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14.12.2007 
Devisenmarkt

Eurokurs knickt ein

Der Kurs des Euro hat am Freitag seinen Abwärtskurs vom Vortag fortgesetzt und ist am Nachmittag um rund zwei Cent auf deutlich unter 1,45 Dollar gesunken. „Der Euro ist heute wegen des überraschend deutlichen Preisauftriebs in den USA unter Druck geraten", sagte Devisenexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank

HB FRANKFURT. Notierte der Euro am Morgen bei 1,4650 Dollar, so kostete die europäische Gemeinschaftswährung am späten Nachmittag nur noch 1,4440 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4509 (Donnerstag: 1,4683) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6892 (0,6811) Euro. Zudem hätten die robusten US-Einzelhandelsumsätze vom Vortag nachgewirkt. Nachdem sich die Teuerung in den USA im November weiter beschleunigt habe, sei die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Leitzinssenkung durch die US-Notenbank etwas gesunken.

In USA sind die Verbraucherpreise im November auf Jahressicht um 4,3 Prozent gestiegen, während die Kernrate ohne die schwankungsanfälligen Lebensmittel- und Energiepreise um 2,3 Prozent zulegte. Trotz der ungünstigen Inflationsdaten rechnen wir weiterhin mit zwei Zinssenkungen in den USA im kommenden Jahr um insgesamt 0,50 Punkte", unterstrich Fritsch. Voraussichtlich werde sich das US-Wachstum in den kommenden Monaten abschwächen, was den aktuell zu beobachtenden Preisauftrieb dämpfen sollte. Daher ergebe sich voraussichtlich Spielraum für weitere Zinsschritte nach unten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71570 (0,71935) britische Pfund, 163,99 (164,21) japanische Yen und auf 1,6668 (1,6683) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 789,50 (800,70) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 17 590 (17 720) Euro.

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