Rohstoffe

Diskussion: Kommentare zu: „Die Goldbestände sinken jeden Tag“

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 07.05.2013, 12:24 UhrGast

    Wen juckt denn bitte der ETF Goldmarkt?

    • 07.05.2013, 13:22 Uhrvhe

      Solange es die physisch besicherten ETFs sind, würde ich mal sagen, jeden, für den der Goldpreis wichtig ist.

    • 16.05.2013, 21:34 Uhrhvh100

      Für mich spielen die Schwankungen auch keine so grosse Rolle. Das Papiergeldsystem wird in nicht allzu ferner Zukunft zusammenbrechen und neu aufgesetzt werden. Wann das geschehen wird, wissen wir nicht.

      Somit kauft man bei sinkenden Notierungen nach und bei steigenden Notierungen freut man sich. Es geht doch eher um Gold statt gesetzliche Rente. Oder Gold statt Kapitallebensversicherung oder Gold statt lebenslang kreditfinanzierte Immobilien. Gold ist Freiheit. Führen die Politiker Deutschland und Europa mal wieder in den Untergang, was ja ungefähr alle 30-50 Jahre vorkommt? Dann packt der Goldanleger seine Koffer und geht. Überwintern im Refugium bis der Spuck vorbei ist.

  • 07.05.2013, 16:38 UhrPavel

    Es wundert mich nicht, daß der SPDR schrumpft.
    Auch ich würde solche Papiere, wenn ich sie denn hätte, schleunigst verkaufen und für den Erlös Barren
    und Münzen kaufen.

  • 07.05.2013, 18:38 UhrWFriedrich

    Es herrscht Anlagenotstand: Staatsanleihen und Immobilienfonds gelten bereits als hoch risikoreich. Die Hammelherde drängt nun in Aktien und reichert das Risiko ebenfalls gefährlich an. Bedachtsame werden rechtzeitig die Reißleine ziehen, zumal das Kursfeuerwerk auf vergleichsweise kleine Börsenumsätzen gestützt ist. Aber wohin mit der frei werdenden Liquidität! Man wird sich wieder an Edelmetalle erinnern, zumal deren Menge nicht nach freiem Belieben aufgebläht werden kann. Entwarnung am Anleihe- und Immobilienmarkt ist vorerst nicht zu erwarten. Da bleiben dem verzweifelten Anleger nur wenige Alternativen. Hinzu kommt das Bestreben, mittels junger Aktien Kapital zu akquirieren: zu Lasten der Altaktionäre. Vergleichbares Verwässern ist bei Edelmetallen grundsätzlich nicht möglich. Wer also physisches Gold besitzt, sollte sich von der Aktienhausse nicht beunruhigen lassen. Sie dürfe ohnehin wesentlich durch Eigenhandel von Banken und Anlagegesellschaften gesteuert sein, um Gutgläubige ins Risiko zu treiben.

    • 09.05.2013, 14:03 Uhrvhe

      Dann schauen wir mal:
      Aktienmarktgröße: 36 Trillionen Dollars (2008)
      Anleihemarktgröße: 82 Trillionen Dollars (2009)
      Goldmarktgröße: 2,4 Trillionen Dollars (2010)

      Aber klar, es sind die Anleihe und Aktienmärkte und nicht die Goldmärkte, bei denen die Preise durch Liquidität oder niedrige Umsätze "getrieben" werden.

      10 Milliarden mehr oder weniger im Goldmarkt bewegt den Preis, 10 Milliarden mehr oder weniger bei Anleihen sind ein Lacher.

      GERADE die Tatsache, dass sich das Goldangebot nicht dem Bedarf anpassen kann, führt zu größeren Schwankungen als bei anderen Anlageklassen.

  • 07.05.2013, 19:17 UhrOrwellscheNebelkerze

    Liebe Leute - lasst Euch nicht von Orwell verblenden. Die Fonds bestitzen kein Gold - nur ein Anrecht. Doch die werden bei den ausstehenden Goldmengen, keine mehr bekommen. Daher schmeißen diese "Betrüger" alles an Papier-Gold und -Silber auf den Markt. Das drückt natürlich auch die physischen Preise, was so gewollt ist. Daher mein Rat - kauft für jedes Barmittel regelmäßig Gold und Silber nach und vor allem dann wenn der Preis fällt! Lasst Euch nicht "veräppeln"!

