
FRANKFURT. Obwohl Grundstoffe wie seltene Erden und seltene Metalle gar nicht so selten sind wie es die Bezeichnung vermuten lässt, hat sich in diesem Bereich an den Wertpapierbörsen zuletzt ein "Hype" entwickelt, der den Aktienkursen von auf diesem Gebiet tätigen Unternehmen zu einem kräftigen Höhenflug verholfen hat.
Geologen verweisen in diesem Kontext darauf, dass der Run auf diese Rare Earth Elements (REE) vor allem darin begründet liegt, dass sie in der Regel in der Erdkruste nur ganz selten in einer solch hohen Konzentration vorkommen, dass ihr Abbau zu den heutigen Preisen wirtschaftlich sinnvoll erscheint. "Das jährliche Produktion-Potenzial an Seltenerd-Oxiden liegt heute gerade einmal bei 128.000 Tonnen", sagt Jon Hykawy von Byron Capital Markets im Handelsblatt-Gespräch, der einer der führenden Analysten auf diesem Gebiet ist. Der Fachmann schätzt, dass die weltweite Produktion im Jahr 2009 allerdings gerade einmal bei 100.000 Tonnen gelegen hat.
Wegen zunehmender Fortschritte in den Hochtechnologie-Industrien wird für die kommenden Jahre allerdings mit steigenden Preisen dieser seltenen Elemente und in deren Folge dann auch mit einem starken Anstieg der Produktion gerechnet. Grund: Führende Industrieländer wie Japan, die Staaten der Europäischen Union und Großbritannien verfügen generell über eine nur unzureichende Basis an metallischen und energetischen Rohstoffen. Bei der Versorgung ihrer vor allem auf die Hochtechnologie ausgerichteten Volkswirtschaften sind sie daher oft vollständig auf Importe angewiesen. Diese Abhängigkeit kann gerade bei seltenen und strategisch wichtigen Rohstoffe in Versorgungsproblemen resultieren. Das gilt auf Teilgebieten auch für die USA.
Das Problem: Zu einer Zeit, als sich Politiker in den USA und in Europa dieser Thematik angenommen haben, waren die Machthaber in Peking bereits einen großen Schritt voraus. Dies nicht nur auf Grund der Tatsache, dass China im eigenen Lande über die größten Vorkommen an seltenen Erden und seltenen Metallen in der Welt verfügt. Vielmehr hat das Reich der Mitte darüber hinaus seine gigantischen Devisenreserven in den vergangenen Jahren auch dazu genutzt, sich Rechte an entsprechenden Rohstoff-Vorkommen zum Beispiel in Afrika und in anderen mineralreichen Regionen der Welt zu sichern. "Heute produziert die VR China rund 90 Prozent der seltenen Erden auf dem Globus", zeigt Jon Hykawy die für die westlichen Industrieländer bestehende Gefahr deutlich auf.
China, so befürchten westliche Unternehmen, könnte diese dominierende Marktmacht in Zukunft verstärkt nutzen, um das Preisgefüge dieser Rohstoffe zu bestimmen. Dies erregt auch deshalb Besorgnis, weil diese Stoffe vor allem in wichtigen Bereichen der Hochtechnologie eingesetzt werden, in denen der Westen bis heute noch über einen Know-how-Vorsprung gegenüber dem mächtigen Konkurrenten China verfügt. So zum Beispiel bei der Entwicklung von Lasertechnologien, in der Batterieproduktion, auf dem Feld der Nanotechnologie oder in der Produktion von Elektroautos oder Brennstoffzellen sowie bei der Herstellung von Atomkraftwerken.
Jetzt wird das geerntet, was unsere industrie und Politik durch kurzsichtige und von Gier getriebene Handlungsweisen gesät hat. Man hat sich nur auf das Öl konzentriert, weil bWL- und Politikgehirne nur in kurzfristigen Profitgedanken laufen. Ein gewisser Anteil technischen Verständnis hätte auch zu bedenken gegeben, dass man äußer Öl und Geld auch noch etwas anderes braucht, um technisch hochwertige Güter zu produzieren.
Ein Jahrhundert lang war es andersherum, nun also spielt China seine Karten aus.
So what? Same game, same shit!
ja, es ist wirklich voellig irrsinnig und ruecksichtslos mit Hinblick auf kommende Generationen und die Ueberlebensmoeglichkeiten unserer Erde wenn man sich einmal vor Augen haelt,dass sich vor gar nicht langer Zeit ein Mensch mit eigener Kraft u/o mit
e i n e m Pferd mobilisierte und heute dafuer die Energie von durchschnittlich e i n h u n d e r t
Pferdestaerken verschwendet!!





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