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Versorgungsängste: Aufruhr in Ägypten hält Ölpreis über 100 Dollar

Die Unruhen in Ägypten dominieren zurzeit den Rohstoffmarkt. Ein Fass der Ölsorte Brent kostet erstmals seit mehr als zwei Jahren über 100 Dollar. Auch der US-Ölpreis zieht an. Die entscheidende Frage lautet: Wird nach Ägypten auch Saudi-Arabien von Unruhen erfasst?

Tanker im Suezkanal: Rund vier Millionen Barrel Rohöl werden pro Tag durch Ägypten geleitet. Quelle: DAPD
Tanker im Suezkanal: Rund vier Millionen Barrel Rohöl werden pro Tag durch Ägypten geleitet. Quelle: DAPD

FRANKFURT. Die Angst vor einer Ölknappheit wegen der Unruhen in Ägypten hat den Preis für Öl der Sorte Brent am Montag zum ersten Mal seit 28 Monaten über die 100-Dollar-Marke getrieben. Ein Fass des Nordsee-Öls verteuerte sich bis auf 100,25 Dollar. Am Dienstag gab der Preis für das fass Brent im asiatischen Handel zwar leicht nach, blieb aber über der 100-Dollar-Marke bei 100,62 Dollar. Das waren 39 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass WTI stieg am Morgen um sechs Cent auf 92,25 Dollar.

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Der Preisanstieg hat auch das Förderkartell Organisation Erdöl exportierender Staaten (OPEC) alarmiert. Für den Fall eines Lieferengpasses von Rohöl aus dem Nahen Osten hat die Opec kurzfristig eine erhöhte Produktion zugesagt. "Falls wir einen echten Engpass bekommen sollten, so müssen wir reagieren", sagte OPEC-Generalsekretär Abdalla el- Badri am Montag in London. Die OPEC, der auch die Länder Venezuela und Iran angehören, produziert etwa 40 Prozent des weltweit verbrauchten Rohöls. Pläne für ein außerordentliches Treffen vor dem kommenden Termin im Juni gebe es derzeit nicht, sagte er.

Noch ist schwer abzuschätzen, welche Folgen die Unruhen in Ägypten für die Rohstoffmärkte haben werden. Doch die Investoren sind alarmiert. Sie fürchten, dass die Versorgung mit Öl ins Stocken geraten könnte. „Die Gefahr, dass der Ölnachschub gestört werden könnte, treibt den Ölpreis“, sagt Ben Westmore, Rohstoffexperte der National Australia Bank.

Für die Förderung von Öl spielt Ägypten zwar keine Rolle, die Bedeutung für den Transport ist jedoch groß. Die schnellste Verbindung vom Indischen Ozean in den Atlantik führt über Ägypten. Das Öl der Golfstaaten fließt entweder durch eine Pipeline oder wird von kleineren Tankern direkt durch den Suezkanal bis zum Mittelmeer transportiert. Jeden Tag werden so rund vier Millionen Barrel Rohöl durch das Land geleitet. Das entspricht fast fünf Prozent der weltweiten Fördermenge. Wäre dieser Weg verschlossen, müssten Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung im Süden Afrikas fahren – ein Umweg von rund 9000 Kilometern.

Ich denke nicht, dass die Situation außer Kontrolle gerät", sagte Opec-Generalsekretär el-Badri, aber eine Schließung der Sumed-Ölpipeline am Rande des Suezkanals könne durchaus eine Verknappung am Markt auslösen. Derzeit sei der Markt allerdings mit hohen Lagerbeständen bestens versorgt. Die Opec hatte zuletzt ihre Förderquoten gegen Jahresende 2008 angepasst und seinerzeit auf einen Verfall des Ölpreises von 54 Prozent in jenem Jahr reagiert. Derzeit werde die Transportkapazität auf dem Suezkanal und der Sumed-Pipeline nicht voll ausgeschöpft. Ein Großteil der von der OPEC 2008 gestrichenen Produktion sei über diese beiden Wege durch Ägypten geflossen, wie Goldman Sachs erklärte.

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In den vergangenen Tagen kam es in der Hafenstadt Suez zu gewaltsamen Ausschreitungen. Bislang war der Schiffsverkehr nach Angaben der Betreiber-Gesellschaft davon nicht betroffen. Doch mancher Beobachter fühlt sich bereits an frühere Krisen erinnert. Während der Suezkrise im Jahr 1956 blieb der Kanal über mehrere Monate geschlossen, in Folge des des Sechstagekrieges im Jahr 1967 sogar für mehrere Jahre.

