
FrankfurtAuf dem Höhepunkt der Finanz- und Schuldenkrise rissen sich die Anleger noch um Gold - der ältesten Währung der Welt. Doch obwohl die Krisen weiter schwelen, rückt das Rekordhoch von 1920 Dollar je Feinunze aus dem September 2011 dieser Tage in immer weiterer Ferne. Eine Feinunze des Edelmetalls kostet derzeit etwas weniger als 1600 Dollar. Und viele Experten senken seit Wochen ihre Prognosen für die weitere Preisentwicklung.
Schmuck: 2.484
Barren und Münzen: 304
ETFs: -
Industrie: 386
Zentralbanken: -620
Gesamt: 2.594 Tonnen
Schmuck: 2.616
Barren und Münzen: 355
ETFs: 133
Industrie: 419
Zentralbanken: -479
Gesamt: 3.044
Schmuck: 2.719
Barren und Münzen: 396
ETFs: 208
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Barren und Münzen: 414
ETFs: 260
Industrie: 468
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Gesamt: 3.077
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ETFs: 253
Industrie: 476
Zentralbanken: -484
Gesamt: 3.104
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Barren und Münzen: 869
ETFs: 321
Industrie: 461
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Gesamt: 3.720
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Barren und Münzen: 780
ETFs: 623
Industrie: 410
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Gesamt: 3.593
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Industrie: 466
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Zentralbanken: 535
Gesamt: 4.405
Als Begründung geben sie die Erholung der US-Konjunktur und eine Beruhigung der Schuldenkrise in der Euro-Zone an. Das politische Patt in Rom, das an anderen Märkten den Investoren zeitweise den Nerv raubte, oder das Scheitern der Haushaltsverhandlungen in den USA ließ die Goldinvestoren kalt. Die jüngsten Ereignisse hätten allenfalls die Talfahrt etwas gebremst, erläutern Rohstoff-Händler.
Den Trend geändert hätten sie bislang nicht, was an den Abflüssen aus dem New Yorker SPDR Gold Trust - dem größten börsennotierten ETF-Fonds der Welt - abzulesen ist. Er verzeichnete im Februar den größten Rückgang seit 2004.
Der Goldpreis selbst ist in den vergangenen fünf Monaten gefallen. Das ist der längste Abwärtstrend seit Anfang 1997. Allein im Februar sank der Preis um rund fünf Prozent.
Sollten langfristig orientierte ETF-Investoren tatsächlich ihre Bestände reduzieren, könnte dies für all jene ein Problem werden, die auf steigende Goldnotierungen im Stil der letzten zehn Jahre setzen, erklärt Daniel Brebner, Analyst bei der Deutschen Bank in London. Immerhin zählt zu denen, die zuletzt ihre Anteile am SPDR-Fund senkten, kein Geringerer als die US-Investorenlegende George Soros. Im vierten Quartal 2012 trennte er sich von mehr als der Hälfte seiner SPDR-Anteile. Nachdem Soros 2011 die Goldpreisentwicklung als „die ultimative Blase“ beschrieben hatte, überraschte das zwar wenige Börsianer. Doch verstimmte es viele, wenn sich ein Mann mit dem Ruf von Soros abwendet.
407 Euro
899 Euro
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1297 Euro
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1342 Euro
1452 Euro
1576 Euro
2882 Euro
Hinter den börsennotierten Indexfonds (ETF) stehen nicht weniger als 2265 Tonnen Gold - mehr als Japan, Russland und die EZB zusammen eingebunkert haben. Sollte das alles gleichzeitig auf den Markt kommen, würde der Goldpreis kollabieren. Doch damit rechnen die Analysten nicht. Die Goldkäufe der Zentralbanken dürften die potenziellen ETF-Verkäufe kompensieren, erklären die Experten der DZ Bank und der LBBW. Viele Notenbanken - vor allem aus den Schwellenländern - nutzten Gold zur Diversifizierung ihrer Währungsreserven. Die DZ Bank rechnet vor, dass die Zentralbanken 2012 mit 535 Tonnen Gold soviel wie seit 1964 nicht mehr gekauft haben.

da habe ich einen tollen Buchtip für Sie
Gabriele Krone-Schmalz - Was passiert in Rußland?
da wird uns mal ganz klar gesagt, wer dieser miese KGB Putin ist!

Wenn ein Wert so lange so stark nach oben marschiert, dann blubbert irgendwann die Blase und platzt.
Dass Putin kauft macht mich genauso misstrauisch, als wenn es die Dienstmagd tut.
En ehemaliger KGB Offizier traue ich diesbezüglich keine Kompetenz zu, also hat er Berater. Ist dass so, dann gibt es eine recht gute Wahrscheinlichkeit dafür, dass ihn, wie es schon so oft in anderen Ländern geschah, Goldmänner und Anverwandte hochnehmen.
Chinesen und Amerikaner würden sich einen Ast im Bauch freuen. Ein wahrlich genialer Deal um die beabsichtigte 600 Milliarden Dollar Militärinvestition der Russen zurechtzustutzen.
Schauen wir mal.

@ lichtenberg
"Hebt die FED den Leitzins an, gehen die USA pleite.
UNSINN- totaler Unsinn"
Vollkommen richtig!
Übrigens: der Kommentar von "Numismatiker" (11:36)stammt nicht von mir. Der Kerl hat meinen Benutzernamen gekapert.






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