
man sollte jetzt vorsichtig einsteigen...
kann kein Fehler sein

HB schreibt:
"Gold ist in diesem Monat in einen Bärenmarkt abgerutscht, nachdem die Aktienmärkte angesichts des anziehenden weltweiten Wachstums und der nachlassenden Inflationserwartungen eine Rally hinlegten."
Was ein Blödsinn! Wo zieht denn das Wachstum derart nachhaltig an, dass man daraus begründete Schlüsse ziehen kann, dass sich die Weltwirtschaft erholen wird? In Frankreich? In den PIIGS-Staaten? In den USA? In Japan? In China?
Die Japaner heizen mächtig ihre Papierdurckpresse an und heien damit wiederum dem weltweiten Währungsabwertungslauf ein. Die FED wird es sich auch nicht leisten können, die Anleihekäufe ad acta legen zu können. Dazu ist das System noch zu fragil und nicht selbsttragend. Bernanke hat schon Anzeichen dazu gegeben, dass QE-X eben nicht aufhören könnte. Die Taktieren auch nur rum.
Und ist die Welt nach Zypern für europäische Bankguthaben-Besitzer besser und sicherer geworden? Im Leben nicht!
Die FED und mit ihr die verbrecherischen amerikanischen Banken, allen voran Goldman Sachs, wollten Gold abschlachten und ihm den Nimbus des "sicheren Hafens" entziehen, um so die Gelder in andere Assetklassen fließen zu lassen. Aber darüber mal zu berichten, fehlt es leider dem HB an Qualität und Kompetenz, geschweige denn mal an einer eigenen Linie. SCHADE!

„Qualitäts-Journalismus“
Man kann dem Leser „manu“ zu dessen Kommentar nur gratulieren.
Alle die im Handelsblatt-Artikel genannten Gründe sind für den exorbitanten Rückgang des Goldpreises an nur 2 Handelstagen nicht stichhaltig.
Warum hinterfragen die HB-Journalisten nicht mit einer sachlich fundierten Recherche das Verhalten der FED und der 4 amerikanischen Großbanken an diesen beiden Tagen?
Den Schluss daraus, dass diese Banken-Interessengemeinschaft den Goldpreis
auf ein Niveau bringen wollte, um Goldkäufer zu verunsichern und diese in andere Geldanlagen zu drängen, kann dann jeder Leser selbst ziehen.
Alle anderen im Artikel genannten Gründe sind, zumindest in diesem Falle, überhaupt nicht relevant.
Mit „Journalismus“ hat dieser Artikel aber rein gar nichts zu tun!

Journalismus ist tot. Was wir haben ist Propaganda.

HB schreibt in einem anderen Artikel gerade eben:
"Dass die EZB dennoch laut über eine Zinssenkung nachdenkt, zeigt, in welch misslicher Lage sie steckt. Die aktuellen Wirtschaftsdaten sind sehr ernüchternd: In China und den USA haben sich die Erwartungen auf ein kräftigeres Wachstum nicht erfüllt. Nach einem hoffnungsvollen Start ins neue Jahr bremsen nun drastische Haushaltskürzungen in den USA das Wachstum. Die Peripherieländer der Euro-Zone stecken ohnehin tief in der Rezession. Der Rückgang des Ifo-Index in Deutschland deutet darauf hin, dass nun auch die stärkste Volkswirtschaft der Eurozone taumelt."
Quelle:
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/ezb-unter-zugzwang-auch-deutschland-lahmt/8141940-2.html
Ohne Worte! Ja was ist denn nun real? Aufschung? Abschung? Beides geht doch nicht!!!
Da lassen sich echt soviele von den Aussagen der Banken blenden, die sich bereits schon längst mit Shorts auf Gold nachweislich eingedeckt hatten, dass man ihnen echt glauben schenkt. Wie naiv doch auch so manche Reporter sind und dies alles nicht mal hinterfragen. Das HB hat damals ja auch als Sprachrohr Goldman Sachs' fungiert und eine Artikel über das "Ende der Goldhaussee" Anfang April verfasst.
So langsam muss man sich echt Gedanken über den Journalismus des HB machen.

Goldpreise werden und wurden schon immer manipuliert, der Markt wirkt hier nicht regelnd.





