuerzahler im Rahmen der Eurorettung von den deutschen Politikern gefallen lässt.
Hier wäre als Alternative vielleicht die
Wahlalternative 2013 zu nennen.
In der heutigen Zeit in Deutschland, ist mit Datenverarbeitung und entsprechende Programmen, der Steuerzahler komplett transparent.
Niemals würde man einen Euro an Sozialleistungen bekommen, wenn die kleinste Aktie oder sonstiges Vermögen vorhanden ist,von ein paar armseligen Freibeträgen mal abgesehen.
Persönlich habe ich viel in Edelmetalle investiert. Nicht unter dem Gesichtspunkt der Rendite, sondern des Werterhaltes und der Anonymität, die meiner Meinung nach unbezahlbar sind.
Wer mit seiner Meinung recht behält, werden wir in zwanzig Jahren wissen.
Für die nächste Bundestagswahl wünsche ich mir, das die sogenannten Euroretter irgendwo hingeschickt werden, den so viel volkswirtschaftliche Dummheit dar man nicht tolerieren.
Aber der deutsche Michel hat in der Breite noch nicht verstanden um was es geht.
Also werde wir uns auf eine große Koalition vorbereiten und noch mehr Steuern bezahlen und finden das auch nocht gut.

Ausser Gold und Silber eignet sich fast nichts als Wertspeicher, denn nur Gold und Silber erfüllen die MINDESTeigenschaften von Geld:
fungibel, liquide, chemisch dauerhaft beständig (im Gegensatz zu Nahrungsmitteln u. Papiergeld),
ohne Verlust teilbar für Wechselgeld (im Gegensatz zu Edelsteinen),
selten und nicht beliebig vermehrbar (im Gegensatz zu Papiergeld = Scheingeld),
leicht transportierbar (im Gegensatz zu Immobilien)
und sogar auch noch steuerfrei erwerbbar (aber nur Gold).
(Anonymes) Gold ist Freiheit von:
Einkommensteuer
Erbschaftssteuern
Vermögenssteuern
Zwangsanleihen
Rentenkassen
Solidaritätszuschlägen
Ex-Ehepartnern
Arbeitsagenturen
Konkursverwaltern
Gerichtsvollziehern.

O-Ton Meier
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Wer sich vor der schleichenden Enteignung schützen will, sollte Edelmetalle kaufen.
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Wer für 1750 Dollar pro Feinunze ein weitgehend nutzloses Metall kauft das für 800 Dollar pro Feinunze gefördert werden kann und sich überwiegend im Besitz von Notenbanken, Anlegern und Spekulanten befindet enteignet sich selbst.
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Wer der Geldpolitik der Notenbanken nicht traut und Vermögenserhalt in Sachwerten sucht sollte sein erspartes NICHT ausgerechnet in den Sachwert versenken, der bei Kreti und Pleti bevorzugt wird.
Dann lieber Immobilien und/oder Aktien. Hier sind die Preise nicht überhöht.
WENN schon Edelmetall, dann bitte Platin.
Ist wesentlich seltener als Gold, hat tatsächliche Verwendung und höhere Abbaukosten, und ist nicht das Lieblingsspekulationsobjekt der Massen.
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Mit all dem Gold das zur Zeit bei Notenbanken, Anlegern und Spekulanten herumgammelt könnte der weltweite TATSÄCHLICHE Verbrauch etwa 50 Jahre lang gedeckt werden.






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