Anlagebetrug
Festnahmen wegen Milliardenbetrugs bei chinesischer Investmentfirma

In China sind rund 20 Mitarbeiter einer Investmentfirma festgenommen worden, weil sie Anleger um mehr als vier Milliarden Euro geprellt haben sollen. Bereits im Februar waren bereits 20 Finanzberater verhaftet worden.

Weil sie Anleger um mehr als vier Milliarden Euro geprellt haben sollen, sind in China mehr als 20 Mitarbeiter einer Investmentfirma festgenommen worden. Die Polizei durchsuchte die Büros des Unternehmens Zhongjin Assets Management in Shanghai, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag meldete.

Demnach wurde der mutmaßliche Drahtzieher des Betrugs am Flughafen festgenommen, von wo aus er zusammen mit etwa 20 Mitarbeitern per Chartermaschine zu seiner Hochzeit nach Rom fliegen wollte.

Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, die Anleger mit einem als „Ponzi-Schema“ bekanntgewordenen Finanztrick gelinkt zu haben - eine Art Schneeballsystem.

Erst Anfang Februar waren in China in einem ähnlichen Fall 21 Mitarbeiter einer Online-Finanzplattform unter Betrugsverdacht festgenommen worden. Sie sollen 900 000 Anleger um sieben Milliarden Euro geprellt haben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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