Special zur Finanzkrise - Märkte, Politik, Banken, Hintergründe

Die internationale Finanzkrise hält Politik, Wirtschaft und Verbraucher in Atem. Branchenriesen gehen unter, Banken werden verstaatlicht, Börsen sind weltweit auf Talfahrt. Marktberichte, Stimmen, News und Hintergründe finden Sie hier.

Chronik: Von der Finanzkrise zur globalen Wirtschaftskrise
Thema: Aktuelle Marktberichte

Später Neujahrskater an der Wall Street  Artikel in Merkliste

07.01.2009 Blick auf die Wall Street in New York. Foto: dpa

Der Optimismus an den US-Börsen ist verflogen: Die US-Aktienmärkte haben mit den stärksten Verlusten seit mehr als einem Monat geschlossen. Besonders die Umsatzwarnung des Technologieschwergewichts Intel sowie der kräftige Ölpreisrückgang, der die Aktien der Energieunternehmen belastete, stießen den Anlegern übel auf. Doch das waren nicht die einzigen schlechten Nachrichten. Artikel

Ölpreis verzeichnet größten Tagesverlust seit Jahren  Artikel in Merkliste

07.01.2009Ölpumpe im Bundesstaat Oklahoma: Die amerikanischen Bestände sind überraschend gestiegen. Foto: dpa

Heftiger Preissturz beim Schwarzen Gold: Die Ölpreise am US-Terminmarkt haben die größten Verluste innerhalb eines Handelstages seit September 2001 verbucht. Nach dem überraschenden Anstieg der US-Lagerdaten kostete US-Leichtöl am Mittwoch etwa zwölf Prozent weniger – der Preis je Barrel fiel unter 43 Dollar. Artikel

Die Märkte am Donnerstag  Artikel in Merkliste

08.01.2009, 06:02 Uhr

Ein kurzer Überblick über die für Anleger wichtigsten Themen und Termine des Tages. Artikel


Thema: Finanzkrise hält Politik in Atem

Krise wird zum Härtetest für Stabilitätspakt  Artikel in Merkliste

07.01.2009 Ruth BerschensDer Stabilitätspakt der Europäischen Währungsunion steht vor seiner bisher schwersten Bewährungsprobe. Foto: dpa

Der Kampf gegen die Rezession führt in Europa zu einem dramatischen Anstieg der Staatsverschuldung. Nicht nur in Staaten mit einer traditionell laxen Haushaltspolitik wie Frankreich, Italien und Griechenland explodieren die Haushaltsdefizite. Auch Länder mit bislang stabilen Staatsfinanzen wie Irland, Großbritannien und Spanien bezahlen ihre Konjunkturprogramme mit einer dramatisch steigenden Neuverschuldung. Artikel

Jürgen Rüttgers und die Rückkehr des Staatskapitalismus  Artikel in Merkliste

06.01.2009Rüttgers findet mit seinem Vorstoß Zustimmung bei der SPD. Foto: dpa

Ein gefährliches wirtschaftspolitisches Signal, ein Einstieg in den Staatskapitalismus – der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) lässt am jüngsten Vorschlag von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers kein gutes Haar. Dieser hat sich dafür ausgeprochen, dass sich der Staat an notleidenden Dax-Konzernen beteiligen soll. Exklusiv

Stimmen aus dem Krisen-Orchester  Artikel in Merkliste

03.01.2009Konzertszene. Foto: dpa

Je düsterer die Krisenszenarien, desto vielstimmiger der Chor mit Lösungsvorschlägen. Die Unionsparteien streiten über Steuersenkungen, Gewerkschaftsvertreter halten Mindestlöhne für das beste Konjunkturprogramm, die SPD eine Senkung der Sozialbeiträge. Und das Handwerk fordert eine konzertierte Aktion. Ein Überblick über das aktuelle Stimmengewirr. Artikel


Thema: Finanzkonzerne in der Krise

Familiärer Nachfolger in den Startlöchern  Artikel in Merkliste

07.01.2009 Von Mark C. SchneiderJoachim Olearius hat gute Chancen die Nachfolge seines Vaters an der Spitze von M.M. Warburg anzutreten. Foto: PR

Die Führung der Privatbank M.M. Warburg bleibt wohl in der Familie. Der 38-jährige Joachim Olearius wird Partner der von seinem Vater geführten Geldhauses. Der Nachwuchsbanker hatte bisher das Privatkundengeschäft und die Risikokoordination der Bank geleitet. Artikel

