Rohstoffe

Diskussion: Kommentare zu: Gold-Fonds vor größtem Monatsminus aller Zeiten

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 30.04.2013, 12:09 Uhrfjv2

    man sollte jetzt vorsichtig einsteigen...

    kann kein Fehler sein

  • 30.04.2013, 12:55 Uhrmanu

    HB schreibt:
    "Gold ist in diesem Monat in einen Bärenmarkt abgerutscht, nachdem die Aktienmärkte angesichts des anziehenden weltweiten Wachstums und der nachlassenden Inflationserwartungen eine Rally hinlegten."

    Was ein Blödsinn! Wo zieht denn das Wachstum derart nachhaltig an, dass man daraus begründete Schlüsse ziehen kann, dass sich die Weltwirtschaft erholen wird? In Frankreich? In den PIIGS-Staaten? In den USA? In Japan? In China?

    Die Japaner heizen mächtig ihre Papierdurckpresse an und heien damit wiederum dem weltweiten Währungsabwertungslauf ein. Die FED wird es sich auch nicht leisten können, die Anleihekäufe ad acta legen zu können. Dazu ist das System noch zu fragil und nicht selbsttragend. Bernanke hat schon Anzeichen dazu gegeben, dass QE-X eben nicht aufhören könnte. Die Taktieren auch nur rum.

    Und ist die Welt nach Zypern für europäische Bankguthaben-Besitzer besser und sicherer geworden? Im Leben nicht!

    Die FED und mit ihr die verbrecherischen amerikanischen Banken, allen voran Goldman Sachs, wollten Gold abschlachten und ihm den Nimbus des "sicheren Hafens" entziehen, um so die Gelder in andere Assetklassen fließen zu lassen. Aber darüber mal zu berichten, fehlt es leider dem HB an Qualität und Kompetenz, geschweige denn mal an einer eigenen Linie. SCHADE!

  • 30.04.2013, 13:37 UhrRosenkohl

    „Qualitäts-Journalismus“
    Man kann dem Leser „manu“ zu dessen Kommentar nur gratulieren.

    Alle die im Handelsblatt-Artikel genannten Gründe sind für den exorbitanten Rückgang des Goldpreises an nur 2 Handelstagen nicht stichhaltig.

    Warum hinterfragen die HB-Journalisten nicht mit einer sachlich fundierten Recherche das Verhalten der FED und der 4 amerikanischen Großbanken an diesen beiden Tagen?

    Den Schluss daraus, dass diese Banken-Interessengemeinschaft den Goldpreis
    auf ein Niveau bringen wollte, um Goldkäufer zu verunsichern und diese in andere Geldanlagen zu drängen, kann dann jeder Leser selbst ziehen.

    Alle anderen im Artikel genannten Gründe sind, zumindest in diesem Falle, überhaupt nicht relevant.

    Mit „Journalismus“ hat dieser Artikel aber rein gar nichts zu tun!

    • 02.05.2013, 10:18 Uhrgeorge.orwell

      Journalismus ist tot. Was wir haben ist Propaganda.

  • 30.04.2013, 15:14 Uhrmanu

    HB schreibt in einem anderen Artikel gerade eben:
    "Dass die EZB dennoch laut über eine Zinssenkung nachdenkt, zeigt, in welch misslicher Lage sie steckt. Die aktuellen Wirtschaftsdaten sind sehr ernüchternd: In China und den USA haben sich die Erwartungen auf ein kräftigeres Wachstum nicht erfüllt. Nach einem hoffnungsvollen Start ins neue Jahr bremsen nun drastische Haushaltskürzungen in den USA das Wachstum. Die Peripherieländer der Euro-Zone stecken ohnehin tief in der Rezession. Der Rückgang des Ifo-Index in Deutschland deutet darauf hin, dass nun auch die stärkste Volkswirtschaft der Eurozone taumelt."

    Quelle:
    http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/ezb-unter-zugzwang-auch-deutschland-lahmt/8141940-2.html

    Ohne Worte! Ja was ist denn nun real? Aufschung? Abschung? Beides geht doch nicht!!!

    Da lassen sich echt soviele von den Aussagen der Banken blenden, die sich bereits schon längst mit Shorts auf Gold nachweislich eingedeckt hatten, dass man ihnen echt glauben schenkt. Wie naiv doch auch so manche Reporter sind und dies alles nicht mal hinterfragen. Das HB hat damals ja auch als Sprachrohr Goldman Sachs' fungiert und eine Artikel über das "Ende der Goldhaussee" Anfang April verfasst.

    So langsam muss man sich echt Gedanken über den Journalismus des HB machen.

  • 30.04.2013, 17:30 Uhrkat7

    Goldpreise werden und wurden schon immer manipuliert, der Markt wirkt hier nicht regelnd.

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