    • 09.05.2013, 13:51 Uhrvhe

      Natürlich besitzen die Fonds (also hier der SPDR Gold) Gold - sonst würde der Fondspreis nicht mit dem Goldpreis korrelieren.
      Und zweitens wirft hier niemand Fondsanteile auf den Markt, sie sammeln sie wieder ein und werfen das Gold, (d.h. das Metall, keine Papiere) auf den Markt. Also das, was immer passiert wenn Fondsanteile zurückgegeben werden und der Fonds schrumpft. Und dieser Verkauf von physischem Gold drückt die Preise.

      Verschwörungstheorien sind zwar meistens lustig aber hier, beim Thema Gold wird es langsam langweilig.

    • 16.05.2013, 21:41 Uhrhvh100

      Es geht doch gar nicht um Verschwörungstheorien. Es geht um das unausweichliche Ende eines jeden Systems. Vergleicht man unser FIAT Geldsystem mit einem Menschen, so wäre dieser 80 Jahre alt. Befindet sich das System innerhalb der letzten 10% seines endlichen Lebenszyklus, ist das Ende nah. Deshalb muss das Leben ja nicht wertlos gewesen sein. Das Einzige was hier angezweifelt wird, ist der absurde glaube, dass der Mann seinen 160. Geburtstag noch erlebt.

  • 07.05.2013, 19:20 UhrOrwellscheNebelkerze

    Liebe Leute - lasst Euch nicht von Orwell verblenden. Die Fonds bestitzen kein Gold - nur ein Anrecht. Doch die werden bei den ausstehenden Goldmengen, keine mehr bekommen. Daher schmeißen diese "Betrüger" alles an Papier-Gold und -Silber auf den Markt. Das drückt natürlich auch die physischen Preise, was so gewollt ist. Daher mein Rat - kauft für jedes Barmittel regelmäßig Gold und Silber nach und vor allem dann wenn der Preis fällt! Lasst Euch nicht "veräppeln"!

Ratgeber Geldanlage

Die beste Strategie für das eigene Vermögen: Der Ratgeber von Handelsblatt Online erklärt Grundlagen, Chancen und Risiken von Investments in Aktien, Fonds, Anleihen, Zertifikaten und Zinskonten. Anleger erfahren, wie sie die passenden Produkte auswählen und unkalkulierbare Risiken vermeiden. Mehr…

  • Die aktuellen Top-Themen
Mitgliederansturm: Der unglaubliche Erfolg der Techniker Krankenkasse

Der unglaubliche Erfolg der Techniker Krankenkasse

Mehr als 130 Krankenkassen versichern hierzulande rund 70 Millionen Menschen. Viele schrumpfen sich gesund. Doch einem Institut rennen Wechselwillige die Türen ein. Was die Techniker Krankenkasse anders macht.

Internet-Kriminalität: Milliarden-Geldwäscheskandal aufgedeckt

Milliarden-Geldwäscheskandal aufgedeckt

US-Ermittler könnten den größten Geldwäscheskandal aller Zeiten aufgedeckt haben. Eine Transferfirma soll sechs Milliarden Dollar gewaschen haben. Die Kriminellen bedienten sich der Digital-Währung Liberty Reserve.

  • Depot-Contest
  • ANZEIGE
Depot-Contest : Wer am meisten aus Geld macht

Wer am meisten aus Geld macht

Welcher Vermögensverwalter ist der beste? Finden Sie es heraus: Wir lassen 30 Profis beim DAB-Depot-Contest gegeneinander antreten.

ANZEIGE
  • Tagesgeld-Vergleich

    Top-Kondtionen für Tagesgeld, inklusive Gebühren, Einlagensicherung und Abgeltungsteuer.

  • Festgeld-Vergleich

    Der Rechner sucht die höchsten Zinsen für Festgeld für jede Laufzeit und Höhe des Anlagebetrages.

