
Die Ölpreise sind am Freitag nach guten Konjunkturdaten aus China leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete am Morgen 111,30 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 12 Cent auf 96,06 Dollar.
Taiwan
Der Inselstaat importiert rund 1,0 Millionen Fass Öl am Tag. Ein Fass (Barrel) Öl entspricht rund 159 Litern. Taiwan rangiert auf dem zehnten Platz der Ölverbraucher.
Quelle: Internationale Energieagentur (EIA), Stand: August 2012
Italien
Die Bewohner des Stiefelstaats importieren rund 1,3 Millionen Fass Öl am Tag.
Spanien
Die gleiche Menge Rohöl führt Spanien ein. Dort sind es 1,3 Millionen Barrel am Tag.
Frankreich
Etwas mehr importieren die Nachbarn nördlich der Pyrenäen: Dort sind es 1,7 Millionen Fass Öl täglich.
Südkorea
Noch etwas mehr Öl schnappt sich Südkorea. Das Land importiert 2,3 Millionen Fass Öl.
Deutschland
Der Öldurst Deutschlands ist ähnlich groß wie von Südkorea: 2,3 Millionen Fass Öl importieren die Deutschen täglich.
Indien
Die gleiche Menge des Energieträgers wie Deutschland führt Indien ein. Das aufstrebende Land kommt auf 2,3 Millionen Fass Öl.
Japan
Deutlich mehr Volumen des Energieträgers führen die Japaner ein. Dort sind es 4,3 Millionen Fass täglich. Der Inselstaat ist damit der drittgrößte Ölimporteur der Welt.
China
Noch mehr des Rohstoffs holt die Volksrepublik ins Land. 5,5 Millionen Fass importieren die Chinesen täglich.
USA
Mit Abstand das meiste Erdöl importieren die USA: Mit 8,7 Millionen Fass täglich liegen die Amerikaner an der Spitze.
Ein überraschend starkes Wirtschaftswachstum in China habe die Ölpreise gestützt, hieß es von Händlern. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt kam die Wirtschaft Ende 2012 stärker in Schwung als erwartet. Die Regierung in Peking meldete für das vierte Quartal eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 7,9 Prozent. Außerdem wuchs die Industrieproduktion im Dezember stärker als im Vormonat. Die Daten in China lassen auf eine stärkere Nachfrage nach Rohöl schließen, hieß es weiter.

Dies ist der zweite Artikel heute im HB, der China mal wieder zur Konjunkturlokomotive propagieren will. Hier ein Artikel, wie die Daten wohl wirklich zu werten sind:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/18/china-neue-zahlen-zeigen-schwaechstes-wachstum-seit-zehn-jahren/
Die Transportindizes und der seit über 3 Jahren erfolgende langsame Abstieg des Shanghaier Börsenindex sprechen ebenfalls eine klare Sprache was das Wirtschaftswachstum in China angeht.

Vor einiger Zeit galten 8% angebliches (nominales) Wachstum als Mindestwert für die (einigermaßen) intakte "China-Story" und jetzt treibt ein "sensationeller" Wert von 7.9% den Ölpreis in die Höhe (jedoch nicht die Schiff-Transport-Indizes).
Würde mich wirklich interessieren, ob Ihr Redakteure diese absurde Story selber glaubt.
Habt Ihr eigentlich schon mal von Geldpolitik gehört?






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