
SingapurDer anhaltend hohe Ölpreis bedroht dem ehemaligen Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge die Weltwirtschaft. „Wenn Öl bei 100 Dollar je Barrel bleibt, wird es so schlimm wie 2008“, sagte Ex-IEA-Geschäftsführer Nobuo Tanaka während einer Fachkonferenz in Singapur unter Hinweis auf die Finanzkrise. Für Produzenten und Konsumenten seien Preise zwischen 70 und 80 Dollar je Barrel genau richtig und regten zudem einen Ausbau der Ölförderung an. Alles über dieser Spanne sei für die Weltwirtschaft ein Problem.
Im Oktober hätten die Ölpreise den stärksten Anstieg innerhalb eines Monats seit zwei Jahren verzeichnet, sagte ein Händler. Vor dem Hintergrund des kräftigen Preisanstiegs gebe es Spekulationen, dass die Nachfrage nach Rohöl in den kommenden Wochen stocken könnte. Außerdem habe die jüngste Intervention der japanischen Notenbank an den Devisenmärkten die Kauflaune belastet.
Am Montag lag der Preis für ein Barrel der Sorte Brent bei etwa 109 Dollar - drei Mal so hoch wie der Tiefstand von 36,20 Dollar während der Krise vor drei Jahren. Ein Fass der Sorte WTI kostete 92,41 Dollar.
Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Prognosen gehen davon aus, dass in 100 Jahren 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
Rohstoffe wie Öl und Gold sind nicht endlos, dementsprechend teuer werden sie, wenn das Angebot sich verknappt.
beträgt aktuell Chinas Anteil an der Weltwirtschaft.
der weltweiten Kupfer-, Zink- und Aluminiumproduktion verbrauchen die Chinesen.
als vor einem Jahr kosten unsere Nahrungsmittel weltweit im Durchschnitt.
konnten Anleger mit Rohstoffaktien seit 2002 einfahren.
Danke für die Antwort. Als Argument gegen ein Ausscheiden von Griechenland aus der €-Zone wird immer vorgebracht, daß der € gegen eine neue Drachme drastisch aufwerten würde und so auch die Schuldenlast Griechenlands dramatisch erhöhen würde. M.E. wäre es möglich, für den Wechsel vom € zur Drachme einen Umrechnungskurs festzulegen, der den Schuldenstand Griechenlands in gleicher Höhe wie vorher beläßt. M.E. könnte man den Wechsel vom € zur Drachme so gestalten, daß Griechenland vom Wechsel vom € zur Drachme nur profitieren würde. Der Hinweis auf eine sofort eintretende dramatische Abwertung der neuen Drachme gegenüber dem € mit entsprechender Schuldenerhöhung und weiterer Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit ist deshalb aus meiner Sicht nur ein Totschlagargument, um sich mit dieser Möglichkeit nicht näher befassen zu müssen.
Währungen bzw. die Preise für Währungen dürften für die Preisbildung von Exporten und Importen eigentlich gar keine Rolle spielen, sollten also neutral wirken. Die Wirkung von Veränderungen in den Währungpreisen können die Marktteilnehmer auch dadurch ausschalten, daß sie die Verteuerung von Produkten und Leistungen durch die Erhöhung eines Währungspreises,z.B. des Schweizer Frankens geg. dem €, bei der Preisbildung berücksichtigen, in dem der Preis in Sfr entsprechend reduziert wird. In der Speisekarte in einem Restaurant in der Schweiz waren die Preise sowohl in Sfr als auch in € angeben. Bei der Umrechnung stellte ich fest, daß die €-Preise günstiger waren als nach denm aktuell günstigeren U-Kurs(0,80 Cent geg. akt. 0,90 Cent). Tats. abgerechnet wurden dann die
Sfr-Preise und umgerechnet wurde zum akt. U-Kurs v. 0,90 Cent. Später bestätigte mir dann ein Mitglied des schweiz. Nationalrats, daß ich einen Anspruch darauf habe, die ausgezeichneten €-Preise in Rechnung gestellt zu bekommen. Das es für Währungen eigenständige Preise gibt, ist m.E. absurd. Einem wirtschaftlich erfolgreichem und nur gering verschuldeten Land dürfen keine Nachteile daraus erwachsen, daß der Preis seiner Währung gegenüber anderen Währungspreisen steigt. Die derzeitige Situation bei den Währungen führt dazu, daß die Staaten sich im Wettbewerb darin übertreffen, Ihre Währungen durch Verschuldung(Gelddrucken) und Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit gegenseitig abzuwerten. M.E. muß deshalb weltweit für die Währungen ein einheitlicher Umrechnungskurs eingeführt werden.
Tanaka war bis vor kurzem der Chef der Internationalen Energieagentur, welche eine Beratungsabteilung der OECD ist. Das Ziel der IEA ist es, vor Fehlentwicklungen bei der Produktion und der Preisfindung der Energieträder zu warnen und dabei die Wirtschaft nicht zu verschrecken. Wenn die also seit 2006 Jahren nun schon mehrfach warnen, dass die Ölpreise aus dem Ruder laufen und die Investitionen in die Produktion erhöht werden sollten, damit in absehbarer Zukunft keine dramatische Verknappung eintritt, dann sollte man das Ernst nehmen. Bis 2006 gehörte die IEA eher zu denen, die Beruhigungspillen verteilt haben und Prduktionsproblem kleingeredet haben.





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