„Der Abschwung dauert nur ein Jahr“  Artikel in Merkliste

07.01.2009Peter Havlik blickt auch in der Krise optimistisch gen Osten. Foto: Havlik

Auch Osteuropa wird durch die Finanzkrise erschüttert. Im Interview mit dem Handelsblatt schlägt Peter Havlik, Vize-Chef des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche, optimistische Töne an. Die Krise könnte sich sogar positiv für Osteuropa auswirken. Artikel

Das Ostgeschäft bricht weg  Artikel in Merkliste

07.01.2009Der Bank Austria brechen derzeit die Geschäfte in Osteuropa weg. Foto: AP

Kaum ein Land investiert so stark in Osteuropa wie Österreich. Weil sich derzeit die wirtschaftliche Lage in Osten verschärft, geraten die Banken der Alpenrepublik in Schwierigkeiten. Es gilt als ziemlich sicher, dass einige von ihnen staatliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Artikel


Rettungspakete für die Finanzbranche

In Deutschland sind es 500 Milliarden Euro, in Frankreich 360 Milliarden, in Großbritannien 640 Milliarden Euro – überall werden derzeit Banken-Rettungspakete geschnürt. Wer welche Summen bereitstellt und wie die privaten Sparer abgesichert sind, sehen Sie hier. Infografik
Thema: Weitere von der Finanzkrise betroffene Branchen

Europas Firmen feilen an neuen Strategien  Artikel in Merkliste

07.01.2009 Bert Fröndhoff

Deutsche Manager wollen die Kosten stärker ins Visier nehmen. Allerdings werden die Einsparungen in den meisten Fällen keine großen Umbauten zur Folge haben. Eine exklusive Umfrage belegt: Deutschlands Unternehmen wollen bei der Expansion in diesem Jahr einen Gang zurückschalten – doch auch in der Krise wittern die Manager Chancen für Zukäufe. Artikel

Alarm in der Metall- und Elektroindustrie  Artikel in Merkliste

11.12.2008

Der Metall- und Elektroindustrie brechen die Aufträge weg. Im Oktober lagen die Auftragseingänge 20 Prozent unter denen des Vorjahres, wie der Branchenverband Gesamtmetall laut Medienbericht mitteilt. Gesamtmetall-Präsident Kannegiesser hält einen Stellenabbau für unvermeidlich – und warnt vor einer Kreditkrise. Artikel

Volle Lager kosten Firmen Milliarden  Artikel in Merkliste

05.12.2008Volle Lager bei den Unternehmen: Das zentralen Logistik-Zentrum der Drogeriekette Rossmann bei Halle/Saale. Foto: dpa

In den Regalen der Industrie lagert ein Milliardenrisiko: Absatzeinbrüche, Produktionsstopps und ein rapider Preisverfall zwingen vor allem Industrieunternehmen, Abschreibungen in Millionenhöhe auf ihre Vorräte vorzunehmen. Für drei Branchen ist das Problem schnell wachsender Lagerbestände besonders schwerwiegend. Exklusiv


Thema: Finanzkrise trifft Anleger und Sparer

Die Behauptung des Ichs  Artikel in Merkliste

Jan KeuchelLachen oder Weinen? Illustration: Christoph Mett

Wie soll das Land mit der Wirtschaftskrise umgehen? Lachen, weinen oder einfach verdrängen? Wir sind losgezogen, den Witz zu suchen und das Trauern zu lernen. Wie Deutschland mit der Wirtschafts- und Finanzkrise lebt. Artikel

Finanzkrisen-FAQ: Was Anleger wissen müssen 

Hiobsbotschaften vom US-Finanzmarkt haben die Aktienkurse weltweit auf Talfahrt geschickt. Gibt es Strategien für Kleinanleger, um die Krise möglichst unbeschadet zu überstehen? Wer muss sich bei einer Bankenpleite Sorge um sein Geld machen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Finanzkrise. Bildergalerie

Kunden von ausländischen Banken bedroht  Artikel in Merkliste

Risikobanken wie die isländische Kaupthing können Kunden in Deutschland werben. Foto: dpa

Durch das so genannte EU-Pass-Verfahren können ausländische Banken in Deutschland mit Kampfkonditionen auf Kundenfang gehen. Experten befürchten, dass Banken aus Ländern mit lascher Bankenaufsicht davon besonders profitieren. Sie fordern, dass die Zulassungsvoraussetzungen verschärft werden. Artikel


