0 Bewertungen
29.04.2008 
Rohstoffe

Hoher Kohlebedarf fördert nachhaltigen Preisanstieg

von Petra Becher

Der Preis für Kohle ist auf dem Höhenflug. Die schnell wachsenden Volkswirtschaften in Indien und China treiben den Preis. Der Hunger nach Kohle in den Schwellenländern ist immens: Im Schnitt werden in China jede Woche zwei neue Kohlekraftwerke gebaut.

FRANKFURT. Der Kohlepreis befindet sich auf dem Höhenflug. Während Deutschland der Branche die Subventionen kürzt, beginnt der Boom des schwarzen Rohstoffes in Asien erst. Die rasant wachsenden Volkswirtschaften in Indien und China treiben seit Jahren die Nachfrage an. Allein das Reich der Mitte gewinnt mehr als 70 Prozent seiner Energie aus Kohle - und baut jede Woche im Durchschnitt zwei neue Kohlekraftwerke.

Ein Ende des Hungers auf Kohle ist nicht in Sicht. Experten erwarten vielmehr, dass sich der Trend in den nächsten zwei Jahrzehnten noch verstärkt. Behalten sie Recht, können auch Anleger von dieser Entwicklung profitieren.

Ende Februar 2008 waren die Kohlepreise bereits auf Rekordhöhe geklettert. Der Grund: Das Wetter spielte den Kohleförderern gleich in mehreren wichtigen Lieferländern übel mit. China erlebte die schwersten Schneestürme seit einem halben Jahrhundert. In Aus- tralien und Indonesien legten Überschwemmungen Minen und Transportwege lahm, in Südafrika behinderten Stromausfälle das Geschäft.

Dadurch haben in den vergangenen Monaten insbesondere die chinesischen Kohlevorräte extrem abgenommen. Im Februar hätten sie den Energiebedarf des Landes für gerade einmal drei Tage decken können. UBS-Analysten haben ihre Prognosen für den Kohlepreis im laufenden und kommenden Jahr deutlich erhöht.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Warum Kohle noch wertvoller werden könnte.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Rohstoffe + Devisen Rubriken

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Acht Mythen der Krise  Artikel in Merkliste

15.10.2008 von Bernd Ziesemer

Schon setzen sich die ersten Mythen über die Finanzkrise fest. Dabei ist es für eine seriöse Bewertung noch zu früh, auch weil die wichtigsten Zeitzeugen schweigen: die Banker selbst. Kommentar

Markt-Monitor

Ein erster Strohhalm  Artikel in Merkliste

13.10.2008 von Ralf Drescher

Heftige Kursgewinne zum Start lassen auf eine erfreulichere Woche an den Börsen hoffen. Für Euphorie gibt es angesicht von Rezessionssorgen und anhaltender Unsicherheit im Bankensektor keinen Anlass. Aber die Hoffnung auf ein Ende der rasanten Talfahrt wächst. Kommentar

weiterAnzeige - Aktuelle Umfrage

Umfrage zum Thema "Bankpräferenzen" 

Welche Bankgeschäfte wickeln Sie privat online ab und wie zufrieden sind Sie mit dem Online-Angebot? Was erwarten Sie von Ihrer Bank? Unter allen Teilnehmern der Umfrage wird ein iPod nano (8GB) von Apple im Wert von 149 Euro verlost. Machen Sie jetzt mit! Hier geht es zur Umfrage WEB-Link