
FRANKFURT. Der Goldpreis ist den fünften Tag in Folge gefallen. Damit ist das Edelmetall so günstig wie seit fünf Wochen nicht mehr. Eine Feinunze kostet 1356 Dollar.
Dass das Interesse an Gold nachlässt, hängt eng mit der Entwicklung des Dollars zusammen. Die US-Währung legt seit Tagen deutlich zu. "Investoren verkaufen Gold wegen des stärkeren Dollars", sagt Peter Fertig von Quantitative Commodity Research. Eine Rolle spiele aber auch, dass "weniger Bedarf nach einem sicheren Hafen besteht".
Gold gilt als Krisenwährung. Es ist immer dann gefragt, wenn das Vertrauen in Papiergeld angekratzt ist. Das ließ sich im Zuge der Finanzkrise beobachten. Um der Krise Herr zu werden, brachte die US-Notenbank immer mehr Geld in Umlauf - und schürte damit die Angst vor Inflation. Weil sich viele Anleger vor Entwertung des Geldes fürchteten, setzten sie immer stärker auf Gold. Der Goldpreis legte kräftig zu. Vor drei Jahren kostete eine Feinunze rund 850 Dollar, am 7. Dezember 2010 erreichte der Preis ein Allzeithoch bei 1431 Dollar.
Einige Experten sehen nun erste Anzeichen einer Trendwende. Konjunkturdaten aus den USA deuten an, dass es mit der größten Volkswirtschaft wieder aufwärts gehen könnte. Die private Arbeitsagentur ADP veröffentlichte einen überraschend hohen Stellenzuwachs in der US-Privatwirtschaft. Auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor war deutlich besser als erwartet ausgefallen. Mit Spannung wird erwartet, ob die am Freitagnachmittag anstehenden Daten vom US-Arbeitsmarkt diesen Trend bestätigen.
Sollte der Trend andauern, schwinde der Grund für die lockere Geldpolitik, sagt Daniel Brebner von der Deutschen Bank. "Wenn es höhere Zinsen gibt, fällt ein Unterstützungsfaktor für Gold fort." Allerdings sei es insgesamt sehr unwahrscheinlich, dass in diesem Jahr die Zinsen steigen. Dafür gebe es noch zu viele Risiken.
Das deutsche Gold befindet sich, aus Angst vor dem Warschauer Pakt, in den USA!
Wenn es gebraucht werden würde, werden die USA den Nationalen Notstand ausrufen und es momentan leider nicht herausrücken können.
Also muss man es sich holen.
Übrigens, wieviele Flugzeugträger hat D?
@Profan
Die EZb hat Staatsanleihen der PiGS gekauft und hat ihr Kapital erhöht. Jetzt hat die deutsche bundesbank und die anderen Staats-banken der Eurozone genau 2 Möglichkeiten das zu finanzieren. Geld drucken oder Gold verkaufen. Zur Zeit klappt es noch mit Gold verkaufen (letzter Joker) und danach wird einfach Geld gedruckt. Traurig aber wahr.
@[7] Rainer_J,
"Die Staaten (allen vorran die deutsche bundesbank) schmeißen doch deren letzten Goldreserven auf den Markt, um an Geld zu kommen"
haben Sie da sichere informatonen oder vermuten Sie es nur?
bis jetzt habe ich nicht davon gehört, dass darüber nachdedacht wird schon.
Das reicht um den Goldpreis unter Druck zu setzen.





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