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25.10.2007 
Aufwertung der Währung

Yuan steuert auf Rekordkurs

von Andreas Hoffbauer

Die Börsenkurse in Shanghai steigen: Der chinesische Yuan hat gestern erstmals die Marke von 7,50 Yuan je Dollar durchbrochen. Zudem gab es Spekulationen, dass die Volksrepublik eine deutliche Aufwertung der Währung zulassen werde. Ziel sei es, die weiter rasant wachsende Wirtschaft des Landes abzukühlen.

PEKING. Die Marke von 7,50 Yuan galt seit dem Ende der Währungsanbindung an den Dollar im Juli 2005 als wichtige psychologische Barriere. „Wenn der Yuan auch diese Hürde nimmt, wird sich die Aufwertung der chinesischen Währung beschleunigen“, hatten Analysten zuvor erklärt. Die Experten erwarten nun, dass der Yuan noch bis Jahresende die Marke von 7,00 Yuan je Dollar erreicht.

An den chinesischen Börsen profitierten vor allem Yuan-Werte; der Composite Index in Schanghai legte um gut ein Prozent zu. Das Erreichen der Dollarmarke von 7,50 Yuan sei „der Auslöser für den Kauf von Banken- und Immobilientiteln gewesen“, sagte Aktienhändler Fan Dizhao von Guotai Asset Management.

Seit der Lockerung der Anbindung an die US-Währung vor gut zwei Jahren hat die chinesische Landeswährung um 10,5 Prozent zugelegt. Nach einem Zeitungsbericht liegt der Reformkommission (NDRC) der chinesischen Regierung ein Report vor, nach dem Peking seine Währung zum Dollar zwischen 15 und 20 Prozent anpassen müsse. Dies solle in einem Schritt vollzogen werden.

Bislang hat die Volksrepublik ihre Währung nur in Trippelschritten aufgewertet. In ihrer Abschlusserklärung hatten dagegen die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrieländer (G-7) vor einigen Tagen in Washington erneut eine schnellere Aufwertung des Yuans gefordert. Die Spekulationen über eine raschere Gangart ließen gestern asiatische Währungen wie den japanischen Yen steigen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Chinas hohe Inflationsrate.

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