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08.01.2009 
Rohstoffe

Preise für Edemetalle bleiben stabil

Der Goldpreis lag am Donnerstag mit 842 Dollar je Feinunze auf dem Niveau des Vorabends. Die Analysten von HSBC hoben ihre Goldpreis-Prognose für das laufende Jahr auf 825 Dollar von zuvor 800 Dollar an.

HB FRANKFURT. Der Wirtschaftsabschwung und die anhaltenden Konjunkturrisiken dürften dafür sorgen, dass Investoren sich in das als sicheres Investment geltende Edelmetall flüchten werden, hieß es zur Begründung. "Dennoch fehlen Gold derzeit positive Impulse, solange der US-Dollar nicht erneut unter Druck gerät und die Risikoaversion deutlich zunimmt", kommentierte Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg.

Für Platin sagen die Experten von HSBC hingegen einen Preisverfall um 15 Prozent in diesem Jahr voraus, vor allem wegen der Krise im Automobilsektor. Am Donnerstag hielt sich der Platinpreis mit 985 Dollar je Feinunze allerdings stabil. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die negativen Konjunkturnachrichten wohl bereits ausreichend in den Kursen berücksichtigt seien, urteilte Analyst Weinberg. Zudem könnten die Rettungsmaßnahmen für die Autobranche zumindest mittelfristig eine Erholung der Nachfrage nach Platin bringen.

Die Preise für Industriemetalle gaben überwiegend nach. Kupfer sank auf 3 235 Dollar je Tonne von 3 340 Dollar am Vortag. Die schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom Mittwoch hätten die Erwartung einer Nachfrageschwäche geschürt, sagten Marktteilnehmer.

Commerzbank-Experten verwiesen zudem auf die Einschätzung der Kupferkommission Chiles, dass die internationale Nachfrage 2009 stagnieren wird. Chile ist der weltweit größte Kupferproduzent. Die Erwartung einer schwächeren Nachfrage belastete auch den Nickel-Preis, der um bis zu fünf Prozent fiel.

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