
Russland ist nicht nur der weltgrößte Ölproduzent, das Land ist auch zum größten Goldkäufer der Welt aufgestiegen. Vorangetrieben hat dies Wladimir Putin. Mit dem Kauf von Gold will der russische Präsident sein Land gegen einen Verfall des Papiergeldes rüsten.
In den vergangenen zehn Jahren hat die russische Zentralbank 570 Tonnen Gold erworben, ein Viertel mehr als das zweitplatzierte China. Das geht aus Daten des IWF hervor, die die Nachrichtenagentur Bloomberg zusammengestellt hat.
„Je mehr Gold ein Land hat, desto größer ist seine Souveränität im Falle einer Katastrophe bei Dollar, Euro, Pfund oder anderen Reservewährungen“, sagte Jewgeni Fjodorow, ein Abgeordneter von Putins Partei Einiges Russland in der russischen Duma.
Goldschatz: 8.133 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 75,7 Prozent
Stand: Februar 2013
Goldschatz: 3.391 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,8 Prozent
Goldschatz: 2.814 Tonnen
Goldschatz: 2.451 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,1 Prozent
Goldschatz: 2.435 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 70,5 Prozent
Goldschatz: 1.054 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 1,7 Prozent
Goldschatz: 1.040 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 10,6 Prozent
Goldschatz: 958 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,5 Prozent
Goldschatz: 765 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 3,2 Prozent
Goldschatz: 613 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 59,7 Prozent
Goldschatz: 558 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,9 Prozent
Goldschatz: 502 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 32,9 Prozent
Argwöhnisch beobachtet Putin die Abwertung des Dollars in den vergangenen Jahren. Er beschuldigt die USA, ihr Monopol auf die Weltreservewährung zu missbrauchen und damit die Weltwirtschaft zu gefährden.
Schon vor Jahren gab Putin die Anweisung, verstärkt Gold zu kaufen. Im November 2005 erklärte er während einer Reise in die Region Magadan im russischen Fernen Osten – dort sind Polyus Gold International und Polymetal International tätig –, die Notenbank solle das Edelmetall nicht scheuen.
„Es heißt mit gutem Grund Gold- und Devisenreserven“, erklärte Putin laut einer Kreml-Mitschrift. Zu dem Zeitpunkt notierte Gold bei 495 Dollar je Unze.
Seitdem ist der Goldpreis um knapp 400 Prozent geklettert. Am Dienstag notierte Gold am Tagesmarkt bei 1642 Dollar die Unze. Im vergangenen Jahr legte der Preis des Edelmetalls sieben Prozent zu und verzeichnete damit das zwölfte Jahr in Folge ein Plus.

@bjarki
Ich würde Ihnen einen Gang zum Psychologen empfehlen. Sie haben geradezu ein Drang irgendein sinnloses Zeug zu schreiben sobald Sie was über Putin oder Russland lesen bzw. hören. So viel Hass/ Neid ist nicht gesund...

Haben Sie gesehen, dass die BaFin § 89, Abs. 2 VAG gezogen hat?
Bei den Versicherungen scheint die Hütte zu brennen.

mal abgesehen von Euren "Wadlbeißereien" wo jeder ein Stück der Wahrheit nahekommt, (nur von der jeweils anderen Seite) ;) stellt die Gold-Hausse der letzten Jahre doch nichts anderes dar, als die "natürliche" Reaktion auf die Ausweitung der Geldmenge, gefeuert durch Anhäufung von Schulden. Die derzeitige (Finanz-)Krise ist der beste Beweis. Die Eindämmung des Schuldenanstiegs (wie derzeit EU) dürfte auch den Goldmarkt beruhigen. Natürlich haben Putins physische Goldkäufe den Preis befeuert, aber derzeit halte ich den Preis für überreizt.
Und JA es wird Gold "verbraucht", aber mittlerweile schon wieder (z.B. in JP) mehr durch Recycling zurückgewonnen, als importiert !!! Dieser Trend dürfte sich auch preisbedingt in weiteren Ländern fortsetzen (Kor,)






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