  • Girokonten-Rechner

    Kosten für das Konto ermitteln, inklusive Entgelte für Kreditkarten sowie Dispo- und Guthabenzinsen.

  • Rendite-Rechner

    Der Zins entspricht nicht immer der Rendite. Welche Erträge Anlagen tatsächlich bringen.

  • Ratenkredit-Vergleich

    Die besten Angebote für Ratenkredite vergleichen. Für verschiedenen Bonitätsstufen.

  • Ratgeber Geldanlage

    Die beste Strategie für Ihr Vermögen: Grundlagen, Chancen und Risiken verschiedener Investments.

  • Rendite-Risiko-Radar

    Die Renditen für Aktienindizes, Rohstoffe oder Rentenindizes nach Zeiträumen berechnen.

  • Sparbrief-Rechner

    Die interessantesten Offerten für Sparbriefe mit einer Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren.

  • Depot

    Erstellen Sie ein virtuelles Depot, mit dem Sie Ihre Strategie testen und Kursentwicklungen verfolgen.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen

  • Bausparrechner

    Der Bausparberater hilft den passenden Bausparvertrag zu finden.

  • Finanzierungsplanung

    Der Kassensturz zeigt, wie viel Kredit sich Immobilienkäufer leisten können.

  • Baugeld-Vergleich

    Die individuell günstigsten Anbieter von Baufinanzierungen im Vergleich.

  • Forward-Darlehen

    Die besten Konditionen für die Anschlussfinanzierung: Bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung.

  • Wohnriester-Vergleichsrechner

    Welche Bauspartarife mit Riesterförderung Top sind, zeigt der Vergleichrechner.

  • Eigenheim-Rechner

    Der Rechner zeigt, welche Raten sich Immobilienkäufer bei Kredit leisten können.

  • Notar- und Grundbuchrechner

    Die Nebenkosten machen beim Immobilienkauf einige tausend Euro aus. Wie viel Sie zahlen müssen.

  • Tilgungsrechner

    Der Rechner zeigt, wie die Restschuld bei Baudarlehen sinkt und wie sich Sondertilgungen auszahlen.

  • Zinsentscheidung

    Immobilienbesitzer können ausrechnen, ob sie Kredite kurz- oder langfristig festschreiben sollten.

  • Angebotsvergleich

    Niedrige Zinsen sind nicht alles. Vergleichen Sie die Baugeld-Offerten von mehreren Banken.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen

  • Renten-Rechner

    Welches Vermögen und welche Sparraten Sie aufbringen müssen, um eine Rentenlücke zu decken.

  • Ratgeber Versicherungen

    Rundum geschützt: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie sich optimal gegen Risiken absichern

  • Wohnriester-Vergleichsrechner

    Welche Bauspartarife mit Riesterförderung Top sind, zeigt der Vergleichrechner.

  • Immobilien-Wertfinder

    Finden Sie Miete- und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße mit einem interaktivem Tool.

  • Ratgeber Altersvorsorge

    Clever sparen für den Ruhestand: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie eine solide Altersvorsorge planen.

  • Rendite-Risiko-Radar

    Die Renditen für Aktienindizes, Rohstoffe oder Rentenindizes nach Zeiträumen berechnen.

  • Sparbrief-Rechner

    Die interessantesten Offerten für Sparbriefe mit einer Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren.

  • Baugeld-Vergleich

    Die individuell günstigsten Anbieter von Baufinanzierungen im Vergleich.

  • Forward-Darlehen

    Die besten Konditionen für die Anschlussfinanzierung: Bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung.

  • Tilgungsrechner

    Der Rechner zeigt, wie die Restschuld bei Baudarlehen sinkt und wie sich Sondertilgungen auszahlen.

  • Eigenheim-Rechner

    Der Rechner zeigt, welche Raten sich Immobilienkäufer bei Kredit leisten können.

  • Auto-Versicherungsvergleich

    Mit dem Auto-Versicherungsvergleich können günstige Versicherungen suchen aund damit ihre Kosten reduzieren.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen