Rohstoffe

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Investment-Hintergrund: Wie Anleger in Agrarrohstoffe investieren können

Ob magere Schweine, Sojabohnen, Orangensaft oder lebende Rinder, die heute noch irgendwo ahnungslos auf der Weide stehen: Mittlerweile gibt es kaum einen handelbaren Rohstoff mehr, der nicht mithilfe eines Zertifikats in ein privates Anlegerdepot gelangen kann. Experten warnen Anleger allerdings davor, sich ohne Vorkenntnisse in das Abenteuer Rohstoffe zu stürzen. Ein paar wichtige Regeln.

von Frank G. HeideBild 2 von 11

Wer in Rohstoff-Zertifikate investiert, tut dies über Futures-Kontrakte ? und das hat Folgen: Direktinvestments in Rohstoffe sind in der Regel nur über Futures und futurebasierte Derivate möglich. Auch Agrarrohstoff-Zertifikate basieren auf entsprechenden Derivatekonstruktionen. Womit auch schon das wichtigste Grundproblem beim Handel mit Rohstoffen genannt ist: Wer in Rohstoff-Zertifikate investiert, kauft keine Kakaobohne und kein Büschel Weizen. Futures-Kontrakte sind Verträge mit Laufzeiten, in denen festgeschrieben ist, welchen Preis der Käufer am Laufzeitende für das jeweilige Gut bezahlt. Je nachdem, wie die Marktteilnehmer die weitere Entwicklung des Preises, der Lieferkapazitäten oder der Lagerbestände einschätzen, können Futures mit längerer Laufzeit teurer oder preiswerter sein als Futures mit kürzerer Laufzeit ... Foto: Sonnenblumen-Feld in Nordindien (Reuters)