Rohstoffe

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Knapp unter Monatshoch: Nahostkrise lässt Ölpreis steigen

Die kriegerischen Konflikte im Nahen Osten haben die Rohölpreise am Dienstag nach oben gedrückt. Fast wurde sogar ein Monatshöchstwert erreicht. Auch die Nachfrage nach Gold stieg an.

Eine Erdöl-Förderanlage im Emsland, aufgenommen im Jahr 2001. Quelle: dpa
Eine Erdöl-Förderanlage im Emsland, aufgenommen im Jahr 2001. Quelle: dpa

Der Ölpreis hat sich am Dienstag wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten weiter auf einem erhöhten Niveau bewegt. Dabei wurden nahezu die höchsten Preise seit einem Monat erreicht, bevor die Notierungen im einsetzenden europäischen Handel leicht konsolidierten. Dabei wirkten mit der schwelenden Nahostkrise und den Spekulationen auf gestiegene wöchentliche Lagerbestände in den USA zwei gegenläufige Faktoren auf den Preis ein.

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Nach einem Anstieg von bis zu 2,7 Prozent am Montag wurde der Januar-Kontrakt der Sorte WTI zuletzt 0,3 Prozent leichter gehandelt bei 89,04 Dollar je Barrel. Die in Europa gängige Sorte Brent wurde bei 111,50 Dollar je Barrel 0,2 Prozent schwächer gehandelt.

“Die neue Lage im Nahen Osten traf den Markt, als er gerade risikoempfindlich war, und das wirkt sich auf den Ölpreis aus”, sagte Analyst Ric Spooner von CMC Markets in Sydney. Derzeit seien die Lagerbestände und die Produktionskapazitäten allerdings auf hohem Niveau.

Gold verteuerte sich am Dienstag um 0,1 Prozent auf 1733,55 Dollar je Unze und näherte sich damit dem höchsten Stand seit einer Woche an. Die Goldbestände in börsennotierten Anlageprodukten (ETP) erreichten den dritten Tag in Folge ein neues Rekordhoch. Am Montag hatte der Preis für das Edelmetall 1,1 Prozent angezogen.

Die Unruhen im Nahen Osten trieben die Nachfrage nach Gold als alternative Anlageform. Zudem beeinflusse weiterhin “die Wahrnehmung, wie die Verhandlungen über den US-Haushalt verlaufen, die Stimmung am Goldmarkt”, sagte Xiang Nan, Analyst bei CITICS Futures Co.

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