Arbeitsrecht: Was der Chef alles wissen darf - und was nicht

Arbeitsrecht
Was der Chef alles wissen darf - und was nicht

Krankheiten, Zweitjobs, Kinderwunsch - manche Chefs wollen alles über ihre Mitarbeiter wissen. Doch nicht alles ist erlaubt. Bei unzulässigen Fragen besteht das Recht zur Lüge. Was der Chef fragen darf – und was nicht.

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    Kommentare zu " Arbeitsrecht: Was der Chef alles wissen darf - und was nicht"

    Alle Kommentare
    • Hab schon mehrere Fragebögen in den Fingern gehabt mit immer mindestens 1/4 unzulässiger Fragen die hier aber nicht behandelt werden, da braucht man fast ein Jurastudium oder Geld für anwaltliche Beratung. Weil auch Fangfragen mit enthalten sind, egal ob man die mit ja oder nein beantwortet, es ist immer nicht ganz richtig. Das Schlimmste an Fragebögen sind die Vorlagen für Unternehmer die im Internet sind.

    • Die genannten Punkte werden kaum einen lesenden Menschen überraschen. Was ist mit den Details? Interessant wären Fragen wie: Darf der Arbeitgeber nach dem Familienstand fragen? Muß der Name des Ehepartners angegeben werden? Wenn sensible Daten wie Geburtsurkunde der Kinder dem Arbeitgeber für Versicherungszwecke vorliegen, sind dies Bestandteil der Personalakte und alle "einsehbar"?

    • Ich denke nicht, dass der Artikel hinsichtlich Wehrpflicht veraltet ist, denn es gibt noch genug Menschen, die diese absolviert haben, oder eben auch nicht. Es geht ja nicht darum, ob die Wehrpflicht noch bevorsteht, sondern ob sie geleistet wurde.

      Abgesehen davon bin ich ehrlich gesagt nur erschrocken, dass kaum ein Bildtext ohne katastrophale grammatikalische Fehler oder Rechtschreibfehler ausgekommen ist. Finde ich beschämend für eine Zeitung wie das Handelsblatt.

    • Wer (auch rechtlich unzulässige) Fragen falsch beantwortet baut ja gleich von Anfang an ein super Vertrauensverhältnis zu seinem Arbeitgeber auf :)

      Ich denke, dass dieser ausufernde "Arbeitnehmerschutz" längst nicht mehr dem Arbeitnehmer dient, sondern von Juristen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Juristen missbraucht wird.


    • Der Artikel ist nicht nur bzgl. der Wehrpflicht unzutreffend, sondern auch hinsichtlich der falschen Beantwortung zulässiger Fragen; dann droht im Regelfall nicht die außerordentiche Kündigung, sondern eine Anfechtung.

      Grundsätzlich gibt es in Deutschland aber kein Arbeitsrecht mehr, sondern eher ein Gewerkschafter- und Faulenzerrecht. Als Kollege kotzt es mich an, wenn Kollegen jedes Jahr mehrere Wochen/Monate krank sind und ich die Arbeit mit übernehmen darf. Es wird Zeit, daß wir als Betroffene die Justiz wieder selbst in die Hand nehmen. Als Investor kann man Deutschland hinsichtlich der Großunternehmen nur meiden, da man mit jedem Cent die Gewerkschaft fördert.

      Das was im deutschen Arbeitsrecht hier sozusagen abgeht, ist die faktische Enteignung der Investoren oder um es klar auszudrücken, gelebtes Schmarotzertum.

      Recht, Rechtssprechung und Gerechtigkeit bilden in Deutschland keine Schnittmenge mehr. Daß Arbeitnehmer vor irren Arbeitgebern geschützt werden müssen und auch rechtliche Möglichkeiten zur Verteidigung haben müssen, ist klar, aber die tatsächlichen Ausuferungen in unserem Land sprechen jedem Gerechtigskeitsgedanken Hohn. Wer dies nachvollziehen möchte, dem sei ein Besuch am Arbeitsgericht Kempten oder Radolfzell empfohlen. Klarere dogmatische Grundsätze haben die Ausbilder der KPDSU wahrscheinlich nicht gekannt und vertreten.

    • Artikel ist veraltet. Die Wehrpflicht ist abgeschafft.

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