  • 01.02.2011, 01:33 UhrAnonymer Benutzer: Ankap

    Demokratie ist Diktatur der Mehrheit. Parlamentarische Demokratie ist Diktatur mit dem Scheckbuch (Umverteilung) und der Staatsverschuldung. Wirkliche Freiheit gibt es nur, sofern sich der Staat/die Regierung absolut aus der Wirtschaftstätigkeit und dem Privatleben (Gesellschaftspolitik) heraushält und ansonsten für freien Wettbewerb, Marktgeld (also freiwilliges Tauschmittel der bevölkerung), Gleichheit vor dem Gesetz und nicht des einzelnen einsetzt.

    Alles andere ist Augenwischerei und endet letztendlich iMMER im Staatsbankrott und Rückzahlung der Wolkenkuckucksheimversprechen bzw. in der Verarmung der Menschen. Der Staat bildet ein Monopol und ein Zwangssystem. ich denke die meisten Menschen hassen Monopole und Zwang, machen sich jedoch bzgl. des Staates keine Gedanken darüber. Warum haben Politiker andere Rechte als der Normalbürger? Warum darf der Staat mich besteuern (bestehlen), ein Dieb geht dafür jedoch in den Knast? Na klar, wegen des Gemeinwohls. Unser "Gemeinwohl" hat mittlerweile die höchsten Einnahmen, muß sich trotzdem mehr und mehr verschulden - und das schon seit Jahrzehnten - und die Leistung des "Geimeinwohls" werden immer schlechter. ich denke eine Firma, die derartige Produkte anbieten würde, wäre mittlerweile Pleite. Unser Staat ist es auch, jedoch haften wir alle dafür, weil wir den unhaltbaren Versprechungen geglaubt haben - hat ja auch ca. 10 Jahre ohne Schulden funktioniert.
    Sämtliche Einrichtungen des "Gemeinwohls" wurden von bürokraten zugrunde gewirtschaftet, zwar noch nicht so gründlich wie im "gemeinwohligen" Ostteil dieses Landes aber es dauert nicht mehr lange. Hätten wir nicht trotzdem noch ein bißchen Produktivität aufzuweisen, dann sähen auch die Häuser so aus wie im Osten. Aber für 18 Arztbesuche im Jahr geht der Dummichel ja gerne einen Pakt mit dem Teufel ein.

  • 31.01.2011, 23:26 UhrAnonymer Benutzer: Dummschule Deutschland

    Dummdreißtigkeit kann man so was nur noch nennen. Wer glaubt jetzt alles schnell verheizen zu müßen, hat morgen genau so wenig zum heizen als wie wenn man es ihm vorsetzlich weg nehmen würde. bitte beeilt euch beim verheizen, damit die anderen endlich eine Chance haben in würde weiter zu leben.

    Wie verkommen kann man noch sein !

  • 31.01.2011, 20:51 UhrAnonymer Benutzer: Wiwi

    Das ist keine Propaganda. Den Leuten ist - solange es ihnen gut geht - eigentlich völlig egal wer sie regiert. im Kommunismus ist das auf Dauer nicht möglich. Dieser funktioniert nur solange die vom 'Kapitalismus' geschaffen Werte (Fabriken, Straßen etc) noch nicht komplett zerfallen sind. Die Demokratie ist nur auf Dauer am stabilsten. ich persönlich würde eine gute Monarchie aber jederzeit der Demokratie vorziehen, solange sie einen vernünftigen und guten Herrscher hat und man irgendie um die PRoblematik der Thronfolge rumkäme.

    Demokratie hat auch ihre Grenzen, da man nur Vertrehter wählt die für einen Entscheiden, und zwar über Dinge, von denen man selbst gar keine Ahnung hat. Prinzipiel okay, nur wird das böse ausgenutzt. Fängt bei Oppositionsforderungen (jeder Parteizugehörigkeit) an und hört bei Einzelaussagen von Politikern auf, die über Dinge diskutieren, von denen sie keine Ahnung haben oder einfach nur Populismus betreiben. Auf die Spitze wurde das gerade in den USA getrieben, mit mehreren Totesopfern.
    Propaganda ist das nicht. Klar ein ein- Herrscher der gut und nicht wahnsinnig ist grenzt an Utopie, aber die Saudis sind da nah dran, Von daher: Dort gibts (jetzt) keine Relvolution,

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