Thema: Hintergründe der Finanzkrise

Von Metzler: „Immer die gleichen Fehler“  Artikel in Merkliste

Von Robert Landgraf und Oliver StockMuss den Rettungsfonds dank eines liquiden Geschäftsmodells nicht anzapfen: Bank-Chef Friedrich von Metzler. Foto: dpa

Warum sollten Zertifikate besser sein als eine klassische Aktien- oder Anleiheanlage? Im Handelsblatt-Interview spricht Friedrich von Metzler, Chef des traditionsreichen Bankhauses Metzler, über die Folgen der weltweiten Finanzkrise, Zentralbanken – und die Rolle von gesundem Menschenverstand. Artikel

Fürst Albert und die Finanzkrise  Artikel in Merkliste

Die ökologischen Bedenken haben das teure Projekt scheitern lassen - für Fürst Albert eine persönliche Niederlage. Foto: dpa

Es sollte das Venedig der Moderne werden, das Dubai am Mittelmeer. Monaco, das Steuerparadies der Reichen, in dem sich die Ferraris und Porsches auf dem Platz vor dem Kasino drängen, wollte dem Meer noch ein großes Stück Land abgewinnen. Doch die Finanzkrise legt das geplante Projekt auf Eis. Artikel

Zwischen Kreuz und Krise  Artikel in Merkliste

Was wäre zu tun, damit die Stimme der Kirchen wieder hörbarer wird und in Finanzkrisen wie der jetzigen Orientierung zu leisten vermag? Foto: dpa

Die Kirchen sind seit Jahrhunderten Experten für Moral. Doch in der Finanzkrise bleiben sie fast stumm - dabei würden sie gebraucht. Doch die Kirchen haben sich schon lange vor der Finanzkrise aus gesellschaftlichen Debatten zurückzogen. Ein Essay. Artikel


Anzeige

alt= Handelsblatt Börse

Aktueller Kurs: 4.937,47

−88,84 −1,77 % Einzelwerte
DAX TOP 3 in %
Alle Tops
Volkswagen 3,51
Deuts. Postb. 3,22
Merck 1,75
DAX FLOP 3 in %
Alle Flops
ThyssenKrupp −6,78
Metro −5,56
Commerzbank −4,77
Name Kurs Absolut in %
DAX 4.937,47 −88,84 −1,77
L&S Ind. DAX 4.927,50 −110,00 −2,18
TecDAX 519,40 −16,38 −3,06
L&S Ind. TecDAX 518,69 −15,82 −2,96
MDAX 5.780,34 −80,73 −1,38
Eurostoxx 50 2.538,55 −39,88 −1,55
Dow Jones 8.769,70 −245,40 −2,72
Nasdaq 100 1.238,60 −35,89 −2,82
Global Titans 50 144,51 −0,72 −0,50
Hang Seng 14.438,61 −548,85 −3,66
Nikkei 225 8.911,18 −328,06 −3,55
Euro Bund Fut. 122,86 0,00 0,00
€ in $ 1,3621 −0,0034 −0,25
Gold ($) 848,50 +0,25 0,03
Öl ($) 46,35 −2,43 −4,98

Stimmen zur Finanzkrise

„Alle zahlen jetzt die Zeche“  Artikel in Merkliste

Menschenmenge vor der Wall Street im Jahre 1929: Historisch ohne Beispiel ist die gegenwärtige Krise nicht. Foto: ap

Der Vorsitzende des Deutschen Historikerverbands, Werner Plumpe, warnt trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise vor Schwarzmalerei. Im Handelsblatt-Interview spricht der Chefhistoriker über den Vergleich zwischen aktueller Krise und Großer Depression aus dem Jahre 1929 sowie die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels. Artikel


Solow: „Wir haben aus 1929 gelernt“  Artikel in Merkliste

Robert Solow drängt auf ein massives Konjunkturpaket. Foto: Fabrizio Giraldi/GraziaNeri/Agentur Focus

Der Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Solow empfiehlt den Regierungen zur Bekämpfung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, kurzfristig ihre Ausgaben massiv auszuweiten. Im Handelsblatt-Interview kritisiert er das geplante Hilfspaket der EU massiv und sagt, was er sich vom neuen US-Präsidenten Barack Obama verspricht. Exklusiv


