0 Bewertungen
15.04.2008 

In diesem Jahr werden nach Berechnungen der Branche rund 1 200 Geologen in Kanada ihren Universitätsabschluss machen. Schon heute steht fest, dass sie alle einen Job - bei guter Bezahlung - finden werden. Denn die Branche sucht allein in Kanada derzeit mehr als 9 000 Geologen. Minengesellschaften wie Barrick Gold, BHP Billiton und Rio Tinto zahlen Geologen heute um 44 Prozent höhere Gehälter als noch vor drei Jahren.

Doch nicht nur die Arbeitskosten sind in den vergangenen Jahren kräftig in die Höhe geschossen, sondern auch alle anderen Kosten im Bergbau. Dies gilt vor allem für die Energiepreise, die den größten Teil der Gesamtkosten beim Betrieb von Minen ausmachen. Höhere Preise verlangen auch Dienstleister, die den Rohstoffgesellschaften Bohrtürme vermieten. Und last but not least reagieren auch die Produzenten von Minen-Trucks auf die höhere Nachfrage mit Preiserhöhungen. Dass Barrick Gold jetzt selbst einen Reifenproduzenten übernommen hat, zeigt die kritische Lage bei im Bergbau benötigten Spezialreifen.

Üppige Explorations-Budgets

Rekorde Die Bergbau-Unternehmen in Kanada, Australien und Afrika wollen auch künftig von hohen Metallpreisen profitieren. Deshalb investieren sie immer höhere Beträge in die Suche nach neuen Vorkommen. Die Explorations-Ausgaben haben im vergangenen Jahr ein neuesRekordniveau erreicht.

Treibende Kräfte Junior-Minenfirmen, die nur in der Suche und Exploration aktiv sind und selbst keine Mine betreiben, bringen rund 50 Prozent der Investitionen auf, sagt Jason Goulden von der Metals Economics Group.

Uran Besonders aktiv waren 2007 die rund 360 Uran-Unternehmen, deren Explorations-Budget in fünf Jahren von 100 auf 936 Mill. Dollar gestiegen ist.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Rohstoffe + Devisen Rubriken

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Acht Mythen der Krise  Artikel in Merkliste

15.10.2008 von Bernd Ziesemer

Schon setzen sich die ersten Mythen über die Finanzkrise fest. Dabei ist es für eine seriöse Bewertung noch zu früh, auch weil die wichtigsten Zeitzeugen schweigen: die Banker selbst. Kommentar

Markt-Monitor

Ein erster Strohhalm  Artikel in Merkliste

13.10.2008 von Ralf Drescher

Heftige Kursgewinne zum Start lassen auf eine erfreulichere Woche an den Börsen hoffen. Für Euphorie gibt es angesicht von Rezessionssorgen und anhaltender Unsicherheit im Bankensektor keinen Anlass. Aber die Hoffnung auf ein Ende der rasanten Talfahrt wächst. Kommentar

weiterAnzeige - Aktuelle Umfrage

Umfrage zum Thema "Bankpräferenzen" 

Welche Bankgeschäfte wickeln Sie privat online ab und wie zufrieden sind Sie mit dem Online-Angebot? Was erwarten Sie von Ihrer Bank? Unter allen Teilnehmern der Umfrage wird ein iPod nano (8GB) von Apple im Wert von 149 Euro verlost. Machen Sie jetzt mit! Hier geht es zur Umfrage WEB-Link