
FrankfurtIn der Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage sind Anleger am Dienstag in den Palmöl-Markt eingestiegen. Der in Kuala Lumpur gehandelte Future auf dieses als Lebensmittel und Bio-Kraftstoff verwendete Pflanzenfett stieg um 0,4 Prozent und war mit 2391 Ringgit (608 Euro) je Tonne so teuer wie zuletzt Mitte März.
Investoren setzten darauf, dass die Palmöl-Verarbeiter bis zu Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan im Juli ihre Bestellungen verstärken, sagte ein Börsianer. „Es bleibt aber abzuwarten, wie lange diese Rally anhält.“
Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2100 mehr als zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben werden.
Rohstoffe wie Öl und Gold sind nicht endlos, dementsprechend teuer werden sie, wenn das Angebot sich verknappt.
beträgt aktuell Chinas Anteil an der Weltwirtschaft. Die rohstoffhungrige Volksrepublik ist auf dem besten Wege die größte Handelsnation der Welt zu werden.
der weltweiten Kupfer-, Zink- und Aluminiumproduktion verbrauchen die Chinesen.
als vor drei Jahren kosten nach Angaben des Food Price Index der UN unsere Nahrungsmittel weltweit im Durchschnitt.
konnten Anleger mit Aktien auf Goldminen seit 2002 einfahren.
Parallel dazu profitierte Palmöl von rückläufigen Lagerbeständen. Dem Malaysia Palm Oil Bord zufolge gingen die Reserven des Landes im April um 11,4 Prozent auf 1,93 Millionen Tonnen zurück. Das ist der niedrigste Stand seit zehn Monaten.





