Rohstoffe

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Rohstoffe: Soros steigt aus Gold aus

Starinvestor George Soros hat seine Gold-Positionen im vergangenen Quartal reduziert – offenbar in weiser Voraussicht. Denn der Preis für das Edelmetall sinkt. Auch der Ölpreis hat nachgelassen.

Investor George Soros hat seine Gold-Positionen reduziert. Quelle: dpa
Investor George Soros hat seine Gold-Positionen reduziert. Quelle: dpa

SingapurDer Preis für Gold hat am Freitag nachgelassen. Am Kassamarkt wurde das Edelmetall mit 1633,85 Dollar je Unze 0,1 Prozent niedriger gehandelt als am Vortag. Die Investoren George Soros und Louis Moore Bacon haben die Positionen an börsengehandelten Goldprodukten im vergangenen Quartal reduziert.

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„Die Welt geht nicht vor die Hunde, warum also sollte man Gold kaufen?”, meinte Jonathan Barratt, Chef des Rohstoff-Newsletters Barratt's Bulletin in Sydney. Anleger gingen „bei Aktien am Bord”.

Goldnachfrage weltweit (in Tonnen)

  • 2003

    Schmuck: 2.484
    Barren und Münzen: 304
    ETFs: -
    Industrie: 386
    Zentralbanken: -620
    Gesamt: 2.594 Tonnen

  • 2004

    Schmuck: 2.616

    Barren und Münzen: 355

    ETFs: 133

    Industrie: 419

    Zentralbanken: -479

    Gesamt: 3.044

  • 2005

    Schmuck: 2.719

    Barren und Münzen: 396

    ETFs: 208

    Industrie: 438

    Zentralbanken: -663

    Gesamt: 3.098

  • 2006

    Schmuck: 2.300

    Barren und Münzen: 414

    ETFs: 260

    Industrie: 468

    Zentralbanken: -365

    Gesamt: 3.077

  • 2007

    Schmuck: 2.423

    Barren und Münzen: 435

    ETFs: 253

    Industrie: 476

    Zentralbanken: -484

    Gesamt: 3.104

  • 2008

    Schmuck: 2.304

    Barren und Münzen: 869

    ETFs: 321

    Industrie: 461

    Zentralbanken: -235

    Gesamt: 3.720

  • 2009

    Schmuck: 1.814

    Barren und Münzen: 780

    ETFs: 623

    Industrie: 410

    Zentralbanken: -34

    Gesamt: 3.593

  • 2010

    Schmuck: 2.017

    Barren und Münzen: 1.205

    ETFs: 382

    Industrie: 466

    Zentralbanken: 77

    Gesamt: 4.147

  • 2011

    Schmuck: 1.972

    Barren und Münzen: 1.515

    ETFs: 185

    Industrie: 453

    Zentralbanken: 457

    Gesamt: 4.582

  • 2012

    Schmuck: 1.908

    Barren und Münzen: 1.256

    ETFs: 279

    Industrie: 428

    Zentralbanken: 535

    Gesamt: 4.405

Der Ölpreis hat am Freitag geringfügig nachgegeben, läuft aber noch immer auf den neunten Wochengewinn innerhalb von zehn Wochen zu. Hintergrund der steten Aufwärtsbewegung sind bessere Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft. Zudem berichtete Oil Movements, die OPEC werde in diesem Monat die Öllieferungen um 0,9 Prozent drosseln.

„Es ist klar, dass sich ein besseres Wachstumsszenario für die Weltwirtschaft abzeichnet, und das wird von den Märkten generell und bei Öl insbesondere eingepreist”, sagte Michael McCarthy, Chefmarktstratege von CMC Markets in Sydney. „Wir hatten weitere Hinweise auf eine Besserung bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Das passt zu dem breiteren, besseren Nachfrageszenario.”

