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Goldpreis: Euro-Preisrekord für die Feinunze Gold

Der in Euro berechnete Spotpreis für Gold ist am Dienstag auf ein Rekordhoch gestiegen. Das Edelmetall kostete in der Spitze 817,59 Euro je Feinunze. Händlern zufolge trieben die Unsicherheit über die Sanierung des griechischen Haushalts und die Sorgen über finanzielle Probleme anderer Euro-Staaten die Anleger in den sicheren Hafen.

Quelle: dpa
Quelle: dpa

HB FRANKFURT. Gold hat am Dienstag in Euro gerechnet soviel wie noch nie gekostet. Im Mittagshandel stieg der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls auf bis zu 817,59 Euro und damit auf einen Rekordstand. In Dollar gerechnet notierte der Goldpreise bei rund 1 115 Dollar und damit ebenfalls im Plus, ohne jedoch ein Rekordhoch zu erreichen. Dieses liegt in Dollar-Rechnung über 1 200 Dollar.

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Mit dem neuerlichen Preisschub hat Gold innerhalb einer Woche fast fünf Prozent an Wert gewonnen. Haupttreiber der Entwicklung sind laut Commerzbank Inflationsängste und die haushaltspolitischen Probleme einiger Euro-Länder, allen voran Griechenland. Laut den Rohstoffexperten der Frankfurter Bank dürfte der Goldpreis auf kurze Sicht weiter zulegen.

„Anleger scheinen die Euro-Zonen-Risiken zu gleichen Teilen über Gold und den US-Dollar abzufedern“, sagte Analyst Pradeep Unni von Richcomm Global Services. „Dies ist der Grund, warum Gold trotz der Dollar-Stärke so fest ist.“ Üblicherweise drückt eine Aufwertung der US-Währung den Edelmetallpreis, weil Gold dann für Investoren außerhalb der USA teurer wird. Der Dollar-Index, der die Kursentwicklung zu einem Korb mehrerer Währungen widerspiegelt, behauptete seine Kursgewinne und hielt sich in Reichtweite seines am Freitag markierten Siebeneinhalb-Monats-Hochs von 80,748 Punkten. „Die Daten deuten aber darauf hin, dass dieses Abkopplungsphänomen nur vorübergehend ist und die negative Korrelation bald wieder greifen wird“, fügte Unni hinzu.

Japanische Konjunkturdaten stützten Öl und Kupfer

An den Märkten für Rohöl und Industriemetalle stützen positive Konjunkturdaten aus Japan die Kurse. Die dortige Industrieproduktion wuchs im vierten Quartal 2009 um 1,1 Prozent und damit stärker als erwartet. Die Zahlen dämpften die Furcht einiger Anleger vor einer schwächeren Nachfrage als Folge der strafferen chinesischen Geldpolitik. „China, Japan, Korea, Taiwan und andere asiatische Volkswirtschaften werden sich in diesem Jahr sehr gut entwickeln, unabhängig von den Bemühungen der chinesischen Regierung, das Wachstum zu kontrollieren“, betonte Analyst Mark Pervan von der ANZ Bank in Melbourne.

Insgesamt hielten sich Anleger allerdings mit Engagements zurück. Sie blickten gespannt auf die zweitägigen Beratungen der europäischen Finanzminister. Weit oben auf der Tagesordnung stehen die Pläne der griechischen Regierung zur Sanierung des Staatshaushaltes. Darüber hinaus fehlten feiertagsbedingt sowohl die chinesischen als auch die amerikanischen Anleger.

Ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte WTI kostete mit 74,21 Dollar 0,1 Prozent mehr als am Freitag. Die Nordsee-Sorte Brent notierte kaum verändert bei 72,92 Dollar.

Kupfer zog um rund ein Prozent auf 6880 Dollar je Tonne an.

  • 06.06.2010, 12:05 UhrAnonymer Benutzer: Alexander Uhrich

    Die Menschen haben überhaupt kein Vertrauen mehr an die banken, ich personlich, würde bei Finanzierungen für das Eigentum alle Finanzierungsmodellen verbieten, weil die für den Kunden sehr teuer sind.
    Die günsnigte Finanzierung für den Kunden ist das Annuitätdarlehen mit Sondertilgungsmögligkeiten.

  • 17.02.2010, 13:37 UhrAnonymer Benutzer: Melanie Gatzke

    Kein Wunder. So wie die bürger dieser Welt derzeit verschaukelt und hin und her geschoben und manipuliert werden, da flüchten eben viele aus dem Papier.
    Das ist gut so. Es sollten alle tun.
    Je mehr bürger den banken und der Finanzwelt die flüssigen Mittel entziehen, mit denen sie pockern, um so schneller könnte wieder Ordnung ins Chaos kommen .
    Wer allen Erstes behauptet, derzeit könnte auch nur ein "Normalo" planen- oder absehen wo er sicher anlegt, der träumt. Er ist immer der Gelackmeierte. Wenn die große Welt schon Schindluder treibt mit der Masse, diese nur noch vor sich her treibt, zu Nutzobjekten und Konsumaffen degradiert und benützt, dann sollten endlich alle die Konsequenzen ziehen.
    Raus aus dem Papiergeld und rein in Sachwerte und Edelmetall.
    Dann heißt es auch bei den banken:
    "Ohne Moss nix los".
    Dann werden sie vielleicht alle wieder normal.
    Der sog. NORMALO hätte gewaltige Macht, wenn er sie denn nützen würde. Keine Schulden mehr, keine Konsumkredite mehr, keine Anlagen, an denen nur die banken verdienen und das Geld der "Normalos" auffressen, dann wäre die Welt bald anders.
    Also, worauf wartet die Masse noch? Auf ein Wunder? Das wird nicht kommen. Höchstens das Wunder der Ernüchterung- alles zu verlieren- oder schon verloren zu haben.
    Ackermann und Co- Fed und Co- Goldman Sachs und Co - sagen --"DANKE--dankeschön" - es könnt uns nicht besser geh´n.

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