„Finanzkrise wird den Fußball richtig treffen“  Artikel in Merkliste

Warnt vor den Folgen der Finanzkrise für den Fußball: Jürgen Klinsmann. Foto: dpa

Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann zieht vor dem Endspiel um die Halbzeitmeisterschaft gegen das Überraschungsteam aus Hoffenheim im Interview eine Bilanz seiner ersten rund fünf Monate als Coach in München. Darin prophezeit er, dass die weltweite Finanzkrise auch den Fußball noch „richtig treffen“ wird. Er erwartet eine Neudefinierung des Marktes, auch was Transfers und Gehälter betrifft. Artikel


„Staatliche Hilfe nur für Finanzsektor“  Artikel in Merkliste

Der neue Chefvolkswirt der OECD, Klaus Schmidt-Hebbel, empfiehlt eine expansive Fiskal- und Geldpolitik. Foto: OECD

Der neue Chefvolkswirt der OECD, Klaus Schmidt-Hebbel, spricht im Handelsblatt erstmals exklusiv über die Ursachen und die Tiefe der Rezession, seine Forderungen an die Bundesregierung sowie andere Staaten und die neue Rolle internationaler Organisationen seit dem Ausbruch der Krise. Exklusiv


„Die Einlagensicherung ist unübersichtlich“  Artikel in Merkliste

Helmut Siekmann ist Professor für Geld-, Währungs- und Notenbankrecht an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt.

Lehman, Kaupthing, Parex: Die Probleme ausländischer Banken treffen auch deutsche Sparer. Viele fragen sich, wie gut die deutsche Einlagensicherung die Anleger schützt. Helmut Siekmann, Experte für Geld- und Notenbankrecht, sieht etliche Defizite. Im Gespräch mit dem Handelsblatt fordert er eine Reform der Sicherungssysteme und einen Anspruch auf Entschädigung bei Zertifikaten. Exklusiv


„Die Krise wird Amerika stärker machen“  Artikel in Merkliste

Sieht die USA weiter auf Platz eins auf den Finanzmärkten: AmCham-Chef Fred B. Irwin Foto: dpa

Trotz der aktuellen Krise wird die Wirtschaftsmacht USA auf lange Sicht weiter die Nummer eins auf den Finanzmärkten bleiben. Davon ist Fred Irwin, Chef der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland, überzeugt. Im Gespräch mit dem Handelsblatt warnt er die Europäer vor großen Erwartungen an den kommenden Weltfinanzgipfel. Exklusiv


Konjunkturpaket: Kleiner Impuls, große Krise 

Die Bundesregierung will mit 16 Maßnahmen das Wachstum fördern. Das Handelsblatt befragte Topmanager und Ökonomen wie Siemens-Chef Peter Löscher oder BDI-Präsident Jürgen Thumann, was sie von dem geplanten Konjunkturpaket halten. Die Meinungen gehen dabei durchaus auseinander. Bildergalerie


„Wir haben die Tiefstände erreicht“  Artikel in Merkliste

Sieht klare Anzeichen für eine Bodenbildung: Michael Herzum von Union Investment. Foto: PR

Michael Herzum, Kapitalmarktexperte für Asset Allocation der Fondsgesellschaft Union Investment, erläutert im Interview, warum er das Schlimmste an den Börsen für überwunden hält und warum sich dennoch weiterhin eine defensive Positionierung empfiehlt. Exklusiv


Handelsblatt Börsenradio 07.01.2009 (Abendausgabe) 

07.01.2009Börsenradio

Erste Gewinnmitnahmen im neuen Jahr: Dax verliert fast 2% - DIW malt nicht schwarz: Ende 2009 Besserung der Wirtschaft - US-Defizit: Euro steigt zum US-Dollar Anhören


Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Bitteres Ende  Artikel in Merkliste

08.01.2009, 05:11 Uhr von Dieter Fockenbrock

Merckle hat typische Fehler gemacht. Sein komplexes Firmenkonglomerat ist faktisch nicht führbar. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Glückliche Aktionäre  Artikel in Merkliste

08.01.2009, 05:10 Uhr von Mark C. Schneider

Schaeffler muss so schnell wie möglich die richtigen Weichen stellen. Nennenswerte Synergien und eine zukunftsfähige Aufstellung kann aber nicht ohne Einbindung Contis gelingen. Kommentar