Deutlicher Schub in kurzer Zeit
„Wir haben einen extrem kräftigen Schub nach oben binnen kürzester Zeit gesehen“, sagte die Sprecherin des Hamburger Mineralölwirtschaftsverbandes, Barbara Meyer-Bukow. So etwas habe man nicht alle Tage. „Dieses hohe Niveau beim Ölpreis können wir trotz kürzerer Verschnaufpausen derzeit einfach nicht verlassen“, betonte auch der Chefredakteur des Energie-Informationsdienstes, Rainer Wiek. Öl sei ein Objekt von Spekulationen geworden.
Die Autofahrer in Deutschland müssen darum weiter mit dem teuren Sprit leben. Die Preise für Diesel und Benzin liegen nur knapp unter ihren Rekordständen. Ein Liter Super kostete am Freitag nach Informationen aus der Mineralölbranche im Schnitt 1,50 Euro, für Diesel wurden etwa 1,47 Euro je Liter fällig. Heizöl ist ebenfalls teuer und liegt im Schnitt bei einem Preis von 90,75 Euro für 100 Liter.
Der Preis für Rohöl hatte am 22. Mai die Rekordmarke von 135,09 Dollar erreicht. In der Folge entfernte sich schrittweise von seinem Allzeithoch.
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