
MünchenDer steigende Goldpreis lockt neue Händler an. „Von 20 vor fünf Jahren ist die Zahl auf heute vielleicht 200 gestiegen“, schätzt Martin Siegel, Fondsverwalter und Miteigentümer des Edelmetall-Handelshauses Westgold. „Und gerade in der jüngeren Zeit mischen viele neue Adressen mit“, erkennt Robert Hartmann, Geschäftsführer des großen Edelmetallhändlers Pro Aurum.
Für Diskussionsstoff sorgen vor allem die neuen kleinen Online-Händler. „Viele machen das nebenberuflich oder als Einzelunternehmer“, sagt Hartmann. „Die haben oft nur wenig Eigenkapital und müssen bei starken Goldpreisschwankungen häufig das Geschäft einstellen“, sagt Roman Schneider von Coininvestdirect, einem großen europäischen Händler.
Händler mit geringen Rücklagen haben nach einem starken Preisrutsch Lieferprobleme, wenn sie zu vorher höheren Preisen geordert haben. Sie könnten ihre Ware nur mit hohen Verlusten an den Endkunden weiterverkaufen. „Die brauchen dann erst das Geld vom Kunden, mit dem sie dann die Ware beim Produzenten bestellen“, sagt Schneider.
„Es kann schon einmal sein, dass der Anleger bei solchen Händlern seine Ware erst sechs bis acht Wochen nach Bestellung erhält“, sagt Hartmann. In anderen Fällen bekamen Kunden weniger Ware als sie geordert hatten oder bei Anlagemünzen beispielsweise Wiener Philharmoniker statt der gewünschten Maple Leaf.
Goldschatz: 8133 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 74,2 Prozent
Goldschatz: 3400 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 74,7 Prozent
Goldschatz: 2814 Tonnen
Goldschatz: 2451 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 74,4 Prozent
Goldschatz: 2435 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 71,5 Prozent
Goldschatz: 1054 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 1,6 Prozent
Goldschatz: 1040 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 17,2 Prozent
Goldschatz: 841 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9 Prozent
Goldschatz: 765 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 3,7 Prozent
Goldschatz: 612 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 62,7 Prozent
Goldschatz: 557 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,9 Prozent
Goldschatz: 502 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 32,1 Prozent
Nun ja, zu diesem Thema gibt es auch sehr gute "ergänzende" Meinungen.
Ich empfehle:
http://seneca-vision.de/klaus-peters/blog-klaus-peters-seneca-vision/item/3-die-positive-seite-der-gier.html
Naja, wenn sogar Goldman Sachs dran glaubt.... http://www.scribd.com/doc/72682869/GS-11-14
Naja, der Artikel ist einfache Eigenwerbung. Oder soll man es gar Product-Placement nennen? Egal. Ich zahl aber sicherlich nicht 5-10% pro Unze mehr, wenn ich bei einem kleinen Onlinehändler mit trusted-Shop-Garantie eine weitaus bessere Sicherheit für ein paar Kröten mehr bekomme?
Ich finde diese Diffamierung gegenüber der Konkurrenz. Und das ist einfach nicht seriös. Das mindert sogar mein Bild von den im Artikel genannten Metallhändlern. Wenn ich im Internet einkaufe, dann will ich mit einem seriösen Geschäftsmann zusammen arbeiten. Und nicht mit unredlichen Gaunern.





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