Inflation und Staatsbankrott Wenn das Geld nichts mehr wert ist

Staatskrisen und politischer Wille

Der Tausch einer Währung kann viele Gründe haben. In Deutschland waren es politische, wie bei der Einführung des Euro. Aber auch Inflation wie bei der Einführung der Rentenmark mit drohendem Staatsbankrott könne Gründe für einen Währungswechsel sein. Auch nach Kriegen werden die Geldsorten gewechselt, in Deutschland etwa im Jahre 1948. 

Foto: Peter Hintze, ehemaliger CDU-Bundesgeschaeftsführer, stellt ein Plakat zur Euroeinführung vor.

Bild: ap

Technische Indikatoren deuten allerdings darauf, dass der Ölpreis in New York in den kommenden Tagen sinken könnte. Die Futures nähern sich einem „Doppel-Top” an, wie aus Daten von Bloomberg hervorgeht.

Die US-Sorte WTI zur Lieferung im März kostete zuletzt 97,18 Dollar und damit 0,1 Prozent weniger als am Vortag. Die Nordsee-Sorte Brent notierte bei 117,86 Dollar um 0,1 Prozent fester.

Im asiatischen Handel habe es wenige Impulse für den Ölmarkt gegeben, sagten Händler. Im Nachmittagshandel könnten Konjunkturdaten aus den USA die Ölpreise bewegen. So stehen die Zahlen zur Industrieproduktion und zum Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan auf dem Kalender.

Soros Portfolio

  • Micron Technology

    Anleihe

    Anzahl der Anleihen: 816 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 11,62 Prozent

  • Lucent Technologies

    Anleihe

    Anzahl der Anleihen: 390 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 5,55 Prozent

  • Wal Mart

    Anzahl der Aktien: 4,8 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 4,86 Prozent

  • Sandisk

    Anleihe

    Anzahl der Anleihen: 266 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 3,79 Prozent

  • Webmd Health Corp

    Anleihe

    Anzahl der Anleihen: 280 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 3,78 Prozent

  • JDS Uniphase Corp

    Anleihe

    Anzahl der Anleihen: 246 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 3,51 Prozent

  • Adecoagro

    Anzahl der Aktien: 25 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 3,36 Prozent

  • Digital River

    Anleihe

    Anzahl der Anleihen: 233 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 3,15 Prozent

  • Ciena Corp

    Anleihe

    Anzahl der Anleihen: 207 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 2,96 Prozent

  • General Electric

    Anzahl der Aktien: 8,6 Millionen

    Anteil in Soros Portfolio: 2,58 Prozent

    Stand: 30.06.12 / Quelle: http://www.insidermonkey.com

  • 15.02.2013, 09:55 UhrAnonym

    Stagniert nicht irgendwie alles momentan? Von werten, über Wirtschaft zu Politik?

  • 15.02.2013, 10:46 UhrG_Horn

    ...das sind natürlich wichtige Neuigkeiten. Und wenn übermorgen Gold steigt, hat Soros wieder gekauft, das HB wird in Echtzeit über Soros Aktivitäten berichten. Frage: hat Soros nun physisches Gold verkauft oder irgendwelche schwindeligen Papiere ? Natürlich kann der Jornalist diese Frage nicht beantworten !

  • 15.02.2013, 11:22 UhrRechner

    Solange der größte Goldproduzent der Welt, die Barrick Gold Corporation, Gold für 584 $/Unze fördert und das von Notenbanken und Spekulanten gehortete Gold den Weltverbrauch für 50 Jahre deckt, ist beim Goldpreis noch viel Platz nach unten.

    http://www.barrick.com/investors/news/news-details/2013/Barrick-Reports-Fourth-Quarter-and-Full-Year-2012-Results/default.aspx

    Heute morgen hat der Goldpreis mit 1626 Feinunze pro Dollar ein neues 5-Monats-Tief gemacht.

    Sollten China und Rußland nicht wieder mit Stützungskäufen eingreifen, so wie sie es letztes Jahr gemacht haben, kann es jederzeit unter 1000 Dollar gehen.

    Denn ein großer Bedarf besteht nicht für das glitzernde Spekulantenmetall - ohne irrationale Spekulationskäufe läßt sich die jährliche Förderung nicht am Markt unterbringen.

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